Borax: Einsatzgebiet und Wirkung des Homöopathie-Mittels

Das homöopathische Heilmittel Borax soll vor allem Beschwerden an Haut und Schleimhaut lindern können, aber auch in anderen Bereichen findet es Anwendung. Sie können es nach Absprache mit Ihrem Arzt bei verschiedenen kleineren Beschwerden einnehmen. Wir erklären Ihnen die Einsatzgebiete des Mittels aus der Homöopathie.

Reine Hautsache

Der Haut sieht man schnell an, wenn es Ihnen nicht gut geht: Sie kann fahl oder schuppig werden, es können sich Pickel bilden, trockene Stellen fangen an zu jucken, und schon kleine Verletzungen eitern. Auch Ausschläge sind keine Seltenheit, wenn Ihr Körper Ihnen mitteilen möchte, dass etwas nicht in Ordnung ist. Eine Immunschwäche, hormonelle Schwankungen oder andauernder Stress sind hier die häufigsten Auslöser. Lassen Sie sich untersuchen, um festzustellen, ob eine Krankheit zugrunde liegt. Ist dem nicht so, können Sie mit einem schonenden Mittel aus der Homöopathie sanft gegenwirken: Borax soll die Hautheilung fördern und die Immunabwehr unterstützen können.

Borax bei Problemen der Schleimhäute

Die oben genannten Situationen sorgen dafür, dass der Körper für Viren und Pilze anfälliger ist. Viele von ihnen sind nicht gefährlich, aber sie können unangenehme und schmerzhafte Symptome zeitigen. Dazu zählen etwa Entzündungen der Mundschleimhaut mit Aphtenbildung (das sind schmerzhafte kleine Bläschen im Mundraum) oder Entzündungen der Magenschleimhaut. Bei Frauen kann es zu Scheidenpilz kommen, der sich durch zähen Weißfluss auszeichnet, oder zu Harnwegsinfektionen. Lassen Sie sich auf jeden Fall gründlich untersuchen, um schwerwiegendere Erkrankungen auszuschließen. Danach können Sie in Absprache mit dem Mediziner Borax verwenden, um den Heilungsprozess voranzutreiben: Gegen Viren und Pilze wird das Mittel häufig erfolgreich eingesetzt, während es gegen Bakterien nicht wirkungsvoll ist.

Mit den Mitteln der Homöopathie gegen Ängste und Unwohlsein

Es gibt noch einige andere Anwendungsgebiete in der Homöopathie, auf denen Borax eingesetzt wird. Es soll zur Linderung der Reisekrankheit beitragen und Schwindel dämpfen, der bei Abwärtsbewegungen auftritt, etwa in Fahrstühlen, auf Treppen oder bei Fahrten den Fluss hinunter. Haben Sie ein Baby, das zur Schlafenszeit Angst und Unruhe zeigt, können Sie mit Ihrem Arzt klären, ob dieser einen Versuch der Beruhigung mit Mitteln der Homöopathie gutheißt. Auch gegen die Schmerzen beim Zahnen wurde Borax kleinen Kindern schon verabreicht.

Erwachsene nehmen das Homöopathie-Mittel oft gegen Schreckhaftigkeit schon bei den geringsten unerwarteten Geräuschen ein, und auch bei allgemeiner Nervosität und Gereiztheit können Sie ausprobieren, ob Borax Ihnen hilft. Vergessen Sie aber nie, Ihre Symptome auch vom Arzt untersuchen zu lassen – manchmal liegen ihnen ernste Erkrankungen zugrunde, die einer anderen Behandlung bedürfen.