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Was kostet ein Konto?

Girokonto: Kosten nicht pauschal bestimmbar

Da die Kosten für ein Girokonto je nach Geldinstitut und bestimmter Zusatzleistungen des Kontos unterschiedlich ausfallen können, lassen sich pauschal keine Kosten für ein Girokonto bestimmen. Allerdings können Sie sich im Voraus über anfallende Gebühren informieren.

Welche Gebühren fallen für ein Girokonto an?

  • Kontoführungsgebühr: Bei einigen Banken zahlen Sie zwischen 1 und 10 Euro pro Monat für die Kontoführung. Allerdings gibt es auch Banken, bei denen keine Kontoführungsgebühr anfällt. Diese fordern dafür aber eine Mindesteingangssumme. Das bedeutet, es muss monatlich ein bestimmter Geldbetrag auf Ihr Konto eingehen. Manche Anbieter verlangen auch eine gewisse Aktivität des Kontos, damit die Kontoführungsgebühr entfällt. Informieren Sie sich darüber bei dem jeweiligen Institut.
  • Transaktionskosten: Bei manchen Banken ist eine Überweisung mit Kosten verbunden – vor allem, wenn eine Papierüberweisung erfolgt. Diese können grob geschätzt zwischen 0,99 und 3,50 Euro pro Überweisung betragen. Bei Online-Überweisungen fallen in der Regel keine Kosten an. Auch für Auslandstransaktionen kann eine Gebühr fällig werden. Zur Kostenkalkulation ist es hier also sinnvoll, bei Ihrer Bank nachzufragen.
  • Kartenkosten: Manche Banken verlangen von Ihren Kundinnen und Kunden Gebühren für die jeweilige Karte. Für ein Girokonto fallen in der Regel keine Gebühren an. Fragen Sie sicherheitshalber auch hier nochmal bei Ihrem Anbieter nach.
  • Kosten für Überziehung: Der sogenannte Dispositionszins fällt an, wenn das Konto überzogen wird. Dieser kann sehr unterschiedlich ausfallen: Manche Institute verlangen einen Zins von 5 %, manche dagegen einen Zins von 20 %. Da ein hoher Dispositionszins die Kosten stark beeinflussen kann, sollten Sie sich auch hier unbedingt im Voraus über die Zinshöhe informieren.
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