Eingelaufene Kleidung retten: 3 Hausmittel, die helfen
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Eingelaufene Kleidung retten: 3 Hausmittel, die helfen

Einmal zu heiß gewaschen oder getrocknet und schon ist es passiert: Alles ist eine Spur kleiner geworden. Ihre eingelaufene Kleidung retten können Sie mit drei Hausmitteln: Essig, Babyshampoo und Wasser.

1. Mit Essig Wollkleidung retten

Ist Ihre Lieblingskleidung aus Wolle eingelaufen, greifen Sie am besten zu Essig. Dieser sorgt dafür, dass sich die zusammengezogenen Fasern wieder lockern und Sie den Pullover in Form bringen können. Mischen Sie dafür im Waschbecken oder in einem großen Eimer lauwarmes Wasser und klaren Essig in einem Verhältnis von 2:1 und lassen Sie Ihr Kleidungsstück circa 25 Minuten darin einweichen. Wichtig: Es sollte vollständig mit Wasser bedeckt sein. Anschließend rollen Sie es zusammen und wringen es vorsichtig aus.

Aber Achtung: Ausspülen ist keine gute Idee, da der Essig die Fasern auch weiterhin lockern soll. Schütteln Sie das Kleidungsstück gut aus und ziehen Sie bei Bedarf vorsichtig an Ärmeln und Bund, um das Material etwas zu dehnen. Um die eingelaufene Wollkleidung nun wieder in Form zu bringen, stopfen Sie sie mit zusammengerollten Handtüchern aus, bis sie wieder alte Maße angenommen hat. Achten Sie darauf, dass keine Beulen entstehen, da sonst einige Bereiche stärker gedehnt werden als andere. Entfernen Sie die Handtücher erst dann, wenn der Wollpullover vollständig trocken ist. Gegebenenfalls alle Schritte wiederholen, bis Ihre eingelaufene Kleidung wieder die gewünschte Form hat. Tipp: Lassen Sie Wolle liegend trocknen, so behält das Kleidungsstück die gewünschte Form.

2. Eingelaufene Strickkleidung retten: Mit Babyshampoo kein Problem

Ob Strick- oder Häkelarbeiten aus Baumwolle, Wolle oder Kaschmir – auch Babyshampoo oder Haarspülung kann eingelaufene Kleidung retten. Die enthaltenen Pflegestoffe machen die Fasern weich und dehnbar. Einen Teelöffel davon auf einen Liter Wasser geben und hinein mit dem Kleidungsstück. Nach ungefähr 30 Minuten Einwirkzeit nicht ausspülen, sondern auswringen, auf ein großes Handtuch legen und damit einrollen. Zehn Minuten später wickeln Sie Ihre nun etwas weniger feuchte Kleidung wieder aus und ziehen sie auf einem trockenen Handtuch in Form. Tipp: Beschweren Sie die bereits bearbeiteten Partien mit Gegenständen und lassen Sie das Ganze flach auf dem Boden liegend trocknen. Auch hier gilt: Wiederholen, falls das gewünschte Ergebnis noch nicht erreicht wurde.

3. Jeans: Das Wasser macht’s

Bei eingelaufenen Jeans lautet das Hausmittel Nummer eins: Wasser. Lässt sich Ihre geschrumpfte Hose noch anziehen, tun Sie dies, schließen im besten Fall Knopf und Reißverschluss und setzen sich etwa zehn Minuten lang in Ihre mit lauwarmem Wasser gefüllte Badewanne. Haben Sie keine, legen Sie die Jeans im Waschbecken in ebenfalls lauwarmes Wasser und ziehen Sie sie erst im Anschluss an die zehn Minuten Einweichzeit an. Die schlechte Nachricht: Lässt sich die Jeans auch nach dem Wasserbad nicht schließen, wird selbst das anschließende Dehnen nicht viel ausrichten können. Dazu tragen Sie die Jeans circa eine Stunde lang und bewegen sich dabei so viel wie möglich. Tipp: Konzentrieren Sie sich besonders auf die zu engen Partien und hängen Sie die Hose im Anschluss zum Trocknen auf.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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