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Spätblüher: Mit diesen Pflanzen verlängern Sie die Gartensaison

Auch wenn das Blütenfeuerwerk des Sommers vorbei ist, muss der Garten im Herbst nicht trist und traurig aussehen. Denn jetzt haben die Spätblüher ihren großen Auftritt. Bei einer sorgsamen Auswahl verlängern spätblühende Stauden und Gehölze die Gartensaison bis zum ersten strengen Frost. Auch Terrasse und Balkon lassen sich mit Herbstblühern noch mal richtig rausputzen.

Im Sommer sieht man nur das grüne Laub der spätblühenden Pflanzen. Ab Juli zeigen die Stauden und Sträucher dann ihre Blütenpracht bis spät in den Herbst hinein. Zu den beliebtesten Pflanzen für den Herbst gehören Dahlien und Astern.

Reichblühende Stauden vertreiben die trübe Herbststimmung

Die Königin des Spätsommers, wie die Dahlie auch heißt, gibt es in unzähligen Farben und Formen. Kugelförmige Ball-Dahlien mit dichtgefüllten Blüten oder Kaktusdahlien mit strahlenförmigen Blütenblättern, Seerosendahlien und dicht gefüllte Schmuckdahlien. Auch die Wuchshöhen variieren: Je nach Sorte erreichen sie eine Höhe von bis zu einem Meter, andere werden hingegen nur 30 bis 40 Zentimeter hoch. Dahlien sind nicht winterhart. Nehmen Sie die Knollen vor dem Winter aus dem Boden und lagern Sie sie frostfrei in einem kühlen, dunklen Keller.

Astern blühen bis in den November hinein

Astern haben ihren großen Auftritt, wenn viele andere Blumen bereits verblüht sind. Je nach Sorte blühen sie bis in den November hinein. Die Sternblumen, wie sie wegen ihrer Blütenform auch heißen, blühen weiß, rosa, lila und sogar rot und blau. Es gibt kleinwüchsige Sorten und Stauden, die bis zu zwei Meter hoch werden.

Planen Sie Spätblüher-Beete geschickt

Besonders gut wirken die Pflanzen in Gruppen. Dann verschönern nicht nur hier und da ein Paar Blüten, sondern üppig bunte Flächen. Entfernen Sie Verblühtes der Sommerblüher, sodass nur noch die Herbstblüten und die vielfältigen Grüntöne der Blätter zu sehen sind.

Auch Spätblüher unter den Gehölzen

Auch bei den Gehölzen finden sich Spätblüher, die bis in den Oktober hinein blühen und die Beige - und Brauntöne von Herbst und Winter hinauszögern. Der Sommerflieder, auch Schmetterlingsflieder genannt, zeigt seine großen Blütenrispen ab Juli bis zum ersten Frost. Hortensien blühen bis in den Frühherbst, einige Sorten bestechen zudem durch eine attraktive Herbstfärbung. Eine weitere Möglichkeit mit Sträuchern Farbe in den Herbstgarten zu zaubern, sind Gehölze mit ansprechenden Früchten oder Beeren und Gehölze mit leuchtend, bunten Blättern in Gelb, Orange und Rot.

Verblühtes regelmäßig entfernen

Damit die Beete mit spätblühenden Stauden und Blumen sich lange in voller Pracht zeigen, putzt man Verblühtes regelmäßig aus. So vergeuden die Pflanzen keine Energie für die Samenbildung, sondern treiben laufen neue Knospen.

Um Balkon oder Terrasse herbstlich zu bepflanzen, bieten sich Chrysanthemen oder Heidepflanzen an. Auch Alpenveilchen und Astern bringen Farbe in den Topfgarten. Dazu passen Zierkohl, Silberblatt und Gräser.

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Autor/-in
Martina Schüttler-Hansper
Martina Schüttler-Hansper ist freie Journalistin und hilft Unternehmen dabei, ihre Webauftritte erfolgreich zu gestalten – mit onlinegerechten Texten, die Kunden gerne lesen. Spezialisiert ist sie auf die Themengebiete Lifestyle, Küche und Kochen, Gesundheit, Nachhaltigkeit sowie Garten. Als ausgebildete Lehrerin schreibt sie zudem kenntnisreich über Themen rund um Schule und Bildung.Schreiben und digitale Medien sind ihre Leidenschaft – sowohl privat als auch beruflich. Mit dem Online-Journalismus angefangen hat sie bereits Ende der 90er als Redakteurin bei T-Online in Darmstadt. Seit Anfang 2018 ist sie selbstständig und unterstützt unter anderem die Technische Universität Darmstadt, das Portal deutschland.de sowie verschiedene Agenturen.
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