Gemüse, Blumen und Stauden pflanzen im April: Tipps fürs Frühjahr
© dndavis/iStock/Thinkstock
(2)

Gemüse, Blumen und Stauden pflanzen im April: Tipps fürs Frühjahr

Der April macht bekanntlich, was er will. Das sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, Stauden und andere Pflanzen zu setzen. Der Monat ist nämlich die ideale Zeit, um Rhododendren, Hyazinthen, Kräuter, Sommerblumen und bestimmte Gemüsesorten in den eigenen Garten zu integrieren.

Für den idealen Start: Beet vorbereiten


In einem vorbereiteten Beet wachsen Ihre Pflanzen zu gesunden und kräftigen Exemplaren heran. Widmen Sie sich daher zunächst dem Boden: Entfernen Sie sämtliches Unkraut und lockern Sie anschließend das Substrat mit der Hacke auf. Zusätzlich können Sie den Boden mit gut verrottetem Kompost versorgen. Obacht vor grobem verrottetem Kompost: Er gibt Gerbstoffe ab, die das Wachstum von jungen Keimen und Pflanzen hemmen können. Weitere Nährstoffe in Form von Dünger sind nicht unbedingt notwendig – es sei denn, dergleichen wird in der Saatgutanleitung oder den Pflegehinweisen explizit empfohlen.


Stauden pflanzen im April


Der April ist die ideale Zeit, um Rhododendren, Hyazinthen, Bergenien, Blaukissen, Lenzrosen, Funkien, Rittersporn und andere Stauden im Garten zu pflanzen. Der Umzug nach draußen bekommt diesen am besten, wenn Sie die Wurzelballen der Stauden kurz vor dem Einsetzen ins Beet etwa 10 bis 15 Minuten in einen Eimer mit Wasser tränken. Wenn die Wurzeln ordentlich Flüssigkeit getankt haben, pflanzen Sie die Staude so ein, dass die obere Kante des Wurzelballens mit der Erdoberfläche abschließt – auf keinen Fall zu tief eingraben. Das mag vor allem der Rhododendron nicht. Eine Faustregel bei der Staudenpflanzung besagt: Lassen Sie halb so viel Abstand zur nächsten Pflanze, wie die Staude hoch wird.


Neben Stauden pflanzen Sie im April auch Gemüse, Kräuter und Sommerblumen, wie im Folgenden beschrieben wird.


Verschiedene Gemüsesorten pflanzen


Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl, Kohlrabi – ja sogar, Rettich, Erbsen, Mohrrüben, Wurzelpetersilie, Frühkartoffeln und Schnittlauch – können Sie im April im Garten säen. Weitere Pflanzungen, die in diesem Monat erfolgen sollten, betreffen außerdem verschiedene Salatsorten:


  • Kopfsalat
  • Mangold
  • Spinat
  • Lattiche
  • Pflücksalat

Wichtig: Schützen Sie die Aussaat gegebenenfalls vor Frost, dem Graus aller Pflanzen und Gärtner. Ein probater Schutz ist beispielsweise ein Gartenvlies aus dem Fachhandel.


Zeit für Kräuter


Der Nutzgarten erwacht im April also aus seinem Winterschlaf. Daher ist jetzt auch die richtige Zeit, um diverse Kräuter auszusäen. Dazu gehören: Dill, Koriander, Beifuß, Petersilie, Bohnenkraut, Maggikraut, Kerbel und Gartenkresse. Tipp: Berücksichtigen Sie die verschiedenen Pflanzabstände, damit sich die Sämlinge beim Wachsen nicht gegenseitig bedrängen und behindern.


Ab ins Beet mit den Sommerblumen


Auch verschiedene Sommerblumen wie die Ringelblume, das Schmuckkörbchen oder die sogenannte Jungfer im Grünen sind jetzt gut im Garten aufgehoben und machen sich bestens zwischen Ihren Stauden. Sie können die Sommerblumen direkt ins Beet säen. Zwar wachsen sie nicht so schnell wie auf der Fensterbank vorgezogene Exemplare, dafür entwickeln sie sich auf diese Weise zu besonders robusten Pflanzen. Harken Sie die Samen vorsichtig in die Erde ein und gießen Sie achtsam mit einer feinen Brause an – das erleichtert der schönen Gartenzier den Start ins Leben.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
Wie finden Sie diesen Artikel?