Mit einem Fertighaus schneller zum Eigenheim
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Mit einem Fertighaus schneller zum Eigenheim

Ein fester Zeitplan, hohe Qualität bei der Bauausführung und ein Fixpreis für das komplette Haus – mit einem Fertighaus lässt sich die eigene Immobilie schnell und einfach realisieren. Erfahren Sie hier, welche weiteren Vorteile Fertighäuser bieten und worin die Unterschiede zwischen den möglichen Modellvarianten liegen.

Eigenheim planen: Fertighaus oder Massivhaus?

“Schnell, praktisch, gut! Unser Fertighaus stand nach zwei Monaten fix und fertig zur Schlüsselübergabe”, so fasst Fertighaus-Besitzer Alexander Preuss aus Merzig seine Erfahrungen zum Thema Fertighaus zusammen. Der bundesweite Bautrend scheint ihm Recht zu geben: 10 bis 15 Prozent der Neubauvorhaben werden mittlerweile mit einem Fertighaus realisiert. Schließlich bietet ein solcher “Baukasten” den zukünftigen Eigentümern eine Menge Vorteile.

Jeder Bauherr schaut zuerst auf Preis und Finanzierung. Ein Fertighaus ist deutlich kostengünstiger als ein traditionell errichtetes Massivhaus. Der Grund: Sämtliche Teile werden industriell vorgefertigt und vor Ort zusammengebaut. Trotz der schnellen Bauweise haben moderne Fertighäuser nichts mehr mit der Billigbauweise der 1970er Jahre zu tun, die den schlechten Ruf der Fertighäuser begründete. Anders als früher können die Häuser heute in verschiedenen Varianten konzipiert werden, und auch beim Innenausbau sind individuelle Konfigurationen möglich. Fertighäuser und Individualität schließen sich also keineswegs aus.

Fertighäuser: Die verschiedenen Modelle

Die bekanntesten Modelle sind:

  • das Bausatzhaus

Diese eher seltene Variante des Fertighauses ist mit einem Lego-Kasten vergleichbar. Alle Bauteile werden an den Bauplatz geliefert, montieren muss der Bauherr selbst.

  • das Ausbauhaus

Bei einem Ausbauhaus wird die äußere Hülle des Hauses komplett vom Hersteller gebaut, den Innenausbau muss der zukünftige Immobilienbesitzer selbst übernehmen.

  • das schlüsselfertige Haus

Der Besitzer kann sein Haus fertig in Empfang nehmen. Außenaufbau und Innenausbau liegen komplett in den Händen der Fertighaus-Firma. Bevor Sie den Vertrag für ein schlüsselfertiges Haus unterschreiben, sollten Sie einen genauen Blick auf die Bedingungen werfen. Es gibt große Unterschiede zwischen den Anbietern. Wenn Sie clever vergleichen, können Sie kräftig sparen.

Ein Fertighaus hat viele Vorteile

Beim Bau eines Fertighauses können die zukünftigen Besitzer der Bauphase meistens entspannter entgegensehen als Bauherren, die sich für den traditionellen Hausbau entscheiden. In der Regel begleitet der Hersteller den künftigen Besitzer von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung und steht ihm auch zur Seite, sollte es Probleme geben. Der Besitzer hat damit einen Ansprechpartner für alle Belange. Und auch die finanzielle Seite eines Fertighausprojektes gestaltet sich überschaubar, denn für das Fertighaus gilt ein vereinbarter Fixpreis. Das gibt auch in finanzieller Hinsicht Planungssicherheit.

Ein weiterer Vorteil: Der schnelle Bauverlauf sorgt für eine zuverlässige Zeitplanung. Da das Haus aus Fertigteilen errichtet wird, kann beim Aufbau weniger Feuchtigkeit in Wände oder Decken eindringen. Und während auf einer traditionellen Baustelle der Ausbau aufgrund widriger Wetterbedingungen schon einmal ein paar Tage oder gar Wochen stocken kann, besteht dieses Problem bei einem Fertighaus nicht.

Fertighäuser sind energieeffizient

Ein Fertighaus ist in hohem Maße energieeffizient. Der Grund: Weil die Bauteile im Werk präzise vorgefertigt werden, passen sie genau ineinander. Ritzen oder Wärmebrücken können so gar nicht erst entstehen. Darüber hinaus lassen sich moderne Gebäudehüllen bereits bei der Produktion mit energiesparenden Techniken kombinieren. Die Photovoltaik gehört ebenso dazu wie fortschrittliche Heizsysteme. Und längst gibt es auch Fertighäuser, die als Passivhäuser konzipiert sind. Preisgünstig bauen und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schonen – ein Fertighaus bietet alle Möglichkeiten.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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