So bereiten Sie Ihr Haus auf den Winter vor

Im Winter ist Ihr Haus teilweise extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Um kostenintensive Folgeschäden durch Dauerfrost, Eis und Schnee zu vermeiden, sollten Sie Ihr Haus gut auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Wasser – das Thema im Winter

Wasser und Feuchtigkeit sind in der kalten Jahreszeit die größten Feinde der Bausubstanz. Kontrollieren Sie vor dem ersten Frost die Dachrinnen und entfernen Sie vorhandenes Laub. Auch die Fassade benötigt eine Inspektion auf Risse und Beschädigungen. Eindringende Feuchtigkeit setzt dem Mauerwerk zu und bei Frost vergrößern sich die Schäden durch die Ausdehnung des Wassers. Unterbrechen Sie die Versorgung von außen liegenden Wasseranschlüssen und entleeren Sie die Leitungen vor dem ersten Frost. Eine ausreichende Beheizung verhindert das Einfrieren von Wasserleitungen im Keller oder auf dem Dachboden. Es ist ratsam, die Kellerfenster zu schließen. Die Heizung sollte in der Nacht nicht abgeschaltet werden. Das morgendliche Anheizen verbraucht unnötig viel Energie. Um bei einem plötzlichen Wintereinbruch der Räum- und Streupflicht nachkommen zu können, ist jetzt die richtige Zeit, um den Zustand der Räumgeräte zu kontrollieren und einen Vorrat an Streumittel anzulegen.

Das Lüften nicht vergessen

Wenn draußen klirrende Kälte herrscht, dann kostet das Lüften Überwindung. Viele Hausbesitzer haben auch Angst vor steigenden Heizkosten, wenn sie die warme Luft entweichen lassen. Regelmäßiges Lüften ist aber unerlässlich, um Feuchteschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Die warme Wohnungsluft enthält viel Feuchtigkeit, die sich sonst an den kühlen Außenwänden niederschlägt. Etwa fünf bis zehn Minuten Stoßlüften am Morgen und am Abend reichen vollkommen aus, um ein gesundes Raumklima zu schaffen.