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Treppenlifte und Rollstuhlrampen
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Treppenlifte und Rollstuhlrampen

Treppen und Erhöhungen gehören zu den größten Barrieren im Haushalt. Da sie für körperlich eingeschränkte Menschen meist unmöglich selbstständig zu überwinden sind, müssen oft Treppenlifte und Rampensysteme bei einem Umbau in ein barrierefreies Heim installiert werden. Welche Faktoren sie beachten müssen erfahren Sie hier.

Was ist ein Treppenlift?

Ein Treppenlift ist eine Sitz-oder Plattform, welche an das Treppengeländer montiert wird und Personen dabei bequem hoch und runter befördert. Zu den drei meist genutzten Liftarten zählen der Sitzlift, der Stehlift und der Plattformlift:

Treppenliftform  Für wen geeignet? Vorteil Nachteil
Sitzlift Personen, die sich selbständig setzen und wieder aufstehen können benötigt vergleichsweise wenig Platz Hilfsmittel wie Rollatoren können nicht mittransportiert werden
Stehlift Personen mit Gelenkbeschwerden in den Knien oder Hüften, die sich nur unter Schmerzen hinsetzen können benötigt wenig Platz, schnell montiert bietet keine Sitzmöglichkeit, ist nicht für Gehhilfen und Rollstühle geeignet
Plattformlift Personen, die auf Rollstühle, Rollatoren, Gehhilfen oder medizinische Apparate wie Sauerstoffgeräte angewiesen sind Tragfähigkeit bis zu 300 Kg Gewicht benötigt mehr Platz, größerer Montageaufwand

(Quelle: pflege.de)

Kosten und Einbau eines Treppenlifts

Die durch Direktanbieter vermittelten Treppenlifte können äußerst hochpreisig werden - je nach Liftform schwanken diese zwischen 3.000 und 40.000 Euro. In jedem Fall sollten Sie vorab prüfen, welche staatlichen Fördermöglichkeiten Ihnen zustehen. Eingebaut wird der Treppenlift oft durch die firmeneigenen Monteure.

Rollstuhlrampen

Rollstuhlrampen sind vor allem zur Überwindung von Hindernissen wie kleineren Treppen, Steigungen und Absätzen sinnvoll. Die Nutzbarkeit ist äußerst vielfältig und wird genutzt für Stufen und Treppen, Balkon-und Terrassentüren und Auto-Einstiege. Hinzu kommen mobile bzw. rangierbare Rampensysteme.

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DIN-Norm-Nr. 18040
Im öffentlichen Bereich und in Mietwohnungen gilt für Rollstuhlrampen eine DIN-Norm, die eingehalten werden muss. Es gelten folgende Vorgaben:  - maximal sechs Prozent Steigung- Bewegungsflächen von 150 cm x 150 cm am Anfang und Ende der Rampe- Zwischenpodest von mindestens 150 cm ab 600 cm Rampenlänge- Radabweiser (seitliche Aufkantungen) 10 cm hoch, außer bei Wänden- beidseitige Handläufe, 3 bis 4,5 cm Durchmesser, 85 cm bis 90 cm Höhe- die Entwässerung im Freien muss gewährleistet sein

(Quelle: pflege.de)

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