Die 7 schlimmsten Putzfehler, die sicherlich auch Sie begehen
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Die 7 schlimmsten Putzfehler, die sicherlich auch Sie begehen

Auch wenn es keine besonders beliebte Tätigkeit ist: Putzen muss sein. Durchschnittlich verbringt jeder Deutsche sogar rund 16 Monate seines Lebens damit. Doch machen wir uns die Sache manchmal vielleicht auch einfach schwerer, als sie sein müsste? Die Antwort lautet: Ja! Viele Handgriffe, die wir beim Putzen scheinbar ganz automatisch durchführen, sind ineffizient und kosten auf Dauer viel mehr Zeit, als nötig wäre. Damit Sie in Zukunft also noch schneller und leichter putzen, erfahren Sie hier die größten Putz-Irrtümer:

1.    Das Besteck in der Spülmaschine zeigt immer nach oben

Es ist vollkommen richtig, die Gabeln nach oben zeigend in den Geschirrkorb zu stellen, denn das verhindert, dass sich deren Zinken verbiegen. Wenn Sie aber auch alle Löffel nach oben zeigen lassen, dann kann dies dazu führen, dass diese sich – wie man es eben von der bekannten Löffelchenstellung kennt – ineinanderlegen und somit nicht richtig sauber werden. Stellen Sie daher einfach ein paar Löffel nach oben und ein paar nach unten zeigend in den Geschirrkorb und Ihr Besteck wird strahlen. Dasselbe gilt übrigens auch für Messer.

2.    Fenster putzen bei Sonnenschein

Bei sonnigem Wetter trocknet der Glasreiniger wesentlich schneller, was wiederum zu unschönen Streifen auf der Fensterscheibe führt. Deshalb ist die ideale Zeit, um Fenster zu putzen, am späten Nachmittag oder Abend, oder wenn der Himmel bewölkt ist (und es kälter als 20 Grad ist). Für schnelleres Trocknen ohne Streifen tauschen Sie einfach Ihr Mikrofasertuch gegen einen sogenannten Fensterabzieher, der mit einem Wisch eine größere Fläche abdeckt.

3.    Reinigungsmittel direkt auf Oberflächen sprühen

Diese Art der Reinigung sollten Sie äußerst spärlich und wenn, dann nur bei extrem verschmutzten Oberflächen anwenden. Das direkte Sprühen des Reinigungsmittels auf verschmutzte Stellen führt nämlich oftmals dazu, dass Reste des Reinigers dort zurückbleiben. Dies äußert sich dann beispielweise in klebrigen Stellen auf Holzmöbeln oder in kleinen Spritzern an Wänden. Sprühen Sie das Reinigungsmittel stattdessen besser auf ein Mikrofasertuch und schreiten Sie mit diesem zur Tat. Mit dieser Technik werden Sie außerdem länger etwas von Ihrem Reiniger haben, denn sie ist deutlich sparsamer als das direkte Besprühen.

4.    Flecken auf dem Teppich nur oberflächlich behandeln

Versuchen Sie nicht, Flecken wie Haustierurin, Rotwein oder Kaffee aus dem Teppich herauszuschrubben. Diese Herangehensweise ist langfristig gesehen nicht besonders effektiv, denn wenn Sie die Flecken nicht sofort und so intensiv wie möglich behandeln, könnten Sie nach einiger Zeit wieder auftauchen. Versuchen Sie es stattdessen mit folgender Methode: Sobald Sie einen Fleck bemerkt haben, verwenden Sie ein trockenes Tuch, um so viel wie möglich davon aufzusaugen. Im nächsten Schritt übergießen Sie den Fleck mit Mineral- oder Eiswasser und tupfen die Stelle erneut mit einem trockenen Tuch ab. Am besten stellen Sie sich direkt auf das Tuch, um so viel Feuchtigkeit wie möglich aufzunehmen. Wechseln Sie zwischendurch das Tuch und wiederholen Sie diesen Schritt solange, bis das Tuch keine Flüssigkeit mehr absorbiert. Wenn der Fleck dann immer noch zu sehen ist, verwenden Sie einen Fleckentferner und wiederholen Sie den Prozess.

5.    Eine abgespülte WC-Bürste direkt in die Halterung zurückstellen

Bei Feuchtigkeit vermehren sich Bakterien besonders schnell. Deshalb ist es wichtig, die Klobürste komplett trocknen zu lassen, bevor Sie sie zurück in den Bürstenständer stellen. Klemmen Sie diese zwischen dem Klodeckel und der Kloschüssel ein, auf diese Weise können Sie das Bürstenende problemlos abtropfen und trocknen lassen. Lassen Sie die Bürste so für mindestens 10 Minuten stecken oder besser noch solange, bis sie vollkommen getrocknet ist, und stellen Sie sie erst dann wieder zurück in den dafür vorgesehenen Ständer.

6.    Den Spülschwamm mit Wasser reinigen

Da sich Nahrungsreste und Bakterien gerne in den Poren des Spülschwamms verstecken, reicht es bei weitem nicht aus, ihn nur mit Wasser zu reinigen. Ein- bis zweimal die Woche sollten Sie ihn daher entweder für einen Spülgang in das obere Fach der Spülmaschine legen oder den nassen Schwamm für zwei Minuten in der Mikrowelle erhitzen. Die dritte Möglichkeit: Benutzen Sie ein Desinfektionsmittel speziell für Schwämme. An den Feiertagen, wenn Sie mehr als sonst in der Küche beschäftigt sind, sollte der Schwamm spätestens jeden zweiten Tag gründlich gereinigt werden.

7.    Tierhaare ohne Staubsaugeraufsatz entfernen

Mit dem Saugen auf Holz- oder Fliesenboden blasen Sie oftmals genauso viele Haare davon, wie Sie einsammeln, und damit verteilen Sie den Schmutz im Grunde doch wieder nur im ganzen Raum. Für ein kontrolliertes Einsaugen, das zu weniger davongeblasenen Tierhaaren führt, verwenden Sie einfach den Polsterdüsenaufsatz Ihres Staubsaugers. Und bevor Sie anfangen zu saugen, sammeln Sie alle sichtbaren Haare mit einem Besen oder elektrostatischen Trockenmopp zusammen.

Wenn Sie diese einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Tipps beherzigen, ersparen Sie sich viel Mühe und können sich an einem sauberen und vor allem hygienisch einwandfreien Haushalt erfreuen. Und dann heißt es: Nach getaner Arbeit Füße hochlegen und wohlverdient entspannen!

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