Noni-Frucht: 4 Fakten über die indische Maulbeere
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Noni-Frucht: 4 Fakten über die indische Maulbeere

Haben Sie schon einmal von der Noni-Frucht gehört? Die exotische Maulbeere erobert gerade den europäischen Markt und wird als Superfood gehandelt. Spannende Fakten zu Herkunft, Wirkung, Geschmack und Heilkräften der indischen Maulbeere lesen Sie hier.

1. Kartoffelartige Frucht aus Australien

Die blassgrüne, kartoffelartige Noni-Frucht wächst am Noni-Baum, der auch als „Morinda citrifolia“ oder „indischer Maulbeerbaum“ bezeichnet wird. Ursprünglich stammt der immergrüne Baum aus Australien, wurde aber von Seefahrern nach Madagaskar und Mittelamerika eingeschifft. Hier wächst er seitdem ebenfalls wild.

2. Noni-Frucht: Kein kulinarisches Highlight

Nicht wegen ihres köstlichen Geschmacks, sondern weil sie gesund sein soll, schaffte es die Noni-Frucht in die europäischen Läden. Die indische Maulbeere wird deswegen aktuell als Superfood gehandelt. Ihr Aroma ist jedoch gewöhnungsbedürftig: Es erinnert stark an Käse.

3. Saft, Püree oder Konzentrat – So kommt die Noni-Frucht auf den Tisch

Die Noni-Frucht kommt hauptsächlich in Form von gelbgrünem Saft auf den Tisch. Um den besonderen Eigengeschmack zu überdecken, wird der Noni-Saft aber gern mit anderen Säften vermischt, zum Beispiel mit kräftigem Trauben- oder Himbeersaft. Daneben können Sie die Noni-Frucht auch als Konzentrat, Püree oder als Kapseln kaufen.

4. Gesundheitsfördernder Effekt noch unbewiesen

Wenn man den Fans der Noni-Frucht glauben darf, dann zählt die indische Maulbeere zu Recht zu den Newcomern unter dem Superfood. Insbesondere der enthaltende Wirkstoff Xeronin soll sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Wer sich regelmäßig eine Noni-Frucht genehmigt, beugt angeblich Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vor. Zudem soll der Verzehr lindernd bei Entzündungen und Magengeschwüren wirken. Einen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt es bisher allerdings nicht.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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