Das Familienbad: Spaß und Komfort
© Chris Amaral/DigitalVision/Thinkstock
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Das Familienbad: Spaß und Komfort

Ein großes Familienbad ist der Wunsch vieler Hausbesitzer, die Kinder haben. Doch was so verlockend und einfach klingt, ist in der Planung eine Herausforderung. Eine geschickte Anordnung der Sanitärobjekte und Trennwände aus Glas oder Stein sind nötig, um für Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre zu sorgen, wenn mehrere Familienmitglieder gleichzeitig im Bad sind.

Verschiedene Ansprüche unter einen Hut bringen

Kleine Kinder mögen das Bad gerne bunt, Eltern träumen eher von einer Wellness-Oase und Teenager sind geradezu pingelig auf ihre Privatsphäre bedacht. Wenn so viele verschiedene Wünsche zusammentreffen, erfordert die Einrichtung des Badezimmers eine besonders gründliche und durchdachte Planung. Mit den richtigen Ideen und Wissen aus der Praxis lässt sich auch fast Unmögliches souverän umsetzen. Bevor das Familienbad dann endgültig gebaut wird, sollte ein Fachmann den Plan begutachten. Er erkennt Unstimmigkeiten und Fehler und bietet Ihnen alternative Lösungsmöglichkeiten. Dann steht dem Traum vom Familienbad nichts mehr im Wege.

Familienbad: Trennwände schaffen Rückzugsmöglichkeiten

Ein offenes und großzügiges Bad sieht sehr schön aus. Doch wenn verschiedene Personen gleichzeitig das Familienbad benutzen, dann sollte auf ausreichend Privatsphäre geachtet werden. Trennwände sind ein geeignetes Mittel, um den Raum optisch zu unterteilen und für jeden Nutzer einen eigenen Bereich zu schaffen. Ungünstig wäre es, wenn das WC den Raum dominiert. Auch die Dusche ist idealerweise nicht voll einsehbar gestaltet. Als Sichtschutz eignen sich Abtrennungen aus bedrucktem oder satiniertem Sicherheitsglas. Diese Zwischenwände wirken leicht und filigran und stören den natürlichen Lichteinfall kaum. Auch gemauerte Trennwände sind sehr beliebt. Halbhoch konzipiert nehmen sie dem Raum nicht den Eindruck von Größe und bieten zusätzliche Stellflächen. Eine weitere Möglichkeit, Nutzen und hochwertiges Design zu verbinden, bieten Heizkörper. Attraktiv ausgeformte Modelle spenden im Winter wohlige Wärme und dienen ganzjährig als hochwertiger Raumteiler mit ansprechender Optik.

Sicherheit wird großgeschrieben

Gerade wenn kleinere Kinder das Badezimmer mitbenutzen, sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll. Die verschiedenen Möglichkeiten bieten zusätzlichen Komfort, den auch Erwachsene und Teenager genießen. Damit nach einer Wasserschlacht keine Stürze passieren, sind rutschhemmende Fliesen der ideale Bodenbelag im Familienbad. Sie eignen sich auch sehr gut, um ebenerdige Duschen damit auszulegen. Armaturen mit einer Sicherungsfunktion verhindern, dass Kinder die Wassertemperatur aus Versehen höher als auf 38 °C einstellen können. Zusätzlichen Schutz vor Verbrühungen bieten Armaturen, deren Heißwasserzufuhr permanent von kaltem Wasser umspült wird. Optisch unterscheiden sie sich nicht von anderen Armaturen, werden aber nicht heiß. Auch ein niedrig angebrachter Waschtisch und ein WC-Deckel, der keine Gefahr des Einklemmens bietet, erhöhen die Sicherheit bereits für die Allerkleinsten. Und mit einem flexiblen Einsatz für die Badewanne können schon Babys die Badewanne im Familienbad sicher nutzen. Dank des Badewannenverkleinerers wächst die Wanne schrittweise mit Ihrem Kind mit.

Alles an seinem Platz

Wenn viele Menschen ein Badezimmer benutzen, dann entsteht schnell Chaos. Planen Sie im Familienbad unbedingt genügend Stauraum für Handtücher und Waschhandschuhe, Hygiene- und Körperpflegeprodukte ein. Sonst wirkt der Raum schnell unordentlich und ungemütlich. Verschiedenfarbige Handtücher und farbige Handtuchhalter vereinfachen die Organisation. Waschtischarmaturen und Toilettenspülungen mit Sensortechnik sind für kleine Kinder leichter zu bedienen und helfen unnötig hohen Wasserverbrauch zu vermeiden. Und mit einem Doppelwaschtisch können zwei Familienmitglieder gleichzeitig Hände waschen oder Zähne putzen.

Zusammenfassende Infos zum Thema Familienbad

  • Ein Familienbad erfordert gründliche Planung. Besonders wenn mehrere Personen gleichzeitig im Raum sind, muss ein Mindestmaß an Platz und Privatsphäre gewährleistet sein.
  • Ein Doppelwaschtisch verhindert morgendlichen Stau; bei kleineren Kindern im Haushalt ist ein niedrigerer Waschtisch sehr praktisch.
  • Rutschhemmende Fliesen verringern die Sturzgefahr, sie können auch in der Dusche verlegt werden.
  • Zwischenwände aus Sicherheitsglas wirken leicht, lassen viel Licht in den Raum und sorgen trotzdem für Rückzugsmöglichkeiten.
  • Auch halbhohe, gemauerte Zwischenwände sind der effektiv und attraktiv.
  • Besonders das WC sollte vom Rest des Bades abgeteilt werden.
  • Bei Duschen sorgen zwei undurchsichtige und zwei Wände aus Glas für Privatsphäre, ohne zu beengen.
  • Lassen Sie den fertigen Plan in jedem Fall von einem Fachmann prüfen, er erkennt mögliche Schwachstellen und zeigt Alternativen auf.
SB
Autor/-in
Sarah Berger
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