Toter Hintern im Büro: 3 Tricks gegen das "Dead-Butt-Syndrome"
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Toter Hintern im Büro: 3 Tricks gegen das "Dead-Butt-Syndrome"

Beim "Dead-Butt-Syndrome", medizinisch "gluteale Amnesie", verlernt unser Hinterteil beim langen Sitzen seine Stützfunktion für den Körper. Durch das dauernde Ausgleichen drohen Rückenschmerzen, Hüftleiden, Knieschmerzen, Hohlkreuz uvm. Doch mit diesen drei Tricks beugen Sie dem "toten Hintern" vor.

1. Nach einer Dreiviertelstunde aufstehen

In der Schule hatten wir es schon ganz richtig gelernt: Nach einer Dreiviertelstunde haben wir genug gesessen und es wird Zeit, wieder einmal aufzustehen und sich zu bewegen. Genauso sollten wir es auch im (Büro-)Alltag halten, raten Mediziner. Gelegenheiten für einen kurzen Rundgang gibt es viele: einen frischen Kaffee holen, Händewaschen, ein Stück Obst essen. Doch Aufstehen muss nicht gleich Pause bedeuten. Warum den fachlichen Austausch mit dem Kollegen nicht einmal bei einem kurzen Spaziergang erledigen? Oder im Supermarkt den Platz an der Kasse gegen das Einräumen der Ware tauschen?

 Ein fachlicher Austausch muss nicht immer im Sitzen stattfinden.
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Ein fachlicher Austausch muss nicht immer im Sitzen stattfinden.

2. Mehrmals hintereinander aufstehen

Wecken Sie Ihren Po wieder auf, wenn er zu lange gesessen hat. Eine einfache Übung dafür geht so: Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und legen Sie beide Hände in die Hüfte. Die Füße stehen nebeneinander fest auf dem Boden. Nun stehen Sie direkt auf, bleiben kurz in aufrechter Position und setzen sich wieder, während Sie die Hände weiterhin in den Hüften halten. Das machen Sie mehrmals hintereinander. Ein kleiner Extra-Tipp: Diese kleine Übung können Sie mühelos in den Alltag integrieren, indem Sie nach langem Sitzen für das regelmäßige Aufstehen alle Viertelstunde einfach stets mehrere “Anläufe” nehmen.

3. Strecken und Balancieren

Diese kleine Übung ist ideal nach einem langen Büroalltag: Gehen Sie in den Vierfüßlerstand, sodass Sie auf Händen, Knien und Unterschenkeln “stehen”. Nun strecken Sie zunächst das linke Bein nach hinten aus und halten es waagerecht in die Höhe. Anschließend strecken Sie zusätzlich den linken Arm nach vorn und balancieren nur auf Arm und Bein der rechten Körperhälfte. Versuchen Sie dabei, sich zu bewegen, etwa indem Sie sich von vorn nach hinten wiegen oder den rechten Fuß kurz anheben. Dann wiederholen Sie die Übung mit der anderen Körperseite.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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