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    via Golocal Kulturbeauftragte Kulturbeauftragte 20.12.2015

    Das 19. Jahrhundert hat Veränderungen mit sich gebracht, die bis heute spürbar sind. Durch die Industrialisierung der Region, die vorher evangelisch gewesen ist, ist es notwendig geworden, dass an verschiedenen Orten neue katholische Kirchen gebaut werden mussten. Die St. Remigiuskirche in Viersen ist eine von ihnen, das man erst auf den 2. Blick auch als solche erkennt. Es liegt vielleicht daran, dass an der einen Seite 2 Darstellungen aus der Passionsgeschichte zu sehen sind. Eins muss ich aber schon vorher erwähnen: ein großes Dank an den älteren Herrn, der eigentlich schon die Kirche absperren wollte, als ich kam! Der Grund ist, dass sie am WE nur für jeweils 2 h geöffnet wird! Zu welchen genau, bekomme ich jetzt, nach so langer Zeit, nicht mehr zusammen. Er fand es schade, wenn mein Weg (die letzten Meter sogar einen Hügel hoch) vergebens gewesen wäre und erst recht die lange Anfahrt, die ich auf mich genommen habe! Es gibt Unterschiede zwischen den beiden großen christlichen Konfessionen, die man nicht leugnen kann, doch hier stellt es eine Besonderheit der Kirche dar, auch wenn diese nicht mehr vollständig zu sehen ist! Man kennt aus Kunstbüchern die prächtigen Mosaiken, die in den frühchristlichen Kaiserkirchen angebracht worden sind, um bestimmte sakrale Sachverhalte sichtbar zu machen für den Leseunkundigen Menschen der damaligen Zeit. Diese Darstellungen waren (meist) in der Höhe angebracht, um den Respekt vor dem Göttlichen zu zollen. Nun ja, hier verhält es sich, wie man es sich vorstellen kann, ein wenig anders. Schon, wenn man die wenigen Stufen ins Innere hinter sich gelassen hatte, entdeckt der Besucher hinter der gläsernen Tür Tiere auf dem Boden! Folgt man ihnen, erreicht man dann die Arche Noah, die in einem der Seitenschiffe zu sehen ist. Die Tierwelt ist hier reichlich vertreten, wie man es auf den Bildern sehen kann! Ein Rundgang lohnt sich allemal, auch wenn die katholische Theologie nicht jedermanns Geschmack ist. Wenn man sich aber ein wenig damit auskennt, erkennt man bald, dass ein Teil der Sakramente fehlt: unter anderem die wichtigsten - Taufe oder Kommunion. Damit hat es eine besondere Bewandtnis: bekanntlich war das Niederrhein der letzte und zugleich am längsten umkämpfte Gebiet während des 2. Weltkriegs. So blieb auch die Remigiuskirche und der nicht mehr existierende Friedhof (hab wenigstens keinen entdeckt) davon nicht verschont! Aber rund um den Altar trifft ganz alt und ziemlich modern aufeinander: unter einem Schutzglas im Mittelgang gibt es ein Sichtfenster in die früheste Geschichte dieses Ortes! Bereits bei den Ausgrabungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Fundamente der Vorgängerkapelle aus dem Mittelalter entdeckt. Diese geriet leider, in der Zeit danach, in Vergessenheit. Erst in den 1920-er Jahren gab es eine offizielle Ausgrabungskampagne, die Teile des romanischen Chors zu Tage förderte. Aus verschiedenen Gründen aber konnte das nicht fortgeführt werden. Mehrmals wurden die Arbeiten erneut aufgegriffen, doch außer einer 1,80 Meter hohen Mauer wurden keine nennenswerten Funden mehr gemacht. Die Zeit verging, nach dem Krieg hatte man eh andere Probleme zu lösen, sodass es erst 1982 weiter geforscht und ausgegraben wurde. Dabei stellte es sich heraus, dass es ursprünglich ein bedeutender Stiftsort, vom 10. Jahrhundert bis zur Säkularisation im 19., gewesen ist. Territorial gehörte es zum Kölner Stift St. Gereo, das diese Funktion ebenfalls längst eingebüßt hatte! Da es erst mein 2. Besuch in der St. Remigiuskirche gewesen ist, war ich über die Gestaltung des Altarraumes und der kleinen Kapelle auf der linken Seite ziemlich überrascht. Diese hat der Kunstprofessor Georg Ettl entworfen aber auch selbst als seine letzte Arbeit 2003 vollendet. Zu dem Zeitpunkt, als ich letztes Jahr dort gewesen war, so wurde mir berichtet, dass er sich nicht nehmen ließ regelmäßig vorbei zu schauen... leider verstarb der Künstler wenige Monate später am 3. November im Altar von 74 Jahren (auch wenn er von der Aufsicht älter geschätzt wurde) Fange ich mit dem Thema in der Kapelle an: es ist das Hochzeitsmahl zu Kana: es ist ein beängstigendes Bild das Ettl da einem zeigt! Es zwar, dass alle dazu eingeladen sind, doch auf mich wirkt es verstörend: Menschen ohne Arme, Beine, einbandagiert oder sonst wie versehrt! Keiner von ihnen hat ein erkennbares Gesicht! Am Altar geht es weiter (sieht jedenfalls danach), doch diese sehen irgendwie durch die schattenhafte Darstellung unfertig aus. Welches Mahl es darstellen soll, entzieht sich meiner Kenntnis! Es ist eine Mischung aus alt und neu, die wirklich sehenswert ist, doch wegen der zwiespältigen Empfindungen, die die Fresken auf mich ausgewirkt haben, ziehe ich einen Stern ab! Wegen der Fresken ist es dennoch mein Favorit!

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