Absagen auf Bewerbungen? So gehst du damit richtig um

Mit viel Hingabe Bewerbungen schreiben, und dennoch Absagen kassieren: So ergeht es leider vielen angehenden Azubis. Die folgenden fünf Tipps helfen dir dabei, mit der Zurückweisung umzugehen und daraus zu lernen.

1. Auf Fehlersuche gehen

Sobald du eine Absage im Briefkasten oder deinem E-Mail-Postfach hast, prasseln vermutlich eine Reihe negativer Gefühle auf dich ein. Enttäuschung, Ärger und Frust mischen sich unter Traurigkeit und vielleicht auch Ratlosigkeit. Die Frage, warum du den Ausbildungsplatz nicht bekommen hast, muss allerdings nicht unbeantwortet bleiben. Nach einer Absage solltest du auf Fehlersuche gehen und zunächst überlegen, wie du deine Bewerbungsunterlagen noch optimieren kannst. Vielleicht hast du dich überschätzt und deine Qualifikationen reichen nicht für die ausgeschrieben Ausbildung, oder vielleicht erfüllst du nicht alle Punkte des Stellenprofils. Womöglich haben sich auch formale Fehler in deine Bewerbung eingeschlichen.

2. Absage richtig deuten

Die Formulierung einer Absage kann dir Hinweise darauf geben, was eventuell dahintersteckt. Schnelle und standardisierte Absagen bedeuten in der Regel, dass deine Bewerbung nur kurz angeschaut und dann sofort aussortiert wurde. Ausführlichere Texte, in denen vielleicht sogar lobende Worte für deine Bewerbungen gefunden werden, sagen jedoch etwas anderes aus. Sie zeigen, dass du es in die engere Auswahl geschafft hattest und deine Bewerbungsunterlagen den Personalern gut gefallen haben – nur für eine Zusage hat es nicht gereicht.

3. Feedback zu Bewerbungsunterlagen einholen

Um herauszufinden, wieso es nicht mit dem Ausbildungsplatz geklappt hat, solltest du auf jeden Fall um Feedback bitten. Auf Rückfrage nennen die Unternehmen dir so vielleicht nicht nur Gründe für die Absage, sondern geben dir auch Hinweise, was du in Zukunft besser machen kannst.

4. Nach vorne blicken

Nachdem du die erste Enttäuschung über die Absage hinter dir gelassen hast, solltest du nach vorne schauen und positiv denken. Der richtige Ausbildungsplatz wartet nur darauf, von dir gefunden zu werden. Statt in Selbstmitleid zu baden und alles schwarz zu sehen, nutze das Feedback der Personaler, um deine Bewerbungsunterlagen zu optimieren und deine Suche zu verfeinern. So erhöhen sich deine Chancen auf Erfolg.

5. Nach Alternativen suchen

Wenn du auch nach dutzenden Bewerbungen noch immer keine Zusage für eine Ausbildung bekommen hast, wird es womöglich Zeit, über Alternativen nachzudenken. Statt sofort mit einer Ausbildung zu beginnen, könntest du zunächst ein Praktikum im Berufsfeld deiner Wahl absolvieren und dich so weiter qualifizieren. Ein höherer Schulabschluss ist eine weitere Möglichkeit.