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Kreditkarte sperren – die schnelle Nummer für Notfälle

Ein ungläubiger Blick ins Portemonnaie, ein hektisches Abtasten der Jackentasche – und dann der große Schreck: Die Kreditkarte ist weg, samt Brieftasche und Personalpapieren. Liegengelassen? Geklaut? Egal – jetzt ist schnelles Handeln wichtig! Die Kreditkarte sperren – so machen Sie es richtig.

Kreditkarte sperren – die schnelle Nummer für Notfälle

Ein ungläubiger Blick ins Portemonnaie, ein hektisches Abtasten der Jackentasche – und dann der große Schreck: Die Kreditkarte ist weg, samt Brieftasche und Personalpapieren. Liegengelassen? Geklaut? Egal – jetzt ist schnelles Handeln wichtig! Die Kreditkarte sperren – so machen Sie es richtig.

Geweckte Begehrlichkeiten – beschränkte Haftung

Kreditkarten – ob von großen internationalen Banken herausgegeben oder die EC- beziehungsweise Girocard des heimischen Kreditinstituts – wecken kriminelle Begehrlichkeiten. Nur durch einen kurzen Zahlencode geschützt, ermöglichen sie den Zugriff aufs Konto und Barabhebungen am Geldautomaten. Und so eine vierstellige Geheimnummer – auch PIN, also Personal Identification Number oder Persönliche Identifikationsnummer genannt – stellt für Profis keine Hürde dar. Im Zweifel können unehrliche Finder oder die Diebe dem Kontoinhaber innerhalb kurzer Zeit finanziellen Schaden zufügen.

Darum sollten Sie schnellstmöglich eine abhandengekommene Kreditkarte sperren lassen. Das gilt auch bei Missbrauch einer Kreditkarte, wenn Sie auf den Kontoauszügen seltsame Kontobewegungen bemerken. Kriminelle können nämlich die Daten der Karte abgreifen und unabhängig vom konkreten Stück Plastik nutzen. Grund zur Panik besteht zwar nicht: Bei missbräuchlichem Einsatz einer Kreditkarte durch Dritte haftet der Besitzer mit einer Höchstsumme von maximal 150 Euro, und auch diese Summe erlassen die Geldinstitute betroffenen Kunden zumeist. Kulant sind die Unternehmen allerdings nur, wenn Sie den Verlust oder Missbrauch schnell melden und Ihre Kreditkarte sperren. Wer sich hier unnötig Zeit lässt, kann für den entstehenden Schaden im Rahmen der vereinbarten Selbstbeteiligung haftbar gemacht werden.

Kreditkarte sperren – leichtgemacht

Die umgehende Meldung von Diebstahl oder Verlust gehört daher ausdrücklich zu den Geschäftsbedingungen, die man als Nutzer eine Kreditkarte unterschreibt. Meldung bedeutet hier eben auch, die Kreditkarte sperren zu lassen. Musste man dafür bislang für jedes ausgebende Institut dessen Notruf-Telefonnummer dabeihaben, klappt das inzwischen wesentlich einfacher: Über die zentrale Rufnummer 116 116 – aus dem Ausland 0049 116 116 – kann man rund um die Uhr abhanden gekommene Kreditkarten sperren lassen.

Allerdings: Diese Hotline nimmt die Sperrungen nicht selbst vor, sondern stellt die Anrufer zu den jeweils konkret zuständigen Hotlines durch. Und dort muss man – um Missbrauch zu verhindern – jene Daten parat haben, die bei den Sicherheitsabfragen nötig sind. Also im einfachsten Fall Adresse und Geburtsdatum oder vorher registrierte Antworten auf Fragen wie „Wie hieß ihr erstes Haustier?“ oder „Wie lautet der Mädchenname Ihrer Mutter?“ und so weiter. Erst bei richtiger Beantwortung wird die Sperrung vorgenommen. Klar, sonst könnte einem ja jemand einen bösen Streich spielen.

Sinn der zentralen Hotline ist also, dass Sie sich nur eine einzige Nummer merken oder in Ihrem Mobiltelefon abspeichern müssen. Sich diese Nummer auch so einzuprägen, ist sinnvoll, sollte außer der Brieftasche auch das Telefon der Vergesslichkeit oder Langfingern anheimgefallen. Und im Zweifel hilft ein kleiner Zettel im Handschuhfach des Autos oder das Abspeichern im Telefon des Partners.

Eine für viele: Umfassende Sperr-Funktion bei Verlust der Kreditkarte

Die zentrale Notruf-Telefonnummer 116 116 nützt auch bei Verlust anderer Karten: Hier können Sie auch Handykarten, Kundenkarten mit Zahlungsfunktion, bestimmte Mitarbeiterausweise sowie elektronische Berechtigungen wie zum Beispiel Online-Banking-Accounts sperren beziehungsweise sich zum richtigen Ansprechpartner durchstellen lassen.

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