Pendeln! – Wie du die „verlorene“ Zeit trotzdem nutzen kannst

Jeder zweite Arbeitnehmer ist Pendler. Die langen Arbeitswege nerven auf Dauer nicht nur, sie beeinträchtigen auch die Gesundheit. Trotzdem nehmen viele Menschen es in Kauf: sei es für den Traumjob, eine profitable Vergütung oder eine gute Ausbildungsstelle. Deshalb möchte ich euch heute einige Tipps und Anregungen geben, wie ihr eure tägliche Pendel-Zeit effektiv nutzen könnt – egal ob ihr mit dem Auto oder den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahrt!

Aufmerksamkeit auf die Straße!

Grundsätzlich ist es schwierig alternative Beschäftigung zum Fahren selbst vorzuschlagen, da das Autofahren eure volle Konzentration und Aufmerksamkeit erhalten sollte. Ablenkung, Müdigkeit und Unaufmerksamkeit können nicht nur euch selbst gefährden, sondern auch andere!Also denkt bitte vorher gut darüber nach, ob ihr euch wohl genug fühlt, um diese Tipps umzusetzen.

Musik… oder doch lieber ein Hörbuch?

Vielleicht gibt es ja ein Buch, das ihr seit Ewigkeiten lesen möchtet – holt euch doch einfach ein Hörbuch! Das könnt ihr dann ganz bequem während des Stop-and-Go des Stadtverkehrs hören und schafft es so endlich eure „Zu-Lesen“-Liste abzuarbeiten.Wenn ihr morgens noch nicht ganz wach seid hilft euch vielleicht eure Lieblingsmusik dabei munter zu werden. Um nach der Arbeit zu entspannen und den ganzen Stress hinter euch zu lassen könntet ihr dann euren Lieblingssoundtrack anmachen.Durch das lange, unbequeme Sitzen kommt es oft zu Rücken- oder Nackenschmerzen. Da kann ein ergonomisches Sitzkissen Abhilfe schaffen: diese sind extra dafür designt das Sitzen dynamischer zu machen und den Verspannungen vorzubeugen.

Morgens immer direkt auf dem neusten Stand!

Wenn ihr morgens direkt über die neusten Entwicklungen und Geschehnisse informiert sein möchtet, dann bietet es sich natürlich an Radio zu hören. Viele Leute bevorzugen jedoch Services wie Narando, der einem Nachrichten vorliest. So kann man auch die Werbung des Hörfunks umgehen. Auch Streaming Dienste, wie zum Beispiel Spotify, bieten viele Podcasts, in denen zum Beispiel tagesaktuelle Nachrichten behandelt werden. Das ist eurem Geschmack überlassen.Besonders wenn ihr im Sommer unterwegs seid, solltet ihr auch darauf achten immer eine richtig angepasste Sonnenbrille zu tragen. Dies ist nicht nur gut für die Augen, sondern es beugt auch Kopfschmerzen vor. Niemand möchte schon mit einem schmerzenden Kopf zur Arbeit kommen.

Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Ob Musik, Radio, Podcasts oder die Sonnenbrille – all die oben genannten Tipps könnt ihr natürlich auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln umsetzen.In der (Straßen-)Bahn bietet es sich auch an „echte“ Bücher zu lesen oder eine Tageszeitung mitzunehmen. Falls ihr keine Lust habt, euch mit Büchern abzuschleppen, oder eurem Sitznachbarn eure Zeitung unter die Nase zu halten, empfiehlt sich ein eReader. Dort könnt ihr mit entsprechenden Apps, wie zum Beispiel Artikel oder Blogeinträge, die ihr online gefunden habt, speichern und offline lesen. Aber bitte das Ladekabel nicht vergessen!Auch Sprachkurse könnt ihr mittlerweile über Apps belegen und euch so weiterbilden. Generell ist Lernen für die Schule, vor allem für pendelnde Auszubildende,  sehr praktisch. Dann hat man alles erledigt, wenn man Zuhause ankommt.Wenn ihr mal keine Lust habt Musik zu hören oder euch von anderen Medien unterhalten zu lassen, könnt ihr die Welt um euch herum prima mit Ohrstöpseln verstummen lassen. Manchmal tut die Stille ganz gut.

Ich packe meine Tasche und nehme mit…

… lieber etwas mehr als zu wenig.Achtet darauf immer genug Wasser dabei zu haben! Nichts ist ärgerlicher, als wenn eure Bahn nicht weiter fährt, ihr euren Anschlusszug verpasst und irgendwo ohne etwas zu trinken seid. Auch der obligatorische Tee oder Kaffee am Morgen sollte natürlich als Muntermacher nicht fehlen.Kleidungstechnisch ist es vor allem in den kühleren Jahreszeiten zu empfehlen, sich an das Zwiebelprinzip zu halten. Habt mehrere Lagen an, davon könnt ihr lieber etwas ausziehen, als wenn ihr frierend am Gleis steht. Schal, Handschuhe und eine Mütze oder ein Stirnband sind Pflicht!Achtet auch darauf immer ein Notfallpaket an Taschentüchern, Hygieneartikeln (für die Damen), Desinfektionsmittel und ein paar Schmerztabletten dabei zu haben.

Ganz entspannt in den Arbeitstag

Auch morgendliches Dösen kann euch helfen, nochmal etwas Schlaf nachzuholen und frischer in den Tag zu starten. Doch achtet darauf nicht länger als zwanzig Minuten zu schlafen, sonst seid ihr noch müder als vorher!Es gibt auch eine Vielzahl an Entspannungsübungen, die man sehr gut während einer Bahn- und Busfahrt durchführen kann. Atemübungen können euch helfen, auch nach einem stressigen Tag runter zu kommen und entspannt in den Feierabend zu starten.Ich würde euch auch empfehlen, immer ein kleines Notizbuch zur Hand zu haben: Die besten Ideen kommen einem nicht nur unter der Dusche, vielleicht fällt euch ja die Lösung zu einem Problem in der Straßenbahn ein.Ihr könnt die Zeit natürlich auch nutzen um  To-Do-Listen zu schreiben, eine Einkaufsliste aufzustellen und eure Termine im Blick zu behalten.Vielleicht malt ihr ja auch gerne oder versucht euch im portraitieren euer Mitfahrer?Letztlich gibt es natürlich auch noch die Fleißigen, die morgens im Zug schon ihre Emails abarbeiten oder frisch morgens ein kreatives Brainstorming durchführen.

Warum schreibe ich einen ganzen Artikel über das Thema Pendeln? Nun, ich selbst bin jeden Tag insgesamt über drei Stunden unterwegs, um von Zuhause zur Arbeit oder Berufsschule zu kommen. Da muss man ein bisschen kreativ werden. Momentan arbeite ich übrigens daran meinen Stapel an „Zu Lesen“-Bücher zu dezimieren oder höre Musik.Wie auch immer ihr eure Pendel-Zeit nutzt: Gute Fahrt!

Profilbild von Daniela  Hofmann
Daniela Hofmann

Ich bin Daniela Hofmann, 21 Jahre alt und Auszubildende im ersten Lehrjahr zur Medienkauffrau Digital und Print bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft. Ich habe mich für eine Ausbildung entschieden, da ich praxisbezogenes Lernen bevorzuge und auch direkt in den Arbeitsalltag einsteigen wollte.Die Arbeit hier in Hannover macht mir sehr viel Spaß. Durch das Durchlaufen der verschiedenen Abteilungen und Bereiche des Unternehmens erhält man einen guten Einblick in die vielfältige Arbeit eines Verlages.

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