Wie sehen Läuse aus? So! Der Parasit im Bild
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Wie sehen Läuse aus? So! Der Parasit im Bild

Ein Chitinpanzer bedeckt den Körper der Kopflaus. Ausgewachsen ist sie etwa drei Millimeter groß. Typisch sind die sechs Beine, deren Endglieder in Greifklauen enden. Mit diesen verankert sich die Laus am menschlichen Haar. Dank ihrer bräunlichen Pigmentierung ist sie dort schwer zu erkennen.

Nur selten tauchen Kopfläuse außerhalb des menschlichen Haares auf. Um herauszufinden, ob jemand von Läusen befallen ist, werden die Haare mit einem feinzinkigen Kamm, dem sogenannten Nissenkamm, sorgfältig untersucht.
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Nur selten tauchen Kopfläuse außerhalb des menschlichen Haares auf. Um herauszufinden, ob jemand von Läusen befallen ist, werden die Haare mit einem feinzinkigen Kamm, dem sogenannten Nissenkamm, sorgfältig untersucht.

Stoßen Sie beim Untersuchen der Haare auf solche pünktchengroßen Verdickungen, sollten Sie genau hinschauen – am besten mit einer Lupe. Es kann sich um Nissen handeln, also um Läuseeier. Weibliche Läuse legen in ihrem Leben etwa 150 ovale Eier, die weniger als einen Millimeter lang sind.
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Stoßen Sie beim Untersuchen der Haare auf solche pünktchengroßen Verdickungen, sollten Sie genau hinschauen – am besten mit einer Lupe. Es kann sich um Nissen handeln, also um Läuseeier. Weibliche Läuse legen in ihrem Leben etwa 150 ovale Eier, die weniger als einen Millimeter lang sind.

Wie winzig die Eier sind, verdeutlicht dieser Vergleich mit einer noch jungen, etwa zwei Millimeter großen Laus. Die Larven – Nymphen genannt – sind zunächst transparent.
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Wie winzig die Eier sind, verdeutlicht dieser Vergleich mit einer noch jungen, etwa zwei Millimeter großen Laus. Die Larven – Nymphen genannt – sind zunächst transparent.

Diese Nahaufnahme zeigt eine Nymphe im Vergleich zu einem Nissenkamm. Mit bloßem Auge sind die geschlüpften Läuse nur schwer zu erkennen. Im Verlauf ihres vierwöchigen Lebens durchlaufen Kopfläuse mehrere Entwicklungsstadien.
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Diese Nahaufnahme zeigt eine Nymphe im Vergleich zu einem Nissenkamm. Mit bloßem Auge sind die geschlüpften Läuse nur schwer zu erkennen. Im Verlauf ihres vierwöchigen Lebens durchlaufen Kopfläuse mehrere Entwicklungsstadien.

Die transparente Nymphe beginnt gleich nach dem Schlupf, Blut zu saugen. Um den Wirt anzuzapfen, benutzt die Laus einen Stechrüssel, der aus ihrem Rachen und dem Kiefer gebildet wird. Damit ritzt sie die Kopfhaut an, saugt das ausgetretene Blut auf und injiziert mit ihrem Speichel eine gerinnungshemmende Substanz.
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Die transparente Nymphe beginnt gleich nach dem Schlupf, Blut zu saugen. Um den Wirt anzuzapfen, benutzt die Laus einen Stechrüssel, der aus ihrem Rachen und dem Kiefer gebildet wird. Damit ritzt sie die Kopfhaut an, saugt das ausgetretene Blut auf und injiziert mit ihrem Speichel eine gerinnungshemmende Substanz.

Durch Haarewaschen allein lassen sich weder Läuse noch Nissen entfernen. Es bedarf einer Behandlung mit medizinischen Anti-Laus-Produkten. Dass ein Lausbefall etwas mit schlechter Hygiene zu tun hat, ist übrigens ein Mythos. Jeder kann Kopfläuse bekommen. Den Läusen ist es egal, ob die Haare sauber oder schmutzig sind. Sie ernähren sich von Blut.
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Durch Haarewaschen allein lassen sich weder Läuse noch Nissen entfernen. Es bedarf einer Behandlung mit medizinischen Anti-Laus-Produkten. Dass ein Lausbefall etwas mit schlechter Hygiene zu tun hat, ist übrigens ein Mythos. Jeder kann Kopfläuse bekommen. Den Läusen ist es egal, ob die Haare sauber oder schmutzig sind. Sie ernähren sich von Blut.

 

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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