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Ernährung im Alter: 3 gesunde Tipps

In jedem Lebensabschnitt ist es ratsam, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Dies gilt auch für die Ernährung im Alter. Der Speiseplan sollte dabei an die geänderten Ansprüche von Senioren angepasst werden. Hier finden Sie drei Ernährungstipps, die dazu beitragen können, lange gesund und fit zu bleiben.

1. Anpassung an sinkenden Energiebedarf

Mit zunehmendem Alter stellt sich der Stoffwechsel um. Oft führt fehlende Bewegung dazu, dass die Muskelmasse schwindet und stattdessen mehr Fettreserven aufgebaut werden. Diese veränderten Bedingungen sollten bei der Energiezufuhr berücksichtigt werden. Viele ältere Menschen nehmen gemäß ihrer Gewohnheiten die gleichen Mengen an Essen zu sich wie in jungen Jahren – so entsteht ein Überschuss an Energie, der zu längerfristigem Übergewicht führen kann. Versuchen Sie daher in Absprache mit Ihrem Hausarzt, ihren Speiseplan auf gesunde Art und Weise anzupassen.

2. Bedarf an Nährstoffen sichern

Ab dem 65. Lebensjahr sinkt der Energiebedarf zwar, die Menge an notwendigen Nährstoffen jedoch bleibt unverändert. Achten Sie bei der Ernährung im Alter daher auf eine hohe Nährstoffdichte der Speisen, die Sie zu sich nehmen. Diese können Sie mit Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten sichern. Zu fetthaltig sollten die Speisen nicht sein: Indem Sie Fischgerichte und mageres Fleisch auf Ihren Speiseplan setzen, stellen Sie eine ausreichende Proteinzufuhr sicher.

3. Ernährung im Alter: Ausreichend trinken

Bei älteren Menschen kann das Durstgefühl nachlassen – dennoch ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von großer Bedeutung für eine gesunde Ernährung im Alter. Etwa anderthalb Liter am Tag sollten Sie zu sich nehmen. Ein Flüssigkeitsdefizit kann zu Kreislaufproblemen führen. Auch Milch sollte auf dem täglichen Speiseplan stehen, um die Knochen mit ausreichend Kalzium zu versorgen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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