Wie halte ich es mit meinem Berichtsheft?

Jeder der sich über eine Ausbildung informiert, weiß da gibt es noch diese Sache mit dem „Berichtsheft-„ und die wird Dich spätestens zu Beginn der Ausbildung ereilen. Aber was genau das ist und wofür ich dieses Heft brauche, leuchtete mir erst so richtig ein, als ich meine Ausbildung begonnen habe.

Für jeden der eine Ausbildung anfängt, ist das Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen, also Berichtsheften, Pflicht. Für den einen weniger lästig als für den anderen, doch das ist nicht zu ändern. Darin trägst du alle Tätigkeiten ein, die du während deiner Ausbildung im Betrieb gemacht hast. Und Achtung: Das Führen des Ausbildungsnachweises ist entscheidend für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Ohne diese Nachweise ist kein Abschluss möglich. Deshalb müssen diese immer vollständig ausgefüllt und von deinem Ausbilder/in- am besten nicht nur unterschrieben, sondern auch im Vorfeld gelesen werden.

Aber wie handhabe ich das während der Ausbildung?

Natürlich müssen auch wir Azubis vom Sutter Telefonbuchverlag ein Berichtsheft führen. Folglich ereilt mich dieses Schicksal auch. Seit diesem Jahr gibt es bei uns ein paar Neuigkeiten, was den Ausbildungsplan betrifft. Ich startete im August in der großen Abteilung „Vertrieb“. Hier bin ich insgesamt für 9 Monate. Diese Abteilung gliedert sich noch in weitere Abteilungen, die ich in diesen 9 Monaten durchlaufen werde. Zurzeit bin ich in der Abteilung „Serviceteam“. Nur während meiner großen Abteilung „ Vertrieb“ muss ich jede Woche einen „Wochenbericht“ abgeben. In diesem beschreibe ich täglich was meine Aufgaben- waren und wie viel davon prozentual Theorie, Praxis und Auslastung waren. Zusätzlich kann ich noch angeben, was mir besonders gut gefallen hat und was eventuell optimiert werden könnte.

In den anderen Abteilungen muss ich nicht jede Woche einen Bericht abgeben, sondern nur am Ende, wenn ich zur nächsten Abteilung wechsle. Für jede Abteilung gibt es noch einen spezifischen Berurteilungsbogen, bei uns heißen die auch „BuFs“. Dieser wird nach jeder Abteilung ausgedruckt ausgefüllt. Darin befinden sich dann die Inhalte, die du während deiner Zeit in der Abteilung erlernt haben sollst.

Während meiner Ausbildung habe ich immer zwischendurch Zeit, mich um mein Berichtsheft zu kümmern. Meinen Wochenbericht bekomme ich jeden Montag per E-Mail zugesendet. Diesen fülle ich jeden Tag, bevor ich nach Hause gehe, aus. So weiß ich noch genau was ich alles an diesem Tag gemacht habe und wie ausgelastet ich war. Nichts, geht vergessen und ich muss so am Ende der Woche nicht lange überlegen, was ich wann gemacht habe. Und freitags, bevor ich Feierabend mache, schicke ich dann den kompletten Wochenbericht an meine Ausbilderin ab.

Während Eurer Ausbildung bekommt Ihr genau gezeigt, wie Ihr euer Berichtsheft zu führen habt. Die Zeit dafür ist nicht überall gleich. In der einen oder anderen Abteilung werdet Ihr mal mehr, mal weniger haben. Doch es ist auf jeden Fall machbar während der Ausbildung sein Berichtsheft ordentlich zu führen. Und auch Ihr bekommt das hin. Da bin ich mir ganz sicher. :)

Profilbild von Kim Nolden
Kim Nolden

Ich bin Kim Lena Nolden, Medienkauffrau Digital & Print, und habe im August 2015 meine Ausbildung bei der Sutter Telefonbuchverlag GmbH in Essen angefangen und diese im Januar 2018 erfolgreich beendet. Bin ich gerade nicht im Verlag, genieße ich meine Freizeit gerne mit meinen Freunden und meiner Familie. Außerdem gehe ich gerne ab und zu Badminton spielen, liebe es shoppen und auf Reisen zu gehen.

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