Putzen als Work-out: So fit werden Sie durch Hausarbeit
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Putzen als Work-out: So fit werden Sie durch Hausarbeit

Der Haushalt schmeißt sich nicht von alleine, logisch. Aber sehen Sie es mal positiv: Sie können das Putzen als Work-out betrachten und sparen so, wenn es richtig gemacht wird, das Fitnessstudio. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Badschrubben, Fensterputzen und Co. zum Trainieren nutzen können.

Putzen als Work-out ist auch Kopfsache

Wenn Sie das Putzen als Work-out nutzen möchten, ist es wichtig, dass Sie die wöchentliche Routine wirklich als Chance zum Fitwerden ansehen. Nur wer im Kopf die richtige Einstellung hat, kommt zu Erfolgen. Darüber hinaus kann die lästige Hausarbeit nur dann zu einem richtigen Sportprogramm werden, wenn Sie Vollgas geben. Versuchen Sie bewusst, Ihren Körper zu spüren, wenn Sie mit dem Staubsauger durch die Räume flitzen. Bauen Sie anstrengende Elemente ein, etwa rückenschonende Kniebeugen, wenn es darum geht, den Boden zu schrubben. Motivierende Musik unterstützt Sie beim Home-Work-out. Achtung: Bei schmerzenden Knien oder anderen Leiden, sollten Sie natürlich keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen.

Schrubben, bücken, halten, laufen

Sie können aus nahezu jeder Putzarbeit ein ordentliches Work-out machen. Probieren Sie beim nächsten Hausputz doch einfach die folgenden Tipps aus:

Bad schrubben: Im Bad können Sie sich richtig auspowern. Drücken Sie einfach auf die Tube, indem Sie die Dusche und Badewanne per Hand schrubben. Den Boden im Bad putzen Sie, indem Sie immer wieder mit rückenschonenden Kniebeugen auf- und abgehen.
Staubsaugen: Lahmes vor- und zurückschieben des Saugers war gestern. Machen Sie beim Staubsaugen mit jeder Bewegung einen tiefen Ausfallschritt. Der Rücken sollte dabei gerade bleiben. So trainieren Sie Beine und Gesäß. Achten Sie darauf, dass Sie beide Beine abwechselnd belasten.
Bügeln: Bügeln ist der Haushaltsschreck schlechthin. Also peppen Sie die nervige Arbeit auf, indem Sie den Wäschekorb einfach ein paar Meter entfernt vom Bügelbrett auf den Boden stellen und immer wieder zum Korb hin sprinten, wenn ein Teil fertig gebügelt ist. Vor dem Korb machen Sie eine Kniebeuge, um das nächste Kleidungsstück herauszuholen. Sie werden sich wundern, wie schnell man ins Schwitzen gerät.
Wäsche aufhängen: Das Wäscheaufhängen wird dann zum Work-out, wenn die Wäscheleine überm Kopf hängt. Nehmen Sie die Wäsche aus dem am Boden stehenden Korb und halten Sie das Wäschestück, bevor Sie es aufhängen, immer erst ein paar Sekunden über den Kopf, bevor es an die Leine kommt.
Fenster putzen: Wenn Sie Ihre Fenster putzen, können Sie mächtig Kalorien verbrennen. Machen Sie es auf die altbewährte Art, indem Sie Wassereimer und Wischtuch nehmen. Niedrige Stellen putzen Sie in Kniebeugenhaltung und höhere Stellen auf den Zehenspitzen und bewegen sich so auf und ab – dies gilt nicht nur fürs Fensterputzen, sondern zum Beispiel auch fürs Staubwischen.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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