Gesünder Leben
Gewichtsschwankungen am Tag: Wie viel ist normal?
© David De Lossy/ Photodisc/Thinkstock
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Gewichtsschwankungen am Tag: Wie viel ist normal?

Das eigene Körpergewicht schwankt immer ein wenig. Und manchmal geht der Zeiger der Waage scheinbar grundlos nach oben. Vor allem Menschen, die abnehmen möchten, sind oft frustriert. Was Gewichtsschwankungen begünstigt, welche Gewichtsschwankungen bei Erwachsenen normal sind und wann man zum Arzt gehen sollte.

Wiegen: Morgens nüchtern auf die Waage

Der beste Zeitpunkt zum Wiegen ist:

  • morgens
  • vor dem Frühstück
  • nach dem Toilettengang

Dann zeigt die Waage einen guten Richtwert an, wie es um das eigene Körpergewicht steht. Das „große“ Geschäft erleichtert die Waage im Schnitt um 200 bis 250 Gramm. Wer nach der Nacht seine prall gefüllte Blase entleert, kann im Durchschnitt nochmal zwischen 300 und 600 Gramm weniger wiegen. Die männliche Blase hat etwas mehr Fassungsvermögen.

Mittwoch ist ein guter Tag zum Wiegen

Forscher haben herausgefunden, dass der Mittwoch ein guter Tag zum Wiegen ist. Das Ergebnis scheint dann besonders nah am „üblichen“ Gewicht zu liegen. Ein Grund könnte sein, dass bis zum Mittwoch das Schlemmerwochenende meist wieder ausgeglichen ist.

Über den Tag hinweg nimmt das Gewicht zu

Im Laufe des Tages geht das Gewicht langsam nach oben. Wir essen und trinken. Nach dem Genuss von einem halben Liter Getränk zeigt auch die Waage kurzzeitig entsprechend mehr an. Gehen wir auf Toilette, verlieren wir wieder Flüssigkeit. Auch nach dem Essen wiegen wir mehr. Eine Hauptmahlzeit zeigt sich im Schnitt mit 500 Gramm auf der Waage – je nachdem wie groß der Hunger ist.

Gewichtsschwankungen am Tag: Wie viel ist normal?

Pro Tag kann das Gewicht eines Erwachsenen so um ein bis zwei Kilogramm schwanken. Innerhalb einer Woche können manchmal sogar Schwankungen von bis zu drei Kilogramm möglich sein. Es gibt viele Einflussgrößen, die den Zeiger der Waage nach oben treiben. Summieren sich diese Faktoren, wiegen wir entsprechend mehr.

Warum schwankt das Gewicht?

Leidet man beispielsweise unter Verstopfung und konnte schon einige Tage nicht mehr auf die Toilette, wiegt der Darminhalt entsprechend mehr. Frauen kennen Gewichtsschwankungen im Rahmen ihres Zyklus. Vor der Periode speichert der Körper häufig Wasser. Auch das zeigt sich auf der Waage. Viele Frauen berichten, dass sie vor ihrer Regel ein bis zwei Kilogramm mehr wiegen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann Wassereinlagerungen fördern.

Die Waage muss nicht jeden Tag exakt dieselbe Zahl anzeigen. Schwankungen von ein bis zwei Kilo sind normal. Ursache dafür sind zum Beispiel Wassereinlagerungen im Körper, hormonelle Schwankungen, ein gefüllter Darm oder eine gefüllte Blase.

— Bundesministerium für Gesundheit

Intensive sportliche Aktivität beeinflusst das Gewicht ebenfalls: Es kann kurzfristig zu Wassereinlagerungen kommen. Wer mit Muskelaufbau beginnt, wird über mehrere Wochen hinweg ebenfalls Gewicht zunehmen. Nach einem salzigen Gericht, etwa einer Pizza, wiegt man auch schnell einiges mehr. Das liegt nicht nur an dem Eigengewicht der Pizza. Salz bindet Wasser im Körper – und Durst bekommt man auch. Nach einem entspannten Tag in der Sauna wiederum kann es sein, dass die Waage etwas weniger anzeigt, weil man viel geschwitzt hat. Und auch nach einer Magen-Darm-Grippe wiegen wir weniger – meist um die zwei Kilogramm.

Gewichtsschwankungen – wann zum Arzt?

Leichte Gewichtsschwankungen sind normal und kein Grund zur Sorge. Aufmerksam sollte man allerdings werden, wenn das Gewicht plötzlich stark abfällt, obwohl man seine Lebensgewohnheiten und seine Ernährungsweise beibehält und sich den Gewichtsverlust nicht erklären kann. Das gilt auch, wenn das Gewicht plötzlich immer weiter steigt, obwohl sich am Lebensrhythmus nichts verändert hat.

Es gibt einige Erkrankungen, die sich durch Gewichtsschwankungen bemerkbar machen können. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Schilddrüsenprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Für eine Gewichtszunahme kann in der Tat das Herz verantwortlich sein. Denn tritt bei einer Herzerkrankung eine Schwächung des Herzmuskels auf, wie dies z. B. nicht selten im Laufe der Zeit bei einer koronaren Herzkrankheit, einem Herzinfarkt oder Bluthochdruck der Fall ist, kommt es oft zu Wassereinlagerungen im Körper und einer entsprechenden Gewichtszunahme.

— Deutsche Herzstiftung e.V.
Forscher haben herausgefunden, dass der Mittwoch ein guter Tag zum Wiegen ist. Das Ergebnis scheint dann besonders nah am „üblichen“ Gewicht zu liegen. Ein Grund könnte sein, dass bis zum Mittwoch das Schlemmerwochenende meist wieder ausgeglichen ist.
Pro Tag kann das Gewicht eines Erwachsenen so um ein bis zwei Kilogramm schwanken. Innerhalb einer Woche können manchmal sogar Schwankungen von bis zu drei Kilogramm möglich sein. Es gibt viele Einflussgrößen, die den Zeiger der Waage nach oben treiben. Summieren sich diese Faktoren, wiegen wir entsprechend mehr.
Frauen kennen Gewichtsschwankungen im Rahmen ihres Zyklus. Vor der Periode speichert der Körper häufig Wasser. Auch das zeigt sich auf der Waage. Viele Frauen berichten, dass sie vor ihrer Regel ein bis zwei Kilogramm mehr wiegen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann Wassereinlagerungen fördern.
Leichte Gewichtsschwankungen sind normal und kein Grund zur Sorge. Aufmerksam sollte man allerdings werden, wenn das Gewicht plötzlich stark abfällt, obwohl man seine Lebensgewohnheiten und seine Ernährungsweise beibehält und sich den Gewichtsverlust nicht erklären kann. Das gilt auch, wenn das Gewicht plötzlich immer weiter steigt, obwohl sich am Lebensrhythmus nichts verändert hat.

Es gibt einige Erkrankungen, die sich durch Gewichtsschwankungen bemerkbar machen können. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Schilddrüsenprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Checkliste zu Ursachen für Gewichtsschwankungen
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Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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