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Was sind Krampfadern?
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Ann-Kathrin Landzettel
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Was sind Krampfadern?

Krampfadern, medizinisch Varizen, sind mehr als ein kosmetisches Problem. Die bläulichen, verdickten Venen unter der Haut bergen gesundheitliche Risiken. Die häufigste Krampfader- Komplikation ist ein „offenes Bein“ (Beingeschwür). Unbehandelt drohen zudem Venenentzündungen, Thrombosen oder Blutungen.

Wie häufig sind Krampfadern?

Schätzungen zufolge bekommen etwa 20 Prozent der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens Krampfadern. Besenreiser sind die Vorstufe von Krampfadern. Sie sind als feine, rötliche Linien unter der Haut sichtbar. Ob sich aus den harmlosen Besenreisern Krampfadern entwickeln, ist unter anderem anlagebedingt. Bei Frauen treten Krampfadern oft in der Schwangerschaft zum ersten Mal auf.

Bei einem Krampfaderleiden sprechen Mediziner von Varikose.

Wo bilden sich Krampfadern?

Krampfadern bilden sich meist an den Waden oder den Innenseiten der Beine. Manchmal entstehen Krampfadern auch im Becken- oder Intimbereich, etwa an Hoden, Penis und Scheide. In unserem Ratgeber „Krampfadern“ finden Sie alles Wichtige zu Ursachen, Symptomen und Behandlung der dauerhaft erweiterten Venen.

Am häufigsten bilden sich Krampfadern an den Beinen - an den Waden oder den Innenseiten der Beine. Sie entstehen, wenn sich das Blut in den oberflächlichen Beinvenen staut und der dabei entstehende Druck die Venenwände dauerhaft dehnt.
Ja, Besenreiser gehören zu den Krampfadern. Als Besenreiser werden weniger stark ausgeprägte Krampfadern genannt. Besenreiser sind harmlose feine, rötliche oder bläuliche Verästelungen unter der Haut. Besenreiser entstehen häufig an den Beinen, können aber auch an anderen Körperbereichen entstehen, etwa im Gesicht bei Rosazea-Patienten. 
Schätzungen zufolge bekommen etwa 20 Prozent der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens Krampfadern. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu, unter anderem, weil die Stabilität der Venenwände und der Venenklappen nachlässt. Frauen haben aufgrund hormoneller Einflüsse häufiger Krampfadern als Männer.
Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Ann-Kathrin Landzettel M. A. ist Gesundheitsjournalistin aus Leidenschaft. Vor allem zwei Fragen treiben die geprüfte Gesundheits- und Präventionsberaterin an: Wie können wir lange gesund bleiben – und wie im Krankheitsfall wieder gesund werden? Antworten findet sie unter anderem im intensiven Austausch mit Ärztinnen und Ärzten sowie in persönlichen Gesprächen mit Patientinnen und Patienten. Seit fast zehn Jahren gibt sie dieses Wissen rund um Gesundheit, Medizin, Ernährung und Fitness an ihre Leserinnen und Leser weiter.
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