Meditation lernen: Warum sich die Übungen positiv auf Geist und Körper auswirken
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Meditation lernen: Warum sich die Übungen positiv auf Geist und Körper auswirken

Wer Meditation lernen will, tut nicht nur seinem Geist etwas Gutes, sondern auch seiner Gesundheit. Wie Ihnen Meditation helfen kann, abzuschalten und sich auch körperlich besser zu fühlen, erfahren Sie hier.

Meditation fördert die Tiefenentspannung

Bei einer Meditation versinken Sie in sich selbst. Dabei blenden Sie äußere Reize aus, stellen den Gedankenstrom ab und finden zu innerer Ruhe. Die wichtigste Rolle spielt bei jeder Art der Meditation die tiefe, bewusste und gleichmäßige Atmung. Haben Sie den Punkt der Tiefenentspannung erreicht, verändert sich die Aktivität Ihres Gehirns. Es befindet sich nun zwischen Wachsein und Schlafen: Der Geist ist hellwach, der Körper tiefenentspannt. Bis Sie diesen meditativen Bewusstseinszustand erreichen können, bedarf es jedoch viel Geduld und regelmäßigen Trainings. Doch der Aufwand lohnt sich: Wenn Sie Meditation lernen, können Sie über die Entspannungsübungen nicht nur Ihre Psyche, sondern auch Ihre Gesundheit positiv beeinflussen.

Positive Effekte für Gesundheit und Psyche

Durch Meditation können Sie Stress abbauen, zu langfristiger Gelassenheit finden und Energie tanken. Da sich die psychische Verfassung auch auf das körperliche Befinden auswirkt – man spricht hier von Psychosomatik –, schafft ein Zustand der inneren Ruhe die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit. So können Sie durch die Vertiefung in Ihr Innerstes Depressionen, Jähzorn und Angstzustände lindern sowie Ihr Immunsystem und Ihr Herz-Kreislauf-System stärken. Auch chronische Schmerzen, Allergien, Asthma und Arteriosklerose können Sie durch Meditation in den Griff bekommen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt, wenn Sie Meditation lernen: Sie schärfen durch das Meditieren nicht nur Ihre Selbstwahrnehmung, sondern auch Ihre Fähigkeit, sich in die Gefühlswelt anderer Menschen hineinzuversetzen.

Meditation lernen: Verschiedene Techniken im Überblick

Es gibt verschiedene Meditationstechniken, die Sie bis hin zur Tiefenentspannung führen können. Einige aktive Techniken setzen den Schwerpunkt auf die Beherrschung von Geist und Körper, beispielsweise in Form einer Kampfkunst wie Karate. Hier wird die sogenannte Zen-Meditation angewandt. Andere, sogenannte stille, Meditationstechniken kommen ohne die Kombination mit Körperübungen aus. Hierbei nehmen Sie eine bequeme Körperhaltung ein und kontrollieren Ihre Gedanken unter anderem mithilfe von Visualisierungen. Dabei stellen Sie sich Farben oder einen besonders schönen Ort vor oder konzentrieren sich auf die Empfindungen in einzelnen Körperteilen.

Daneben gibt es noch zahllose weitere Meditationstechniken, die Ihnen den Weg in Ihr Innerstes öffnen können. So findet jeder, der Meditation lernen möchte, eine Technik, die zu seiner individuellen Persönlichkeit passt. Lassen Sie sich von einem Experten für Meditation oder Yoga beraten, um die für Sie passende Form der Meditation zu finden. Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie direkt unter diesem Artikel.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Autor/-in
Gisèle Schneider
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