3 ungesunde Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die Sie meiden sollten
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3 ungesunde Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die Sie meiden sollten

Ob Joghurt, Pizza, Margarine oder gekochter Schinken – in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln stecken chemische Zusatzstoffe. Wir erklären Ihnen, welche Zusatzstoffe in Lebensmitteln Sie lieber meiden sollten und welche Auswirkungen diese auf Ihre Gesundheit haben können.

1. Geschmacksverstärker in Fertigessen: E 621 und E 620


Hinter den rätselhaften Bezeichnungen E 620 und E 621 verstecken sich die Geschmacksverstärker Glutaminsäure und Mononatriumglutamat – beide bekannt als Glutamat. Sie verleihen vor allem asiatischen Speisen und Fertigprodukten aus dem Supermarkt ihren speziellen Geschmack.


Glutamat kommt durchaus auch in der Natur vor, etwa in Tomaten – allerdings in viel kleineren Dosen als in verarbeiteten Lebensmitteln wie Sojasoße, Gemüsebrühe und Chips.


Die Geschmacksverstärker aus der Glutamatfamilie können in seltenen Fällen eine Unverträglichkeit hervorrufen, die sich durch Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen äußert. Diese Reaktion des Körpers auf Glutamat wird auch als “China-Restaurant-Syndrom” bezeichnet. Ob das Unwohlsein nach einem üppigen Mahl beim Asiaten aber wirklich vom Glutamat oder von der ungewohnten Küche kommt, ist jedoch umstritten.


Die Zusatzstoffe haben aber noch einen anderen ungesunden Nebeneffekt: Wer viele Lebensmittel mit künstlichen Geschmacksverstärkern isst, verlernt das natürliche Schmecken und isst immer mehr davon, was sich auch bald auf der Waage niederschlägt.


2. Konservierungsstoff E 220: Vorsicht bei Trockenfrüchten und Fertiggerichten


Befindet sich in einem Nahrungsmittel der Konservierungsstoff Schwefeldioxid, taucht dieser auf der Zutatenliste unter der Bezeichnung E 220 auf. Häufig finden Sie diesen ungesunden Zusatzstoff in Fertiggerichten und in Trockenfrüchten.


Er sorgt dafür, dass sich keine Mikroorganismen wie Schimmelpilze oder Bakterien auf den Speisen ansiedeln und diese verderben. Allerdings birgt Schwefeldioxid selbst eine Gefahr für die Gesundheit: Sensible Menschen können auf die Substanz mit Übelkeit, Kopfschmerzen oder auch Durchfall reagieren.


3. Farbstoffe E 102-Tartrazin und E 110-Gelborange


Zu erheblichen gesundheitlichen Problemen können die Farbstoffe E 102-Tartrazin und E 110-Gelborange führen. Am häufigsten verwenden Hersteller diese gesundheitsbedenklichen Zusatzstoffe in Lebensmitteln wie Süßigkeiten (Brausepulver, Backwaren, Puddingpulver), Senf und Fertiggerichten.


Sie färben nicht nur Speisen gelb oder orange, sondern können auch zu allergischen Reaktionen führen, die mit Atemnot und Hautausschlägen einhergehen. Zudem stehen beide im Verdacht, krebserregend zu sein.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SM
Autor/-in
Sascha Müller
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