Gesünder Leben
Autosuggestion: 3 Tipps, um das Unterbewusstsein zu beeinflussen
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Sascha Müller
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Sascha Müller
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Autosuggestion: 3 Tipps, um das Unterbewusstsein zu beeinflussen

Gedanken haben eine erstaunliche Macht über unser Gefühlsleben. Mit den folgenden drei Übungen zur Autosuggestion lernen Sie, Ihre Gedanken zu kontrollieren und sich von negativen Denkmustern zu befreien.

1. Anleitung zur Autosuggestion: Autogenes Training als mentales Werkzeug

Zu den bewährten und häufig angewandten Entspannungsmethoden zählt das Autogene Training. Es wirkt bei richtiger Anwendung insbesondere stress- und angstreduzierend. Das Mentaltraining basiert auf verschiedenen Übungen zur Autosuggestion, mit denen Sie unter anderem Ihr vegetatives Nervensystem durch eine Art Selbsthypnose beeinflussen.

Dabei sagen Sie sich selbst in Gedanken immer wieder dieselben Formeln vor, etwa “Ich bin ganz ruhig”. Durch das ständige Einreden konditionieren Sie Ihr Unterbewusstsein – der Stresspegel sinkt und Ihr Körper entspannt. Auf dieser Grundlage bauen Sie später die weiteren Übungen der Autosuggestion auf. Dazu zählen Wärmeübungen, Schwereübungen und Atemübungen.

2. Mit neuen Denkmustern positive Gedanken schaffen

Nicht jede Aussage eignet sich als knapper, bestätigender Satz – auch “Affirmation” genannt –, um ihn beim autogenen Training einzusetzen. Damit Sie während der Autosuggestion auch Ihr Unterbewusstsein verändern, sollten Sie Ihre ausgewählten Sätze immer positiv formulieren.

Also nicht “Ich bin nicht krank”, sondern “Ich fühle mich gesund, wohl und voller Kraft”. Wenn Sie diese Sätze regelmäßig wiederholen, überschreiben Sie negative Denkmuster mit positiven – und diese neuen, positiven Gedanken verhelfen Ihnen zu einem unbeschwerteren Leben.

3. Visuelle Übungen für ein positives Lebensgefühl

Nicht nur mit Wörtern, sondern auch mit Bildern können Sie wirkungsvolle Autosuggestionsübungen durchführen. Um Ihr Unterbewusstsein durch Bilder umzuformen, müssen Sie den geistigen Zustand, den Sie erreichen wollen, lediglich bildlich festhalten. Sie können ihn entweder in Ihrem Kopf als mentales Bild zeichnen oder ihn als reale Kollage oder Zeichnung auf Papier bringen. Je genauer und detaillierter das Bild ausfällt, desto besser. Betrachten Sie das Bild von Ihrem Ziel möglichst häufig, bis Sie es bei Bedarf jederzeit vor Ihrem inneren Auge abrufen können.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Sascha Müller
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Ob Krankheiten behandeln oder die Traumfigur erreichen: Sascha Müller setzt sich als gelernter Fitnesskaufmann mit Faible für Medizin mit jeglichen Fragen im Gesünder Leben-Bereich auseinander.
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