Milien entfernen und vorbeugen: 6 Tipps gegen die weißen Punkte
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Milien entfernen und vorbeugen: 6 Tipps gegen die weißen Punkte

Weiße Knötchen, oft im Gesicht – viele Betroffene empfinden das als lästig. Sie wollen die sogenannten Milien entfernen, ein Ausdrücken ist jedoch nicht möglich. Der Versuch ist schmerzhaft und führt teils sogar zu Narbenbildung. Was Sie dennoch tun können, um die Punkte loszuwerden, lesen Sie hier.

1. Tägliche Reinigung der Haut


Auch bei den weißen Pünktchen, die weithin als Hautgrieß bekannt sind, gilt: Vorbeugen ist leichter als Behandeln. Sollte Ihre Haut zu Milien neigen, ist es ratsam, die betroffenen Partien täglich und gründlich zu reinigen. Dafür kann beispielsweise eine Gesichtsbürste genutzt werden. Anschließend können Sie eine leichte Feuchtigkeitscreme auftragen. Sehr reichhaltige Cremes sollten hingegen vermieden werden, da diese die Poren verstopfen.


2. Make-up reduzieren


Ein schweres Make-up hätte den gleichen negativen Effekt wie eine beschwerende Creme. Es verstopft die Poren und sorgt so dafür, dass die Milien noch fester werden. Wer nicht völlig ungeschminkt aus dem Haus gehen möchte, sollte in jedem Fall auf Creme-Foundations verzichten und stattdessen ein Puder nutzen.


3. Regelmäßiges Peeling


Um den Reinigungseffekt zu verstärken, können Sie Ihre Haut zudem regelmäßig mit einem Peeling grunderneuern. Die kosmetischen Mittel entfernen abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Talg, der vornehmlich zur Bildung der Milien beiträgt.


4. Sonnenschutz nutzen


Auch direktes UV-Licht begünstigt die Entstehung von Hautgrieß. Aus diesem Grund sollten Sie betroffene Hautpartien unbedingt vor der Sonne schützen. Benutzen Sie einen leichten Sunblocker und greifen Sie zum breitkrempigen Hut, sollten die Milien vor allem in Ihrem Gesicht auftreten.


5. Betroffene Hautstellen mit Retinol behandeln


Ein echtes Hausmittel gegen Milien gibt es zwar nicht, doch Retinol ist ein wahrer Alleskönner bei Hautproblemen. Wird das Retinol in Form von Cremes oder Ölen nach nach der täglichen Hautpflege auf die betroffenen Stellen aufgetragen, wirkt es fettlösend und wie ein Peeling. So wird die Haut nach und nach von Unreinheiten befreit.


6. Termin beim Hautarzt


Scheitern Sie trotz aller Bemühungen daran, den kleinen Zysten zu Leibe zu rücken, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Der Arzt kann die lästigen Milien entfernen, indem er die Erhebungen mit einem speziellen Messer anritzt und ausdrückt. Besonders, um Milien am Auge entfernen zu lassen, oder bei einem vermehrten Auftreten von Milien in einer Hautregion sollten Sie den Weg zum Profi auf sich nehmen. Die Milien selbst zu entfernen oder eine Kosmetikerin aufzusuchen, ist in diesem Fall nicht ratsam.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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