Kaffee schmeckt bitter? Mit diesen Tricks nicht mehr lange
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Kaffee schmeckt bitter? Mit diesen Tricks nicht mehr lange

Ausschlaggebend für ein bitteres oder leicht säuerliches Kaffeearoma sind Kaffeesorte, Dauer der Röstung sowie Art der Zubereitung. Mit diesen Tipps vermeiden Sie künftig Kaffee, der zu bitter schmeckt.

Bitterer Geschmack durch zu heißes Wasser

Eine gute Tasse Kaffee kann ein außerordentlicher Genuss sein – sofern das Heißgetränk gut zubereitet wird. Ab und zu passiert es jedoch, dass der Kaffee eine viel zu bittere oder fast saure Note bekommt und dann kaum noch genießbar ist. Dafür gibt es eine Reihe von möglichen Gründen, die sowohl mit dem Produkt als auch mit der Zubereitung zu tun haben können.

Vor allem, wenn Sie Ihren Kaffee ganz klassisch per Hand zubereiten, ist die Gefahr gegeben, dass das Brühwasser ist zu heiß ist. Nach dem Kochen des Wassers sollten Sie unbedingt ein bis zwei Minuten warten, bevor Sie es auf die gemahlenen Bohnen gießen. Denn bei einer Wassertemperatur von über 96 Grad schmeckt der Kaffee oft bitter. Kühlt das Wasser hingegen zu stark ab, kann der Kaffee säuerlich schmecken – was etwa bei Temperaturen ab 85 Grad abwärts passiert. Also warten Sie mit dem Aufguss auch nicht zu lange.

 Das Kaffeewasser sollte nicht heißer als 96 Grad sein.
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Das Kaffeewasser sollte nicht heißer als 96 Grad sein.

Entkalken Sie Ihre Kaffeemaschine regelmäßig

Das Problem mit dem zu kalten Wasser tritt auch bei der Zubereitung mit verkalkten Kaffeemaschinen auf, da die Wärme dann nicht vernünftig geleitet werden kann. Regelmäßiges Entkalken ist also nicht nur im Zuge der Pflege wichtig, sondern auch aus Gründen des Geschmacks.

Natürlich kann der bittere Geschmack des Kaffees auch am Produkt selbst liegen. Je länger und damit dunkler Kaffeebohnen geröstet werden, desto mehr Bitterstoffe enthalten sie. Hellere Röstungen sind daher empfehlenswerter, sollten Sie viel Wert auf ein ausgewogenes Aroma legen.

Außen braun, innen roh: Kaffeeröstung braucht Zeit

Auch kann es sich lohnen, auf nicht-industriellen Kaffee zurückzugreifen, der ausreichend Zeit zur Röstung bekommen hat. Denn Kaffeebohnen minderer Qualität sind oft zu kurz und zu heiß gerötest. Das Ergebnis: Außen sind sie dunkelbraun, innen noch fast roh. Doch damit die ganze Bohne ihr volles Aroma entfalten kann und nicht bitter schmeckt, muss sie durchgeröstet sein.

Eine weitere Ursache für bitter schmeckenden Kaffee ist der Mahlgrad. In zu fein gemahlenem Kaffee lösen sich zu viele Bitterstoffe. Und natürlich ist auch die Art der Bohne mitentscheidend für den Geschmack. So gilt die Robusta gemeinhin als bitterer im Geschmack als die Arabica.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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