Ehrenamtliches Engagement neben der Ausbildung: Die Vorteile

Wenn du neben der Ausbildung ehrenamtliches Engagement betreibst, ist das nicht nur gut fürs Karma, sondern nützt dir auch für deinen späteren Berufsweg. Welche Vorteile ein Ehrenamt für dich bringt, erfährst du hier.

1. Ehrenamtliches Engagement stärkt deine Soft Skills

Mindestens genauso wichtig wie Fachkenntnisse und handwerkliche Fähigkeiten sind sogenannte Soft Skills. Dazu gehören persönliche, soziale und methodische Stärken, zum Beispiel Selbstvertrauen, Disziplin und Organisationstalent. Auch Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnis und Hilfsbereitschaft kannst du durch ehrenamtliches Engagement trainieren und verfeinern. Die Doppelbelastung von Ehrenamt und Ausbildung hilft dir außerdem, dein Zeitmanagement zu verbessern, deine innere Stärke zu festigen und dir Strategien zur Problemlösung zu überlegen. Ganz gleich, für welchen Beruf du dich letztendlich nach der Ausbildung entscheidest, diese Fähigkeiten kannst du immer gebrauchen.

2. Networking neben der Ausbildung dank Ehrenamt

Durch dein ehrenamtliches Engagement lernst du außerdem viele Menschen kennen, freundest dich vielleicht sogar mit ihnen an. Falls du dich nach deiner Ausbildung entscheidest, das Unternehmen zu wechseln oder wenn die Übernahme in deinem Ausbildungsbetrieb nicht geklappt hat, kann es nicht schaden, dich unter deinen Kontakten aus dem Ehrenamt umzuhören, ob nicht jemand jemanden kennt, der dir eine Stelle verschaffen oder ein gutes Wort für dich einlegen kann. Man kann über "Vitamin B" und Networking sagen, was man will, es erleichtert die Jobsuche doch ungemein, wenn man persönliche Kontakte hat, die einem helfen können.

3. Ehrenamtliches Engagement macht sich gut im Lebenslauf

Gerade weil ehrenamtliches Engagement so gut für die Soft Skills ist, kann es ein großer Pluspunkt im Lebenslauf sein. Schließlich kann ja jeder behaupten, er sei teamfähig, motiviert und ein Organisationstalent. Aber mit deinem Ehrenamt hast du sozusagen einen Beweis für deine Soft Skills. Noch besser ist es, wenn dein ehrenamtliches Engagement thematisch zu deinem angestrebten Beruf passt – dann solltest du es bereits im Anschreiben erwähnen.