Resilienz stärken: 5 Tipps für die seelische Widerstandskraft
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Resilienz stärken: 5 Tipps für die seelische Widerstandskraft

Eine gute seelische Widerstandskraft hilft, Stress, Druck und Krisen leichter zu überstehen. Diese Fähigkeit nennt sich Resilienz. Stärken können Sie diese Kraft mit ein paar Übungen, die sich leicht in Ihren Alltag integrieren lassen.

1. Ruhig bleiben: Üben Sie sich in Akzeptanz

Ersparen Sie sich Frust, indem Sie lernen, unvermeidbare Situationen zu akzeptieren. Wenn die Bahn auf dem Weg zur Arbeit so voll ist, dass Sie keinen Sitzplatz mehr bekommen, hören Sie zum Beispiel Musik oder lauschen Sie einem spannenden Hörbuch.

Auch bei unangenehmen Aufgaben im Job hilft Jammern wenig: Erledigen Sie die Aufgabe lieber gleich und schaffen Sie so mehr Zeit für die angenehmeren Dinge.

2. Erfolge notieren: Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein

Führen Sie ein Erfolgstagebuch und verzeichnen Sie darin, was Sie schon alles geleistet haben, Tag für Tag. Notieren Sie auch kleine positive Erlebnisse wie zum Beispiel ein freundliches Gespräch im Supermarkt an der Kasse oder ein schöner Sonnenuntergang am Abend.

So führen Sie sich immer wieder Ihre Erfolge vor Augen und schaffen durch diese positive Selbstwahrnehmung Ressourcen, auf die Sie zurückgreifen können, wenn das Negative überhandzunehmen scheint.

 Tagebuchschreiben kann helfen, Ihre Resilienz zu stärken.
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Tagebuchschreiben kann helfen, Ihre Resilienz zu stärken.

3. Nicht vergleichen: Bleiben Sie authentisch

Ob auf Social Media oder im richtigen Leben – Sie werden immer wieder auf Menschen treffen, die etwas besser können als Sie – oder es zumindest behaupten. Lassen Sie sich davon nicht zu sehr verunsichern. Versuchen Sie, sich einfach für die Erfolge anderer zu freuen, und bleiben Sie sich treu.

Wenn Sie sich authentisch, freundlich und hilfsbereit gegenüber Ihren Mitmenschen verhalten, bekommen Sie in den meisten Fällen auch eine positive Resonanz von ihnen zurück. So entstehen viele Konflikte gar nicht erst. Und falls doch, können Sie die Missverständnisse auf freundliche Art und Weise leichter aufklären.

4. Realistisch sein: Teilen Sie Ihre Arbeit gut ein

Wächst Ihre To-Do-Liste Ihnen regelmäßig über den Kopf? Sagen Sie auch mal Nein. Betrachten Sie große Projekte als eine Reihe von kleineren Etappen, die erreichbarer sind als das eine große Ziel. Belohnen Sie sich für das Erreichen wichtiger Etappen, zum Beispiel durch eine Pause mit einer guten Tasse Kaffee oder einem Spaziergang an der frischen Luft.

5. Krisen überwinden: Verstehen Sie Rückschläge als Chance

Jede noch so ärgerliche Situation kann für Sie eine Möglichkeit sein, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln. Wenn Sie beispielsweise beim Autofahren geblitzt wurden, sehen Sie es als Chance, in Zukunft vorsichtiger zu fahren und das Risiko zu reduzieren, einen Unfall zu haben.

Wenn Sie nicht befördert worden sind, nutzen Sie die Zeit in Ihrem jetzigen Job und suchen Sie sich selbst Möglichkeiten für Weiterbildung. So können Sie vermeintliche Krisen ins Positive umdeuten.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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