Musik zum Joggen: Diese Rhythmen machen Sie fit
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Musik zum Joggen: Diese Rhythmen machen Sie fit

Für viele Fitnessbegeisterte ist es eine Selbstverständlichkeit: Musik zum Joggen. Schließlich ist es einfach schöner, beim Laufen Musik zu hören. Doch wussten Sie, dass die Auswahl der Songs auch Einfluss auf Ihre Leistungsfähigkeit haben kann?

Musik zum Joggen: So hilft der richtige Sound

Musik zum Joggen hat zwar keine direkte Auswirkung auf Ihre Muskelleistung, kann Ihre Motivation beim Sport aber maßgeblich beeinflussen. Und gute Laune durch musikalische Untermalung kann sich wiederum positiv auf die Leistung auswirken. Zudem hilft der richtige Beat dabei, rhythmisch und ökonomisch zu laufen. Damit das Musikdoping wirklich funktioniert, sollte der Rhythmus aber ungefähr mit Herzfrequenz und Lauftempo übereinstimmen. Wenn Sie entspannt um den Block laufen und die Gedanken schweifen lassen möchten, sind langsamere Rhythmen mit etwa 100 Schlägen pro Minute (bpm) empfehlenswert. Wer sich richtig auspowern will, der sollte auf schnelle Musik mit circa 140 bpm setzen.

Gibt es die ideale Musik zum Joggen?

Was die Songauswahl betrifft, sollten Sie vor allem eines tun: Wählen Sie die Tracks nach Ihrem Geschmack aus. Jemand, der in der Regel Heavy Metal hört, wird mit Elektropop wenig anfangen können, und statt Motivation wahrscheinlich eher Frust mit in die Laufschuhe gesteckt bekommen. Grundsätzlich sollten Sie Songs auswählen, die Sie auf Trab bringen und nicht einschläfern. DIE perfekte Musik zum Laufen gibt es so gesehen nicht. Allerdings können Sie sich an den folgenden Parametern für eine gute Lauf-Playlist orientieren:

• Die Musik zum Joggen sollte einen klaren Rhythmus haben.
• Ideal für ein leistungsorientiertes Laufen sind 125 bis 140 bpm.
• Grundsätzlich sollte sich der Beat dem individuellen Lauftempo anpassen.
• Die Songauswahl sollte Ihren Geschmack entsprechen.
• Wählen Sie eine Playlist, die langsam beginnt, dann schneller wird und bleibt und am Ende zum Auslaufen wieder langsamer wird.

Sie können die Musik natürlich ruhig laut aufdrehen, wenn Sie das motiviert. Auf Strecken, wo Autos oder Radfahrer unterwegs sind und sonstige Gefahren lauern, sollten Sie die Lautstärke allerdings reduzieren, um Unfälle zu vermeiden.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Gisèle Schneider
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