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Von Einbruchsicherung bis Wachhund: 8 Tipps, um Einbrecher abzuschrecken
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Michael Hormann
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Michael Hormann
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Von Einbruchsicherung bis Wachhund: 8 Tipps, um Einbrecher abzuschrecken

Fenster eingeschlagen, Schubladen durchwühlt, Wertsachen weg: Ein Einbruch ist der Albtraum eines jeden Wohnungs- oder Hausbesitzers. Hier finden Sie 8 Maßnahmen, um Ihr Heim vor einem Einbruch zu schützen.

Einbruchsquote in Deutschland: Tendenz sinkend 

1. Wachsamer Nachbar: Der beste Schutz vor Einbruch wohnt nebenan

Ein besonders wirksamer – und zudem kostenloser – Schutz vor Einbrechern sind Ihre hilfsbereiten Nachbarn. Pflegen Sie also ein gutes Verhältnis zu den Menschen in Ihrer Nachbarschaft, zum Beispiel indem Sie sich gegenseitig helfen. Dann kümmern sich die Nachbarn in Ihrer Abwesenheit nicht nur gern um Post und Blumen, sondern haben auch sonst ein Auge auf Ihr Haus oder Ihre Wohnung und können im Zweifelsfall einen Wohnungseinbruchdiebstahl verhindern. Nachbarn können beispielsweise schnell die Polizei informieren, wenn Sie das Geräusch Ihrer Alarmanlage hören.

Per Aufkleber mit der Aufschrift „Wachsamer Nachbar“ – erhältlich bei der Polizei – können Sie potenzielle Einbrecher sogar darüber informieren und gegebenenfalls abschrecken.

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Achtung:
Wenn Sie für eine längere Zeit in Urlaub fahren, sollten Sie dies nur nahestehenden Menschen mitteilen – und diese Nachricht oder aktuelle Urlaubsbilder auch bitte nicht öffentlich auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken ausposaunen. Denn das kann Langfinger erst auf die Idee bringen, dass Ihr Haus gerade leer steht.

2. Einbruchsicherung am Fenster: Gitter – aber sicher montiert!

Neben der Einbruchssicherung von Türen gibt es viele Möglichkeiten, Fenster gegen Einbruch zu sichern. Bei Kellerfenstern oder leicht zugänglichen Fenstern in den unteren Etagen bietet sich ein Gitter an. Die Stäbe sollten nach Empfehlung der Polizei mindestens 18 Millimeter dick sein und nicht weiter als 12 Zentimeter auseinanderliegen. Alternativ kann für den Einbruchschutz am Kellerfenster auch ein Gitterrost verwendet werden.

Zudem sollten die Berührungspunkte der Gitterstäbe verschweißt und das Gitter an mehr als vier Punkten massiv an der Wand befestigt sein, damit Einbrecher das Gitter nicht einfach abmontieren können.

3. Fenstergriffe und Schrauben: Einbruchshemmende Helfer

Auch abschließbare Fenstergriffe (auch von Terrassentüren) erschweren Einbrechern das Eindringen ins Haus deutlich. Zudem empfiehlt die Polizei als Schutz gegen das Aufhebeln von Fenstern zertifizierte Pilzkopfzargenbeschläge oder Aufschraubsicherungen, um das Risiko eines erfolgreichen Einbruchs zu senken. Als weitere Ergänzungen können einbruchhemmende Sicherheitsfolien oder einbruchhemmende Verglasung verwendet werden.

Aufgepasst:
Wer seine Wohnung oder sein Haus verlässt, sollte die Fenster schließen und die Tür nicht nur zuziehen, sondern unbedingt abschließen. Ansonsten kann es nach einem Einbruch Probleme mit der Versicherung geben.

4. Rollläden als Einbruchschutz: Aber nur in Bewegung

Heruntergelassene Rollläden können zwar für potenzielle Einbrecher ein Signal sein, dass niemand zu Hause ist. Doch Sie können Rollläden auch nutzen, um Ihre Anwesenheit zu simulieren und einen Einbruchsversuch zu vermeiden. Sie können zum Beispiel elektrische Rollläden per Zeitschaltuhr bedienen, um Einbruchdiebstähle zu verhindern.

Alternativ können Sie auch Ihre Nachbarn bitten, in Ihrer Abwesenheit die Rollläden zu bewegen. Ansonsten lassen sich Rollläden auch mit einem bestimmten Einbruchschutz gegen Hochschieben sichern. Dieser lässt sich auch bei alten Rollladenmodellen nachrüsten.

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5. Überwachungskamera gegen Einbrecher: Abschreckende Maßnahme     

Überwachungskameras sind eine sinnvolle Maßnahme, um Einbrecher von vorherein abzuschrecken. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang allerdings auch den Datenschutz. Denn längst nicht alles, was technisch möglich ist, ist rechtlich zulässig.

So müssen Sie beispielsweise deutlich sichtbar auf Ihre Videoüberwachung hinweisen. Um Gesetzesverstöße aus Unwissenheit zu vermeiden, erkundigen Sie sich am besten im Vorfeld über die genaue Rechtslage zur Videotechnik.

6. Warnung vor dem Hund: Einbrecher „verbellen“

„Cave canem“ hieß es schon im alten Rom: Hüte dich vor dem Hund! Der beste Freund der Hausbewohner ist einer der schlimmsten Feinde der Einbrecher: Knurrende oder bellende Hunde schrecken viele Diebe ab.

Auch ein Hinweisschild kann helfen, Diebe fernzuhalten. Allerdings sind auch noch so zuverlässige Wachhunde keine Garantie dafür, dass nicht doch jemand ins Haus eindringt. Denn auch Hunde können abgelenkt sein oder schlafen.

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7. Smart Home erhöht die Sicherheit: „Schlaues Heim“ als Einbruchschutz

Eine neue technische Option zum Schutz vor Einbruch sind Smart-Home-Systeme. Die Wertgegenstände, die beim Einbruch oftmals entwendet werden, können Ihnen somit einen sinnvollen Einbruchsschutz bieten. Dank ihrer Hilfe können nämlich viele Geräte im Haus aus der Entfernung mittels Smartphone, PC oder Tablet gesteuert werden. Mit den Funktionen eines Smart-Home können Sie, falls Sie Fenstersensoren installiert haben, über Ihr Smartphone informiert werden, sollte ein Fenster aufgebrochen werden.

Sie können sogar verschiedene Abläufe programmieren, um vorzutäuschen, dass jemand zu Hause ist: Über das Smart-Home-System lassen sich beispielsweise zu bestimmten Zeiten Licht und Fernseher an- und ausschalten oder elektrische Rollläden bewegen.

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8. Bewegungsmelder und Licht gegen Einbrecher

Wo Licht brennt, halten sich in der Regel Menschen auf. Daher ist es eine sinnvolle Maßnahme, in einigen Räumen das Licht angeschaltet zu lassen, auch wenn man selbst nicht daheim ist. Die Ausleuchtung lässt sich auch über eine Zeitschaltuhr arrangieren.

Falls Sie in einem Haus wohnen, ist es eine gute Idee, das Grundstück an einigen Stellen zu beleuchten oder Bewegungsmelder einzubauen. So fällt es schwer, unerkannt im Dunkeln herumzuschleichen. Sinnvoll ist sind Maßnahmen zur Beleuchtung auch, wenn Sie einen Garten haben: Oftmals lädt ein dunkler Garten Einbrecher dazu ein, sich Zugang zu Ihren Wohnräumen zu verschaffen. Ein Bewegungsmelder im Garten ist deshalb ebenfalls ein guter Einbruchsschutz.

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Michael Hormann
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Michael Hormann beschäftigt sich schon seit Jahren mit Sicherheitstechnik und der Frage: "Wie schützt man sich und sein Heim am besten?" Neben der rechtlichen Lage interessiert ihn vor allem auch, wie man die eigene Sicherheit praktikabel und kostengünstig umsetzt. Seit fast zehn Jahren gibt er sein Wissen an seine Leserinnen und Leser weiter.
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