Ripple ist die Nummer 2 nach dem Bitcoin.

Ripple: Die etwas andere Kryptowährung XRP

In Deutschland gehört Ripple zu den beliebtesten Kryptowährungen. Die Digitalwährung unterscheidet sich jedoch in einem Aspekt von seinen Konkurrenten wie Bitcoin, Ethereum und Co. Während die Krypto-Community die Vorteile der digitalen Token vor allem in ihrer Anonymität und der Unabhängigkeit von Institutionen sehen, unterstützt Ripple einen ganz anderen Ansatz und Kooperiert mit Banken und zahlreichen Firmen.

Was ist Ripple?

Ripple wurde als Open-Source-Protokoll für ein Zahlungsnetzwerk von Ryan Fugger, Chris Larsen und Jed McCaleb entwickelt. Dem Netzwerk zugrunde liegen die digitalen Token XRP. Die Gesellschaft, welche an dem Protokoll arbeitet, ist Ripple Labs. Diese wird von zahlreichen Investoren, unter anderem Google Ventures, ebenso wie von Privatinvestoren gehalten. Ripple Labs selbst finanziert sich allein aus der Wertsteigerung der XRP Token. Von diesem hält das Unternehmen 25 Milliarden. Deshalb arbeitet Ripple Labs zielgerichtet an der Steigerung des Nutzen des Ripple-Netzwerks und dessen Verbreitung. Denn auf diese Weise fährt Ripple Labs seinen Gewinn ein. 

Wie funktioniert Ripple?

Im Grunde genommen ist Ripple nichts anderes als eine öffentliche Datenbank, die Informationen zu allen getätigten Transaktionen des Netzwerks beinhaltet. Jeder Teilnehmer des Netzwerkes kann diese Datenbank einsehen. Auf diese Weise agiert Ripple wie ein erster verteilter Handelsplatz. Auf Grundlage eines Konsensverfahrens werden alle 2 bis 5 Sekunden Änderungen in dieser Datenbank vorgenommen, sodass Güter ohne eine zentrale Verrechenstelle gehandelt werden können. Im Gegensatz zu einer Bitcoin-Transaktion kann eine Überweisung innerhalb des Ripple-Netzwerkes auch international in sekundenschnelle Erfolgen. Eine Transaktion via Ripple kostet gerade einmal einen Bruchteil eines Cents. Das ist gegenüber Bitcoin-Transaktionen ein großer Vorteil, denn dessen Transaktionsgebühren sind 2017 zeitweise bis auf über 100 US-Dollar gestiegen.

Ripple besitzt neben dem Zahlungsnetzwerk auch eine eigene Währung, XRP. Mit dieser können Transaktionen innerhalb des Netzwerkes getätigt werden. Alle XRP-Token sind, im Gegensatz zu den Bitcoin-Token, bereits erschaffen worden. Insgesamt wurden in einem sogenannten Premining 100 Milliarden XRP geschaffen.

Zusammenarbeit mit Finanzinstituten

Kritik aus der Kryptoszene musste das Unternehmen bereits zahlreich einstecken. Denn nach eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen bereits mit über 100 Banken, darunter American Express und Santander, zusammen. Diese nutzen die Ripple-Technologie um Überweisungen schneller zwischen den Finanzinstituten hin und her zu senden. Doch genau das kommt in der Community der Digitalwährung gar nicht gut an. Denn Ripple wurde nicht als Ablösung der gängigen Fiatwährungen geschaffen oder um sich Finanzinstituten gänzlich zu entziehen, sondern sie kooperieren mit diesen um im Anschluss Transaktionen schneller, sicherer und kostengünstiger zu tätigen. 

Ripple kaufen 

Wie auch Bitcoins und den kleinen Bitcoin-Bruder Ethereum kann auch die Währung des Ripple-Netzwerkes, XRP, an einschlägigen Krypto-Marktplätzen oder Kryptobörsen erworben werden. Hierzu brauchen Sie lediglich einen digitalen Geldbeutel, das Wallet. Auch hier unterscheiden sich die Preise der Token je Marktplatz deutlich, deshalb sollten Sie sich im Voraus gut über die Plattform auf der Sie die digitalen Taler kaufen wollen informieren.

Neben dem direkten Kauf der Ripple-Token, gibt es auch bei dieser Krypwotwährung die Möglichkeit an der Wertsteigerung per CFD oder auch Zertifikat teilzuhaben. Zertifikate werden bereits von unterschiedlichen Anbietern ausgegeben, hier benötigen Sie lediglich ein Wertpapierdepot. Um via CFD an dem Ripple-Kurs teilzuhaben, müssen Sie sich bei einem CFD-Broker Ihrer Wahl registrieren. 

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