5 Tipps für ein gutes Bewerbungsfoto

Ein gutes Bewerbungsfoto hinterlässt umgehend einen positiven Eindruck – schließlich ist es oft das Erste, was Personaler auf einer Bewerbung wahrnehmen. Deshalb ist ein professionelles Foto ein Muss, wenn du dich auf eine Ausbildung bewirbst – auch, wenn es seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes keine Pflicht mehr ist. Hier findest du fünf Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto.

1. Ein gutes Bewerbungsfoto hat Qualität

An deinem Bewerbungsfoto solltest du auf keinen Fall sparen. Tabu sind Bilder aus dem Automaten sowie Freizeitbilder aus dem Alltag oder dem Urlaub. Unprofessionelle Fotos sehen billig aus und senden das falsche Signal. So könnte ein Personaler denken, dass dir dein Äußeres nicht wichtig ist, oder geizig bist, weil du an dieser Stelle sparst. Einer der ersten Tipps lautet deshalb: Lasse dein Bewerbungsfoto immer bei einem professionellen Fotografen machen. Das ist zwar etwas teurer, aber du investierst damit in deine Zukunft. Und natürlich sieht ein professionelles Bild einfach unschlagbar gut aus.

2. Tipps zu Größe und Form

Ein gutes Bewerbungsfoto sollte auf jeden Fall nur dein Porträt zeigen, nicht den ganzen Körper. Die heute gängigen Formate für Bewerbungsfotos sind 6x4 oder 9x6 Zentimeter. In der Regel ist Hochformat die Norm. Möchtest du lieber ein auffälligeres Querformat, solltest du dich am besten vom Fotografen beraten lassen, damit das Resultat deinen potenziellen Arbeitgeber auch wirklich beeindruckt.

3. Schwarz-weiß oder farbig?

Ob ein gutes Bewerbungsfoto schwarz-weiß oder farbig sein sollte, ist ein Stück weit eine Geschmacksfrage. Doch auch deine Erscheinung sollte bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen. Es gilt die Regel: Kantige Gesichter wirken dank hervortretender Konturen in Schwarz-Weiß oft recht hart – hier wäre ein farbiges Bild womöglich schmeichelhafter. Andersrum kann ein sehr ebenmäßiges, weiches Gesicht in Schwarz-Weiß edel und stilvoll aussehen. Auch hier solltest du dich vom Profi beraten lassen. Bedenke: Bei Farbfotos musst du stärker auf die Auswahl deines Outfits achten.

4. Dein Erscheinungsbild

Auf deinen Fototermin solltest du dich nicht nur gedanklich, sondern vor allem äußerlich gut vorbereiten. So solltest du auf jeden Fall mit flecken- und fusselfreier Kleidung auftreten. Deine Bluse oder dein Hemd sollte faltenfrei gebügelt sein. Deine Haare sind gekämmt und liegen einwandfrei? Das ist eine sehr wichtige Voraussetzung für ein gutes Bewerbungsfoto! Für junge Damen gilt: Make-up-Fehler wie etwa Kontraste zwischen Gesicht und Hals sind unbedingt zu vermeiden – lieber einen Blick zu viel in den Spiegel werfen als zu wenig.

Einer der wichtigsten Tipps für beide Geschlechter lautet: Es geht nicht darum, die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen – aufreizende Dekolletés etwa sind tabu. Schließlich willst du mit seriöser Kompetenz und nicht mit Anziehungskraft überzeugen. Dein Outfit sollte modisch und der Branche, in der du dich bewirbst, angepasst sein. Oft passt für die Dame ein Hosenanzug in Verbindung mit einer Bluse, Männer sind mit Hemd und Jackett gut beraten.

5. Dein Ausdruck

Für den perfekten Ausdruck sind ein paar Dinge zu beachten: Du solltest für ein gutes Bewerbungsfoto auf jeden Fall freundlich und natürlich lächeln, ohne dabei zu übertreiben. Der Blick ist stets auf den Betrachter des Bildes gerichtet. Am besten drehst du deinen Körper gerade zum Fotografen und neigst deinen Kopf ganz leicht. Ein Profi wird dir hier verschiedene Tipps geben, damit du auf deinem Bewerbungsfoto richtig gut rüberkommst. Versuche dabei, immer du selbst du bleiben, und verstell dich nicht.