Unzufrieden in der Ausbildung: 6 Tipps gegen Frust im Job

Unzufrieden in der Ausbildung? Langeweile, Überforderung oder ein schlechtes Betriebsklima können Gründe für Frust im Job sein. Hier bekommst du sechs Tipps, was du dagegen tun kannst.

1. Nicht mit anderen vergleichen

Häufig kommt der Frust im Job erst auf, wenn du dich mit anderen Azubis und deinen Kollegen vergleichst. Bekommt ein anderer mehr Anerkennung oder vermeintlich spannendere Aufgaben als du, kann das leicht zu Unzufriedenheit führen. Anstatt in ständiger Konkurrenz mit anderen zu stehen und dich an ihnen zu orientieren, solltest du dich lieber auf deine Aufgaben konzentrieren und den Fokus auf dich legen – so schaltest du eine Frustquelle aus.

2. Realistische Erwartungen haben

Zu hohe Ansprüche an sich und die eigene Arbeit können ein weiterer Grund für Frust sein. Denn wenn du zu hoch gesteckte Ziele nicht erreichst, wirst du automatisch unzufrieden. Überlege, ob das auf deine Situation zutrifft – wenn die Antwort "Ja" lautet, solltest du deine Erwartungen an die Realität anpassen und deine Ansprüche an dich selbst ein Stück weit senken.

3. Bei zu viel Routine: Neue Aufgaben suchen

Wenn du täglich die gleichen Aufgaben bekommst und dich langweilst, solltest du dir neue Herausforderungen suchen und mit deinem Ausbilder sprechen, um Frust gar nicht erst aufkommen zu lassen.

4. Frust im Job: Die eigenen Ziele definieren

Vielleicht wird deine Unzufriedenheit in der Ausbildung auch von deiner eigenen Orientierungslosigkeit gespeist. Wer nicht weiß, was er im Job erreichen will, wo seine Interessen liegen und was er nach dem Abschluss der Ausbildung machen möchte, ist manchmal schneller frustriert. Die Lösung: Definiere deine eigenen beruflichen Ziele und versuche, diese zu erreichen.

5. Nicht ausnutzen lassen

Ein weiterer Tipp gegen Frust im Job lautet: Lass dich nicht ausnutzen. Falls Kollegen ständig deine Hilfe einfordern oder unbeliebte Aufgaben bei dir abladen, solltest du nicht zu nett sein und ihnen auch mal eine Abfuhr erteilen, um nicht auf Dauer unzufrieden zu werden.

6. Der letzte Ausweg: Jobwechsel

Falls alle Tipps nichts nützen und der Frust bei der Arbeit zu groß wird, bleibt dir immer noch der Wechsel der Ausbildungsstelle. Bevor du diesen drastischen Schritt gehst, solltest du allerdings unbedingt mit deinem Ausbilder über deine Probleme sprechen. Vielleicht findet ihr gemeinsam noch eine andere Lösung.