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Heizung fürs Bad: So wird Ihr Badezimmer mollig warm
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Heizung fürs Bad: So wird Ihr Badezimmer mollig warm

Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es wohl nichts Schöneres als eine Heizung im Bad. Denn wer möchte schon aus dem kuschelig-warmen Bett in ein kaltes, gefliestes Badezimmer? Wie der Raum am besten geheizt wird, lesen Sie hier.

Der Klassiker unter den Heizungen im Badezimmer ist ein an die Zentralheizung des Hauses angeschlossener Heizkörper. Damit zu heizen bedeutet in der Regel relativ geringe Energiekosten, wobei diese auch von dem installierten Heizsystem abhängen. Daneben gibt es inzwischen diverse Alternativen zum Heizen im Bad, die sich für unterschiedliche Bedürfnisse eignen.

Die einfache Heizung fürs Bad: Der Heizlüfter

Heizlüfter sind die einfachste und schnellste Variante, wenn Sie mollige Wärme ins Bad bringen wollen. Die mobilen Geräte lassen sich bequem überall dort aufstellen, wo es Ihnen zu kalt ist.

Die Vorteile:

  • Heizlüfter richten die Wärme dorthin, wo Sie sie brauchen.
  • Sie sind mobil.
  • Sie sind schnell auf Temperatur gebracht.
  • Sie sind günstig in der Anschaffung.

Die Nachteile:

  • Heizlüfter kommen kaum über 20 Grad Celsius. 
  • Sobald Sie sich woanders hin bewegen oder den Heizlüfter ausschalten, ist es schnell wieder kalt.
  • Die Energiekosten sind vergleichsweise hoch.
  • Nicht alle Geräte sind spritzwassergeschützt.

Ein Heizlüfter eignet sich daher am besten für kleine Badezimmer, die nicht dauerhaft beheizt werden sollen. Zu beachten ist zudem die Wattzahl der Heizung im Bad: Es gibt passende Heizlüfter im mittleren Leistungsbereich von 500 bis 1.500 Watt. Heizlüfter mit mehr Power schaffen auch 2.000 oder 3.000 Watt. Letztere heizen natürlich besser, sind im Unterhalt in der Regel aber auch teurer.

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Elektrische Heizungen im Bad: Vielfalt für jede Anforderung

Als Alternative zum klassischen Heizkörper bieten sich außer dem Heizlüfter auch weitere elektrische Geräte an, um Wärme ins Bad zu bringen. Diese gibt es in mehreren Varianten:

  • Konvektoren: Es gibt fest installierte oder mobile Varianten. Die erzeugte Wärme hierbei wird mittels Wärmetauscher an den Raum abgegeben. Konvektoren heizen sehr schnell, kühlen aber auch schnell wieder ab. Sie sind vor allem zum gelegentlichen Heizen geeignet.
  • Elektrische Heizkörper: Sie sind vor allem als sprossenwandige Handtuchhalter bekannt. Elektro-Heizkörper werden einfach an die Steckdose angeschlossen, benötigen also keinen großen Montageaufwand. Sie heizen nicht so schnell wie andere Geräte, dafür hält die Wärme länger an, da in ihrem Inneren eine Flüssigkeit wie zum Beispiel Wasser erhitzt wird. Allerdings sind auch ihre Energiekosten recht hoch, ein Dauerbetrieb einer Handtuchhalter-Heizung im Bad ist deshalb nicht zu empfehlen.
  • Infrarot-Heizkörper: Sie sind häufig in Spiegeln, Wandbildern oder sogar im Badezimmerschrank eingebaut. Mittels Strahlung erwärmen sie nicht nur die Umgebungsluft, sondern auch umstehende Gegenstände. Neben der Design-Vielfalt sind sie vor allem wegen ihres geringen Stromverbrauchs beliebt.
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Die Luxus-Variante Fußbodenheizung

Bei Neubauten ist sie inzwischen die im Badezimmer am häufigsten verbaute Heizungsart. Angeschlossen an das zentrale Heizungssystem des Wohngebäudes verbreitet sie wohlige Wärme im gesamten Bad bei äußerst geringen Energiekosten.

Bei elektrischen Fußbodenheizungen, die auch als Wandheizungen eingesetzt werden, liegen die Betriebskosten dagegen meistens höher. Der Vorteil beider Varianten: Sie machen die Fliesen angenehm warm, sodass Sie sich auch barfuß im Bad bewegen können. Die Montage ist allerdings sehr aufwendig und anspruchsvoll und sollte deshalb von einem Fachmann ausgeführt werden.

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