Kennenlerntag – so hat alles begonnen!

Und da war er dann: Der Tag, an dem ich meine Azubi-Kollegen kennenlernen sollte. Natürlich war ich total aufgeregt, aber die Neugierde und Freude haben am Ende doch überwogen. Dennoch machte ich mich mit einer gewissen Nervosität auf den Weg zum Sutter Telefonbuchverlag, meinem neuen Arbeitgeber.

Am 12. Juni 2014, unserem Kennenlerntag, kamen alle Azubis zusammen, die am 1. August gemeinsam ihre Ausbildung starteten.

Im Vorfeld hatte ich von einer Bekannten erfahren, dass sie schon eine meiner neuen Mitazubis kennt. So setzte ich mich vorher per Facebook mit ihr – Tassja – in Verbindung. Als ich an dem besagten Tag dann am Unternehmen ankam, wartete sie bereits auf mich. Das war klasse. Es tat gut, sie zu haben, nicht allein zu sein. Wir verstanden uns auf Anhieb.

Wir versammelten uns alle in der Empfangshalle. Da waren wir also – vier Mädels und drei Jungs, alle eher zurückhaltend. Mittlerweile sind wir so zusammengewachsen, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie das in ein paar Jahren ohne den ein oder anderen sein soll. Ich habe in ihnen wirklich gute Freunde gefunden, mit denen ich viel Spaß habe und auf die ich immer zählen kann.

Aber zurück zum Kennenlerntag: Zu Beginn hieß uns die Geschäftsführung willkommen und, im Konferenzraum angekommen, konnten wir nun auch die Azubis der höheren Lehrjahre und natürlich unsere Ausbilder begrüßen. Es gab eine kleine Kennenlernrunde und danach ging es schon durch die Büros – auf eine Schnitzeljagd durch das ganze Gebäude. Die künftigen Kollegen der einzelnen Abteilungen hatten so schon mal die Möglichkeit, einen Blick auf uns Neulinge zu werfen und wir bekamen einen ersten Einblick in unsere neue Arbeitsumgebung. Jetzt, über eineinhalb Jahre später, habe ich einen ganz anderen Eindruck von den Abteilungen und Räumlichkeiten gewinnen können. Irgendwie hat man zu Beginn alles ganz anders wahrgenommen. Ich denke heute rückblickend, dass das einfach die Nervosität war. Ich kann euch nur raten: Traut euch, die neuen Arbeitskollegen direkt anzusprechen, so wird das Eis schnell gebrochen! Ich zum Beispiel habe damit am Anfang immer ein wenig Probleme, aber was soll denn passieren? Nichts! Deswegen: traut euch!

Der Satz „Es gibt Pizza!“ beendete die Schnitzeljagd. Nudeln, Pizza und Salate wurden extra für uns bestellt und während wir uns die Bäuche vollschlugen, hatten wir die Möglichkeit, uns zu unterhalten und näher kennenzulernen.

Abschließend möchte ich euch noch etwas mit auf den Weg geben: Bleibt so, wie ihr seid! Ich habe z. B. stundenlang überlegt, was ich anziehen soll und einfach nichts gefunden, was mir wirklich gefallen hat und mich dann leider auch nicht so richtig wohl gefühlt. Deswegen: Macht an diesem Tag besser keine Klamotten- oder Frisurenexperimente, zieht das an, worin ihr euch immer wohl fühlt – eine schöne Bluse und Jeans sind vollkommen in Ordnung!

Urteilt nicht zu schnell, vielleicht werden die Leute, die ihr am Anfang total komisch findet, eure besten Freunde! Am Anfang ist alles noch ein bisschen angespannt. Nach den ersten Wochen habt auch ihr die meisten dann aber natürlich schon viel besser kennengelernt und auch ich habe meine Meinung über manche Personen total geändert.

Und macht euch nicht allzu viele Gedanken! Ich weiß, dass ist einfacher gesagt als getan. Aber ich kann nur wiederholen: Traut euch, die anderen anzusprechen, ihnen Fragen zu stellen und kommt aus euch raus.

Profilbild von Joyce Regnier
Joyce Regnier

Ich bin Joyce Regnier und habe meine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei der Sutter Telefonbuchverlag GmbH im August 2014 begonnen. Nachdem ich im selben Jahr mein Abitur erfolgreich bestanden habe und auch schon vorher die Zusage zur Ausbildungsstelle hatte, konnte es wenige Monate später im Betrieb und in der Berufsschule losgehen. Anfang 2015 habe ich mich dann ebenfalls noch dazu entschieden „Wirtschaft und Management“ mit der Vertiefung „Marketing und Vertrieb“ berufsbegleitend nach der Arbeit und teilweise am Wochenende zu studieren.

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