Stress lass nach: Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit
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Stress lass nach: Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit

Die besinnliche Weihnachtszeit bringt leider oft auch häufig Stress mit sich. Wenn dann auch noch Familie von Außerhalb zu besuch kommt, ist Stress oftmals vorprogrammiert. Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihren Lieben eine entspannte Weihnachtszeit ohne Stress bescheren können.

Rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen

Um Stress einzusparen, sollten Sie bestenfalls mitte November langsam mit den Weihnachts-Vorbereitungen beginnen. Wenn Sie nebenbei Ihrem Arbeitsalltag nachgehen, erweist es sich als besonders stressig Besorgungen wie Plätzchenzutaten, Weihnachtsdekoration oder Geschenke noch nach Feierabend zu tätigen. Zu dieser Zeit sind die Geschäfte meist überfüllt und Ihr wohlverdienter Feierabend weicht schnell den Vorbereitungen.

Zudem ist es ratsam, sich die Erledigungen zeitlich einzuteilen: Legen Sie sich vorab einen Zeitplan an, in welchem Sie Ihre Besorgungen etappenweise vorausplanen. Dabei sollten Sie versuchen, nicht alles in ein oder zwei Wochen zu quetschen - nehmen Sie sich je nach Menge der Erledigungen mindestens 3-4 Wochen oder mehr Zeit dafür. So bleibt zwischendurch genügend Zeit zur Entspannung. 

Raus an die frische Luft 

In stressigen Situationen tendieren wir oft dazu, aus Frust zu essen. Gerade in der Weihnachtszeit greifen wir dann zu den allgegenwärtigen Weihnachts-Leckereien wie zuckerhaltigen Süßigkeiten. Gerade Schokolade (und davon ist an Weihnachten mehr als genug vorhanden) ist dafür bekannt, glücklich zu machen. Zu viel Nascherei von zucker- und fetthaltigen Süßigkeiten ist allerdings ungesund und lässt zudem das Gewicht auf Dauer in die Höhe schießen.

Sollten Sie in stressigen Situationen also das starke Verlangen nach "Frustessen" verspüren, empfiehlt es sich eher, einen Spaziergang einzulegen. Das Gehen an der frischen Luft regt den Kreislauf an und lässt den Blutdruck und den Herzschlag sinken - was eine entspannende Wirkung mit sich bringt. 

Streit mit Angehörigen vermeiden

Überlegen Sie sich gut, mit wem Sie die Feiertage verbringen wollen. Wenn Sie sich mit manchen Verwandten nicht wohlfühlen, dürfen Sie (rechtzeitig!) höflich absagen, den Besuch kurzhalten oder ihn auf ein anderes Wochenende verschieben. Es bringt nämlich nichts, sich lediglich aufgrund der Festtage dazu zu zwingen, ein erhöhtes Konfliktpotential einzugehen. 

Für das nahe Beisammensein mit der Familie gilt außerdem: Bleiben Sie realistisch in Ihren Erwartungen. An Weihnachten verschwinden Alltagskonflikte nicht wie von Zauberhand. Sie können aber verabreden, bestimmte Themen auszuklammern und so die Feiertage entlasten. Hinzu kommt, dass es für viele Familien ungewohnt ist, viele Stunden am Stück zusammen zu verbringen. Jeder sollte den Freiraum haben, sich zurückzuziehen. Nicht alles muss gemeinsam unternommen werden.

Ein großes Konfliktpotential bergen Erwartungen, die sich nicht erfüllen. Sagen Sie deutlich, was Sie möchten – und akzeptieren Sie, dass andere Familienmitglieder möglicherweise andere Wünsche haben. Schließlich gibt es nicht die eine korrekte Art, Weihnachten zu feiern! Gemeinsame Rituale sind schön, sollten aber kein Zwang sein. Besprechen Sie, ob alle zusammen den Baum schmücken, wer in die Kirche gehen möchte und wann die Kinder ihre neuen Computerspiele ausprobieren dürfen.

Denken Sie daran: Oftmals überträgt sich die eigene Unruhe auf andere. Achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen. Wer selbst unter Druck steht, reagiert oft unfair anderen gegenüber. Gönnen Sie sich selbst etwas Schönes, um zu entspannen. Ein gutes Gegenmittel gegen Hektik und Stress an den Feiertagen sind gemeinsame Spiele, Bewegung und frische Luft.

Geschenke zu Basteln kann auch eine meditative Wirkung haben  - Probieren Sie es doch mal aus!

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Selbstgemachtes verschenken

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Nächstenliebe und des Schenkens. Oft artet dies aber in ein unkontrolliertes Konsumverhalten aus, bei welchem vor allem Wert auf viele und teure Geschenke gelegt wird. Sie können zusätzlichen Einkaufsstress vermeiden, wenn Sie sich beim Kauf der Weihnachtsgeschenke etwas zügeln und lieber etwas weniger einkaufen und einige Geschenke selbst machen. Ihre Mitmenschen werden sich über das ganz individuelle Geschenk, welches von Herzen kommt freuen. Zudem bedeutet das Verschenken von Selbstgemachtem oft eine finanzielle Entlastung und kann während des Bastelns zur eigenen Entspannung beitragen.

Arbeitsteilung im Haushalt einführen

Weihnachten bedeutet nicht, dass Sie alles allein erledigen müssen. Um einiges an Stress einzusparen sollten Sie in Ihrer Planung darauf achten, verschiedene Aufgaben an Ihre Familienmitglieder zu verteilen. Schließlich profitieren alle vom Weihnachtsfest, deshalb sollten auch alle mit anpacken. So können Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin hin und wieder ein paar Einkäufe erledigen lassen und sich dabei entspannt der Dekoration zuwenden. Außerdem werden sich Ihre Kinder sicherlich daran erfreuen, Ihnen beim Plätzchen backen zu helfen.  

Gönnen Sie sich Auszeiten

Auszeiten sind wichtig, um die Seele zu beruhigen und neue Kraft zu sammeln. Sie tun sich selbst keinen Gefallen, wenn Sie alle Erledigungen auf einen Schlag erledigen. So kommen Sie mit der Planung durcheinander und es entsteht Frustration. Wenn Sie bemerken, dass Ihnen gerade alles zu viel wird, sollten Sie die Vorbereitungen vorerst ruhen lassen und sich beispielsweise Zeit für ein Entspannungsbad oder zum Lesen nehmen. So reduzieren Sie den Weihnachtsstress auf ein Minimum und können sich an einem entspannten und schönem Weihnachtsfest erfreuen.

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