Stürze auf Glatteis vermeiden: Mit diesen 3 Tipps kommen Sie sicher durch den Winter
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Stürze auf Glatteis vermeiden: Mit diesen 3 Tipps kommen Sie sicher durch den Winter

Bei Blitzeis oder auf nicht gestreuten Fußwegen kommt es im Winter häufig zu Stürzen. Doch mit den folgenden drei Tipps finden Sie auch bei Glatteis festen Halt und kommen hoffentlich ohne Prellungen oder gar Knochenbrüche durch den Winter.

1. Das A und O bei Glatteis: Die richtigen Schuhe

Herrscht Glatteis, haben High Heels und Schuhe mit glatter Sohle Auszeit. Stiefel mit rutschfester Profilsohle sind hier eindeutig die bessere Wahl. In Gebieten, in denen regelmäßig Glatteis herrscht, kann sich die Anschaffung einer zweiten Schuhsohle mit Spikes lohnen. Die kleinen, spitzen Metallkrallen sind im Ballen- und Fersenbereich einer separaten Gummisohle befestigt. Die zusätzliche Sohle können Sie mit wenigen Handgriffen unter Ihren normalen Schuh spannen.

2. Stürze vermeiden mit dem richtigen Gang

Besonders viel Halt finden Sie auf rutschigem Boden, wenn Sie Ihre Füße ein wenig nach außen drehen und kleine Schritte machen. Der Watschelgang stabilisiert den Körper und unterstützt ihn dabei, die Balance zu halten. Am besten bewegen Sie sich bei Glatteis zudem an Geländern oder Zäunen entlang, an denen Sie im Notfall Halt finden können. Wenn Sie sich vorsichtig daran entlang hangeln, können Sie schwere Stürze am besten vermeiden.

3. Wenn es doch passiert: Das richtige Fallen

Rutschen Sie trotz aller Vorsicht einmal weg, weil jemand seiner Räum- und Streupflicht im Winter nicht nachgekommen ist, können Sie die Verletzungsgefahr reduzieren, indem Sie “richtig” fallen: Lassen Sie Taschen oder Tüten sofort los, damit die Hände frei sind, um den Sturz abzufangen. Wenn Sie nach vorne fallen, vermeiden Sie Kopfverletzungen, indem Sie das Gesicht mit den Unterarmen schützen. Fallen Sie nach hinten, empfehlen Experten, einen runden Rücken zu machen und das Kinn an die Brust zu pressen. Dadurch rollen sie sich etwas ab, schützen den Hinterkopf und mildern den Aufprall.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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