Bei diesen Anzeichen droht womöglich die Kündigung
© fizkes/stock.adobe.com 2018
(0)

Bei diesen Anzeichen droht womöglich die Kündigung

Manche Menschen haben feine Antennen, wenn unliebsame Veränderungen drohen. Sie können Ärger im Job exakt vorhersagen. Die folgenden Anzeichen sollten jedoch auch all jene beunruhigen, die weniger sensibel unterwegs sind. Denn dann droht womöglich die Kündigung.

Keine Meetings im Kalender

Die Freude über die gewonnene Zeit währt manchmal nur kurz: Wenn wichtige Projekt-Meetings plötzlich ohne Sie stattfinden, ohne dass Sie zuvor über Änderungen informiert wurden, ist das kein gutes Anzeichen. Ihre Mitwirkung scheint nicht länger gefragt zu sein. Werden Ihnen Verantwortungsbereiche entzogen, sollten Sie das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen.

Negatives Mitarbeitergespräch

Beim jährlichen Mitarbeitergespräch bekamen Sie immer positives Feedback – doch plötzlich müssen Sie Ihre Arbeit rechtfertigen. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Geschäftsführung entweder mit Ihrer Leistung nicht einverstanden ist oder schlichtweg versucht, diese schlechtzureden – um Sie über kurz oder lang loszuwerden.

Kritisiert Sie Ihr Chef beim Mitarbeitergespräch, sollten Sie schlimmstenfalls mit einer baldigen Kündigung rechnen. 
© Drobot Dean/stock.adobe.com

Kritisiert Sie Ihr Chef beim Mitarbeitergespräch, sollten Sie schlimmstenfalls mit einer baldigen Kündigung rechnen. 

Sie stehen unter neuerdings unter Beobachtung

Wenn Sie bisher weitgehend selbstständig arbeiten durften, nun aber jeder Ihrer Schritte kontrolliert wird, ist das ein weiteres Warnzeichen für eine mögliche Kündigung. Diese strenge Beobachtung durch den Chef kann das Resultat mangelnder Leistung sein. Vielleicht liegt es aber gar nicht an Ihnen; möglicherweise führt Ihr Arbeitgeber etwas ganz anderes im Schilde, nämlich Rationalisierungsmaßnahmen. Denn wer Arbeitsplätze abbauen will, sucht mitunter gezielt nach Möglichkeiten, Fehlverhalten aufzudecken, um Mitarbeiter rechtmäßig kündigen zu können.

Vorgesetzte haben keine Zeit für Sie

Sie haben das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und um ein Gespräch gebeten. Doch der Termin mit dem Chef ist schon zum dritten Mal geplatzt, das Treffen nun auf unbestimmt verschoben. Auch andere Vorgesetzte weichen bei der Anfrage nach einem klärenden Gespräch aus. Wenn niemand Zeit für Sie hat, ist das ein deutliches Anzeichen für eine drohende Kündigung. Denn eine gemeinsame Zukunftsplanung in verantwortlicher Position sieht anders aus.

Sie werden abgemahnt

Wenn Sie eine Abmahnung erhalten, ist das eine eindeutige Ansage. Vor allem dann, wenn diese nicht unbedingt nötig gewesen wäre oder sogar ungerechtfertigt ist. Dennoch: Damit erteilt Ihnen Ihr Arbeitgeber quasi eine Gelbe Karte – beim Fußball die Vorstufe zum Platzverweis. Ähnlich funktioniert es auch bei Entlassungen: In vielen Fällen muss der Kündigung gemäß Kündigungsschutzgesetz eine Abmahnung vorausgehen. 

Bewusst herbeigeführte Überforderung

Sie bekommen Aufgaben zugeteilt, die quantitativ oder qualitativ kaum zu schaffen sind. Scheitern vorprogrammiert. Vielleicht denkt Ihr Vorgesetzter tatsächlich, dass Sie als sein bester Mitarbeiter das alles schaffen können. Vielleicht will er damit aber auch Ihre vermeintliche Unfähigkeit demonstrieren, um diese später als Argument für eine Kündigung anzuführen.  

Wenn Sie mit immer neuen Aufgaben konfrontiert werden, kann das ein Anzeichen für eine baldige Kündigung sein. 
© fizkes/stock.adobe.com

Wenn Sie mit immer neuen Aufgaben konfrontiert werden, kann das ein Anzeichen für eine baldige Kündigung sein. 

Einstellung eines Nachfolgers

Spätestens wenn Sie gebeten werden, einen neuen Kollegen einzuarbeiten, der anscheinend Ihr Nachfolger werden soll, müssen die Alarmglocken läuten. Ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten ist nun unausweichlich, um Klarheit in diese skurrile Situation zu bringen. Es kann natürlich auch sein, dass das Team wächst, der neue Kollege Sie entlasten soll oder Sie neue Aufgaben bekommen. Statt auf eine Kündigung kann diese Situation also auch auf eine Beförderung hindeuten.

Wie finden Sie diesen Artikel?