Powernapping lernen: 3 Tipps fürs Energie-Nickerchen
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Powernapping lernen: 3 Tipps fürs Energie-Nickerchen

Ein kurzes Mittagsschläfchen sorgt für einen wahren Energie-Boost. Doch wie lässt sich dieses sogenannte Powernapping lernen? Mit den folgenden Tipps wird Ihre Mittagspause zur Entspannung pur.

1. Powernapping lernen: Ruhigen Platz suchen

Wenn Sie Powernapping lernen wollen, suchen Sie sich am besten einen ruhigen Ort. Zwar können Sie das Mittagsschläfchen auch am Schreibtisch machen – aber dort laufen Sie Gefahr, ständig gestört zu werden. Manche Unternehmen haben fürs Powernapping Ruheräume eingerichtet – das ist natürlich ideal. Wenn Sie um die Ecke wohnen, können Sie für den Mittagsschlaf auch nach Hause fahren.

Ist beides nicht möglich, sprechen Sie sich mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten ab, welchen Raum Sie fürs Powernapping nutzen können oder machen Sie deutlich, dass Sie während der nächsten halben Stunde keine Meetingeinladungen und Telefonate annehmen können. Oder Sie bleiben nach dem Mittagessen noch ein wenig länger sitzen oder setzen sich auf eine Parkbank, um sich noch etwas auszuruhen.

2. Powernapping lernen: Wann ist der richtige Zeitpunkt fürs Nickerchen?

Der beste Zeitpunkt fürs Powernapping ist nach der Mittagspause, also zwischen 13 und 14 Uhr. Dies ist meist auch die Phase des Tages, an der sich ein Leistungstief bemerkbar macht: das berüchtigte Nachmittagstief. Achten Sie darauf, dass Ihr Mittagsschlaf nicht zu lange dauert – nach 30 Minuten gleiten Sie in die Tiefschlafphase und fühlen sich noch schlapper als vorher, wenn Sie daraus geweckt werden. Fürs Powernapping genügen 20 bis 30 Minuten daher vollkommen.

3. Einschlafen in der Mittagspause: Was tun?

Doch wie kann man das schnelle Einschlafen beim Powernapping lernen? Schließlich fällt es nicht jedem leicht, sofort einzudösen, sobald die Augen geschlossen sind. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Wenn Sie nicht wirklich schlafen, sondern einfach nur in entspannter Position sitzen oder liegen, die Gedanken fließen lassen und nichts tun, ist das genug Entspannung und hilft bereits, sich am Nachmittag besser zu konzentrieren. Gelingt Ihnen auch das nicht so gut, trainieren Sie Entspannungstechniken, zum Beispiel Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Achtsamkeitsmeditation oder Yoga.

4. Powernapping richtig lernen: Unsere Aufwach-Tipps nach dem Powernapping

Sie haben Angst, dass Sie nicht rechtzeitig wieder aufwachen und tief einschlafen? Dann nehmen Sie am besten einen Schlüsselbund oder einen anderen unzerbrechlichen Gegenstand in die Hand, wenn Sie sich für das Nickerchen bereit machen. Bevor Sie in den Tiefschlaf sinken, entspannen sich Ihre Muskeln und der Gegenstand fällt hinunter. Durch das Geräusch wachen Sie dann auf. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie sich jedoch auch einfach den Handywecker stellen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Gisèle Schneider
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