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Wertgegenstandsliste: Nachweis Ihrer Wertsachen
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Michael Hormann
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Wertgegenstandsliste: Nachweis Ihrer Wertsachen

Eine Wertgegenstandsliste ist eine detaillierte Aufzählung all Ihrer Wertsachen. Sie kann für den Fall eines Einbruchs hilfreich sein. Wenn Sie genau beschreiben können, welche Gegenstände gestohlen wurden, erhöhen sich die Chancen, sie wiederzufinden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wozu braucht man eine Wertgegenstandsliste?

Die Wertgegenstandsliste brauchen Sie für den Fall, dass bei Ihnen eingebrochen wird. Dies lohnt sich beispielsweise, wenn Sie in Ihrem Haushalt ein hohes Medienangebot (Fernseher, Tablets, Laptops, Handys, PC's und Co.) haben, welches für Einbrecher attraktiv sein könnte. So können Sie überprüfen, was gestohlen wurde, und der Polizei zur Fahndung sowie Ihrer Hausratversicherung eine sogenannte Stehlgutliste vorlegen. Die Stehlgutliste enthält alle Wertgegenstände, die der Einbrecher entwendet hat.

Die Polizei versucht im Falle eines Abhandenkommens mit der Liste, die gestohlenen Objekte wiederzufinden. Sie fungiert deshalb als sinnvolle Fahndungshilfe für die Polizei, wenn es zum Verlust Ihrer Wertsachen durch Diebstahl kommt. Ihre Hausratversicherung erstattet Ihnen den Betrag der durch den Einbruchentstandenen Schäden sowie für das Diebesgut. Die Schadensabwicklung erfolgt über die Versicherung (Hausratversicherung) nur für Wertsachen, bei denen Sie nachweisen können, dass diese sich bis zum Einbruch in Ihrem Besitz befanden.

Tipp: Besitzen Sie sehr wertvolle Gegenstände, wie beispielsweise teuren Schmuck oder Uhren, sollten Sie über die Möglichkeit eines Wertbehältnis (beispielsweise einen Tresor) nachdenken, der die Wertgegenstände vor Diebstahl schützt. 

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Wie erstellt man eine Wertgegenstandsliste richtig?

Wichtig ist, dass die Angaben zu Ihren Wertgegenständen möglichst detailliert sind. Auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundeskönnen Sie einen Vordruck für eine Stehlgutliste herunterladen. Auf dem vorgedruckten Formular finden Sie eine Tabelle, in der Sie Einzelheiten zu Ihren Wertgegenständen notieren können. Dazu gehören neben dem Gegenstand:

  • Rypbezeichnung, Hersteller oder Marke
  • Unverwechselbare Merkmale: Sie können Ihre Wertsachen auch gezielt kennzeichnen, z.B. indem Sie mit einem UV-Stift oder einem Gravierstift an verdeckter Stelle Ihren Namen darauf schreiben.
  • Individualnummer oder Eigentümer-Identifizierungs-Nummer (EIN): Die EIN besteht aus dem Kfz-Zeichen Ihrer Gemeinde, dem Gemeindeschlüssel, Straßennamen, Hausnummer und Ihren Initialen.
  • Kaufdatum, Händler und Ort des Kaufs
  • Neupreis
  • Aktueller Wert: Den aktuellen Wert müssen Sie schätzen und im Laufe der Zeit gegebenenfalls anpassen.
  • Kaufbelege, Dokumente, Rechnungen

Neben der Erstellung eines Formulars ist es nützlich, wenn Sie Ihre Wertgegenstände fotografieren und sich die Maße aufschreiben.

Wo sollte man die Wertgegenstandsliste aufbewahren?

Bedenken Sie, dass die Wertgegenstandsliste Informationen enthält, die nicht unbedingt jeder haben sollte. Bewahren Sie das Verzeichnis Ihres Schmucks, Ihrer Antiquitäten, Erbstücke, Teppiche, Elektrogeräte und Co. sowie die Fotos daher an einem sicheren Ort auf. Bankschließfach oder ein Tresor eignet sich zum Beispiel hervorragend. Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten derartige Wertbehältnisse eine Prüfplakette enthalten.

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Michael Hormann
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Michael Hormann beschäftigt sich schon seit Jahren mit Sicherheitstechnik und der Frage: "Wie schützt man sich und sein Heim am besten?" Neben der rechtlichen Lage interessiert ihn vor allem auch, wie man die eigene Sicherheit praktikabel und kostengünstig umsetzt. Seit fast zehn Jahren gibt er sein Wissen an seine Leserinnen und Leser weiter.
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