Haarentfernung mit Wachs: Das gilt es zu beachten
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Haarentfernung mit Wachs: Das gilt es zu beachten

Die Haarentfernung mit Wachs ist besonders langanhaltend. Welche Varianten des Waxing es gibt, welche Körperareale sich dafür gut eignen und worauf Sie bei der Anwendung achten sollten, lesen Sie hier.

In zwei Varianten die Haare entfernen

Wachs ist für viele Frauen – und auch für einige Männer – die bevorzugte Methode der Haarentfernung. Mit Warmwachs und Kaltwachs stehen zwei Varianten zur Verfügung. Beide funktionieren sehr ähnlich: Das Wachs wird auf die Haut aufgetragen beziehungsweise geklebt und kurz darauf mithilfe eines Stoffstreifens ruckartig wieder entfernt. Die Haare bleiben am Wachs hängen und werden aus der Haut gerissen. 

Während in Kosmetikstudios überwiegend mit Warmwachs behandelt wird, eignen sich Kaltwachsstreifen hervorragend für die Eigenbehandlung, da keine Wärmequelle benötigt wird. Wollen Sie selber Hand anlegen, beachten Sie Folgendes: Die Haut muss vor der Behandlung sauber, trocken und darf nicht eingecremt sein. Aknepusteln und andere Hautirritationen sollten Sie  aussparen.

Mindestlänge und Schmerzen erschweren das Wachsen

Der größte Nachteil des Waxing: Die Prozedur bereitet Schmerzen, die in den verschiedenen Körperregionen unterschiedlich stark ausfallen können. Generell sollten Sie nicht überempfindlich sein, um das regelmäßige Enthaaren mit Wachs über sich ergehen zu lassen. Die Schmerzen lassen aber von Mal zu Mal nach. Weitere Nachteile der Methode:

  • Die Haut wird vor allem durch die Behandlung mit Kaltwachsstreifen gereizt, Rötungen oder kleine Pickelchen können die Folge sein.
  • Warmwachs ist sanfter zur Haut, kann bei unsachgemäßer Verwendung allerdings zu Verbrennungen führen.
  • Das Waxing funktioniert nur mit Haaren, die eine Mindestlänge von drei bis fünf Millimetern aufweisen, da sonst die Angriffsfläche fehlt.

Die Haarentfernung hält für mehrere Wochen

Für viele Personen sind die genannten Nachteile nebensächlich, da das Enthaaren mit Wachs auch einige wichtige Vorteile mit sich bringt:

  • Die Haare werden samt Wurzel aus der Haut gezogen, daher sind sie erst nach drei bis vier Wochen wieder sichtbar.
  • Die Haut fühlt sich glatter an als nach einer Rasur.
  • Die nachwachsenden Haare sind weicher und weniger stoppelig.
Auch die behaarte Männerbrust lässt sich mit Wachsstreifen behandeln. 

Auch die behaarte Männerbrust lässt sich mit Wachsstreifen behandeln. 

Diese Körperregionen eignen sich fürs Waxing

Die Haarentfernung mit Wachs eignet sich insbesondere für die Beine, da die Schmerzen in dieser Körperregion vergleichbar gering sind. Auch den Intimbereich oder die Achseln lassen sich Frauen und Männer durch Wachs enthaaren. An diesen empfindlichen Stellen sind die Schmerzen zwar stärker, aber durch die Nachhaltigkeit der Methode und die besonders glatte Haut wird das Ziepen hier oft gern in Kauf genommen. Das sanftere Warmwachs ist in diesen Zonen klar im Vorteil.

Männer nutzen größere Kaltwachsstreifen gern zum Enthaaren ihrer Brust. Die Anwendung ist einfach und effektiv, die Schmerzen sind auszuhalten. Auch am Rücken ist die Methode effektiv, aber in Eigenregie kaum anwendbar. Zudem ist die Prozedur hier deutlich schmerzhafter, da die Haarwurzeln am Rücken tief in der Haut verankert sind.

Im Gesicht ist das Wachsen relativ schmerzhaft. Doch gerade kleinere Areale, wie beispielsweise der Damenbart, lassen sich mit kleinen Kaltwachsstreifen gut behandeln.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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