Wertgegenstandsliste: Nachweis Ihrer Wertsachen
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Wertgegenstandsliste: Nachweis Ihrer Wertsachen

Eine Wertgegenstandsliste ist eine detaillierte Aufzählung all Ihrer Wertsachen. Sie kann für den Fall eines Einbruchs hilfreich sein. Wenn Sie genau beschreiben können, welche Gegenstände gestohlen wurden, erhöhen sich die Chancen, sie wiederzufinden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wozu braucht man eine Wertgegenstandsliste?

Die Wertgegenstandsliste brauchen Sie für den Fall, dass bei Ihnen eingebrochen wird. So können Sie überprüfen, was gestohlen wurde, und der Polizei sowie Ihrer Hausratversicherung eine sogenannte Stehlgutliste vorlegen. Die Stehlgutliste enthält alle Wertgegenstände, die der Einbrecher entwendet hat.

Die Polizei versucht anhand der Wertgegenstandsliste, die gestohlenen Objekte wiederzufinden. Ihre Hausratversicherung erstattet Ihnen den Betrag der durch den Einbruchentstandenen Schäden sowie für das Diebesgut. Allerdings zahlt die Hausratversicherung nur für Wertsachen, bei denen Sie nachweisen können, dass diese sich bis zum Einbruch in Ihrem Besitz befanden.

Überprüfen Sie nach einem Einbruch anhand Ihrer Wertgegenstandsliste, was fehlt. 

Überprüfen Sie nach einem Einbruch anhand Ihrer Wertgegenstandsliste, was fehlt.

 

Wie erstellt man eine Wertgegenstandsliste richtig?

Wichtig ist, dass die Angaben zu Ihren Wertgegenständen möglichst detailliert sind. Auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundeskönnen Sie einen Vordruck für eine Wertgegenstandsliste herunterladen. Auf dem Vordruck finden Sie eine Tabelle, in der Sie Einzelheiten zu Ihren Wertgegenständen notieren können. Dazu gehören neben dem Gegenstand:

  • Rypbezeichnung, Hersteller oder Marke
  • Unverwechselbare Merkmale: Sie können Ihre Wertsachen auch gezielt kennzeichnen, z.B. indem Sie mit einem UV-Stift oder einem Gravierstift an verdeckter Stelle Ihren Namen darauf schreiben.
  • Individualnummer oder Eigentümer-Identifizierungs-Nummer (EIN): Die EIN besteht aus dem Kfz-Zeichen Ihrer Gemeinde, dem Gemeindeschlüssel, Straßennamen, Hausnummer und Ihren Initialen.
  • Kaufdatum, Händler und Ort des Kaufs
  • Neupreis
  • Aktueller Wert: Den aktuellen Wert müssen Sie schätzen und im Laufe der Zeit gegebenenfalls anpassen.
  • Kaufbelege, Dokumente, Rechnungen

Außerdem ist es nützlich, wenn Sie Ihre Wertgegenstände fotografieren und sich die Maße aufschreiben.

Wo sollte man die Wertgegenstandsliste aufbewahren?

Bedenken Sie, dass die Wertgegenstandsliste Informationen enthält, die nicht unbedingt jeder haben sollte. Bewahren Sie das Verzeichnis Ihres Schmucks, Ihrer Antiquitäten, Erbstücke, Teppiche, Elektrogeräte und Co. sowie die Fotos daher an einem sicheren Ort auf. Ein Bankschließfach eignet sich zum Beispiel hervorragend.

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