Osteoporose: 4 Symptome der Erkrankung
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Osteoporose: 4 Symptome der Erkrankung

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, hat zur Folge, dass sich die Knochenmasse im Körper immer mehr verringert. Im Anfangsstadium macht sich die Krankheit oft kaum durch Beschwerden bemerkbar. Später jedoch sind verschiedene Symptome möglich, die die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken können. Trotzdem wird die Krankheit teilweise erst spät erkannt. Lesen Sie hier, welche Symptome besonders häufig auftreten.

1. Knochenbrüche

Im Verlauf der Osteoporose kann es immer wieder zu Knochenbrüchen kommen, meist ohne erkennbare Ursache. Besonders häufig sind Wirbelbrüche, die sich durch plötzliche Rückenschmerzen bemerkbar machen. Auch ein Oberschenkelhalsbruch ist typisch. Die Ursache der Schmerzen wird von Betroffenen oft fehlgedeutet.

2. Verringerte Körpergröße

Die häufigen Knochenbrüche im Bereich der Wirbelsäule haben für viele Betroffene weitreichende Folgen: Osteoporose-Patienten können mit fortschreitender Erkrankung mehrere Zentimeter an Körpergröße verlieren.

3. Veränderung der Körpergestalt

Um die Schmerzen der Krankheit zu mindern und so besser erträglich zu machen, nehmen viele Patienten dauerhaft eine Schonhaltung der Wirbelsäule ein. Eine häufige Folge sind Muskelverspannungen. Langfristig kann dadurch auch ein Rundrücken entstehen oder die Lendenwirbelsäule stark nach vorne gekrümmt werden.

4. Sodbrennen und Kurzatmigkeit

Zusätzlich gibt es verschiedene Symptome, die scheinbar nichts mit den Knochen zu tun haben und deshalb nicht unbedingt mit Osteoporose in Verbindung gebracht werden. Hierzu gehören Sodbrennen und Kurzatmigkeit. Diese Beschwerden werden durch die veränderte Körpergestalt der Patienten hervorgerufen, beispielsweise durch den Rundrücken.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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