Hausapotheke fürs Baby: Diese 6 Dinge gehören hinein

Schnupfen, Durchfall, Fieber – auch Säuglinge sind gegen Angriffe von Viren und Bakterien nicht gefeit. Umso wichtiger ist eine sinnvoll bestückte Hausapotheke speziell für das Baby. Diese sechs Dinge gehören auf jeden Fall hinein.

1. Entschäumer

Babys leiden besonders häufig unter Blähungen. Sogenannte “Entschäumer” sorgen dafür, dass sich die Luftblasen im Darm auflösen, und erleichtern den Abgang. Dieses Mittel aus der Hausapotheke sollten Sie Ihrem Baby allerdings nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt verabreichen.

2. Pflaster

Beim ersten Erkunden der Umwelt ziehen sich Babys schnell einmal leichte Schürf- oder Schnittwunden zu. Ein Pflaster verhindert, dass Schmutz in die Wunde kommt. Achten Sie bei der Auswahl der Pflaster am besten darauf, dass diese sich leicht von der Hautoberfläche lösen lassen und hautfreundlich sind. Bunte Kindermotive sorgen außerdem dafür, dass die Babytränchen schnell versiegen.

3. Fieberzäpfchen

Das untrainierte Immunsystem kämpft häufig gegen Krankheitskeime an. Dann kann sich auch die Körpertemperatur erhöhen. Mit Fieberzäpfchen aus Ihrer Hausapotheke können Sie hohes Fieber bei Ihrem Baby senken. Zu den gängigsten Medikamenten zählen hier Ibuprofen und Paracetamol. Beide wirken auch schmerzlindernd. Über Anwendung und Dosierung informiert Sie ebenfalls Ihr Kinderarzt.

4. Elektrolyt-Zucker-Lösung

Vor allem in den kalten Monaten grassiert regelmäßig das Norovirus. Dieses ist hoch ansteckend und verursacht Magen-Darm-Verstimmung mit Durchfall und Erbrechen. Ein vom Kinderarzt abgenicktes Glykose-Mineralstoff-Präparat aus der Hausapotheke gibt Ihrem Baby lebenswichtige Salze zurück, die es über den Stuhl und das Erbrochene verlorenen hat, und verhindert so das Austrocknen des kleinen Körpers.

5. Nasenspray

Eine verstopfte Nase ist für Babys sehr belastend. Sie bekommen nicht so gut Luft und finden schwerer in den heilsamen Schlaf. Hier hilft es, wenn Sie für Ihr Baby eine isotonische Kochsalzlösung in der Hausapotheke parat haben. Diese befeuchtet schonend die angegriffenen Nasenschleimhäute und beschleunigt das Abschwellen. Auch hier sollten Sie jedoch vor der Anwendung Ihren Kinderarzt zurate ziehen.

6. Desinfektionsmittel

Verschmutzte Wunden entzünden sich schnell. Ein Desinfektionsmittel, das nicht auf der Haut brennt, tötet Keime ab und sorgt dafür, dass die Wunde Ihres Säuglings schnell abheilt.