So kam ich zu meinem Azubi-Projekt

Heute möchte ich euch etwas über mein Azubi-Projekt erzählen, welches mir am Anfang des ersten Lehrjahres bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft angeboten wurde. Meine erste Abteilung war im Bereich Content und Data die Redaktion vom Norddeutschen Handwerk bzw. handwerk.com, in der ich eigentlich nur zwei Wochen bleiben sollte. Da wir Azubis in unserer Ausbildung in jede Abteilung einmal reinschauen sollen, gibt es geregelte Zeiten, in denen wir uns in den verschiedenen Abteilungen aufhalten. Da ich so viel Spaß in der Redaktion hatte, habe ich sofort zugesagt, als ich noch zwei weitere Male „angefordert“ wurde.

Der erste Arbeitstag

Aber erst mal von Anfang an. Nach den Azubi-Einführungstagen hatte ich meinen ersten richtigen Arbeitstag. Mein erster Gedanke, als wir unseren Umlaufplan zugeschickt bekommen hatten war: „Na, ob ich in eine „Handwerk“-Redaktion so reinpasse?“ Ich finde das Recherchieren und Schreiben toll, jedoch war mein handwerkliches Wissen zu diesem Zeitpunkt relativ begrenzt. Ziemlich aufgeregt ging ich also zu meinem Ansprechpartner, der mich total nett in Empfang nahm und mir erst einmal erklärte, was die Redaktion eigentlich so macht. Ich wurde dann an einen Redakteur verwiesen, der sich die nächsten Wochen um mich kümmern sollte.

Angefangen haben wir mit kurzen Texten und kleinen Telefoninterviews, in denen ich den Personen vorgegebene Fragen stellen sollte und deren Antworten danach kurz, knapp und nett geschrieben zusammenfassen musste. An seinem ersten richtigen Arbeitstag gleich zu telefonieren war schon komisch, aber so hatte ich das gleich hinter mir. Es hat mir wirklich Spaß gemacht mit diesen unterschiedlichen Menschen zu sprechen und nach und nach bekam ich immer längere und zeitintensivere Texte.

Nach kurzer Zeit wieder zurück

Und irgendwie waren die zwei Wochen dann auch schon rum und ich lernte andere Abteilungen und Arbeitsabläufe kennen. Als mich unsere Ausbilderin dann ansprach, ob ich nicht Lust hätte, noch mal eine Woche in der Redaktion auszuhelfen, sagte ich sofort ja. Da ich im ersten Lehrjahr immer montags und mittwochs Berufsschule hatte und wir Azubis jeden Dienstag unseren intres-Nachmittag (intres= Auszubildendenzeitschrift der Schlüterschen Verlagsgesellschaft) haben, wurden aus den fünf vollen Tagen leider nur zweieinhalb. Aber schon einen Monat später ging es für mich einen kompletten Monat zurück in die handwerk.com-Redaktion. Ich lernte immer mehr Handwerker kennen, durfte mit einem Redakteur einen Friseursalon in Papenburg besuchen und schrieb immer umfangreichere Texte, was mir auch immer noch Spaß machte.

Startschuss für das Projekt

Bei meinem Abschlussgespräch mit dem Chefredakteur fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, öfter mal in der Redaktion auszuhelfen. Nach ein paar Gesprächen stand die Entscheidung dann fest: Ich bekam ein Azubi-Projekt. Das bedeutete, dass ich jeden zweiten Dienstag für drei Stunden an meine Artikeln schreiben konnte. Meine Projekt-Aufgabe war und ist es noch, einen „Social-Media-Knigge“ zu schreiben. Ich schreibe also Texte und führe Interviews für verschiedenste Social-Media-Themen. Diese Texte werden dann auf handwerk.com und im Norddeutschen Handwerk veröffentlicht. Seit dem ich im zweiten Lehrjahr bin kann ich nun jeden Dienstag für drei Stunden in die Redaktion. Ich bin immer noch glücklich, dass ich mich für dieses Projekt entschieden habe und freue mich auf weitere spannende Themen und produktive Dienstage.