Durchatmen! Gute Gründe für Pausen im Job
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Durchatmen! Gute Gründe für Pausen im Job

So viel zu tun, aber so wenig Zeit: Im modernen Job-Alltag lassen sich Arbeitnehmer nur allzu gerne dazu hinreißen, ohne Pausen durchzuarbeiten. Warum sich das sogar negativ auf die Produktivität auswirken kann, erklären die folgenden Pausenregeln.

Vom Arbeitstier zum Couch-Potato

Keine Pausen, dafür früher Feierabend – eigentlich eine simple Lösung. Doch die Taktik, die viele gerne anwenden, hat Tücken: Nach einem durchgearbeiteten Tag ist der Körper zu erschöpft für jegliche Aktivität. Oftmals bleibt Ihnen also nichts anderes mehr übrig, als sich auf das Sofa fallen zu lassen. Hätten Sie mehr Pausen gemacht, wäre der Feierabend vielleicht kürzer, aber besser gestaltbar. Sie könnten ins Kino gehen, ins Eiscafé oder zum Sportverein.

Abwechslung für den Geist

Irgendwann meldet sich die Konzentration auch bei den begabtesten Angestellten ab. Der Geist gibt nach, der Körper verlangt nach Abwechslung, frischer Luft, einer Pause. Jetzt weiterzuarbeiten könnte zwar beeindruckend auf die Kollegen wirken, die Produktivität jedoch geht gegen Null. Experten zufolge sollte jede Stunde Arbeitszeit mindestens 5 Minuten Pause enthalten. Mehrere kurze Pausen sind dabei immer besser als eine lange. Am Kaffeeautomaten, beim kleinen Spaziergang oder dem Gespräch mit dem Kollegen kann sich der Körper erholen von langen Phasen der Konzentration im Job.

Essen am Schreibtisch: Stress für den Körper

Wer die Mittagspause durcharbeitet, isst meist nebenbei am Schreibtisch. Das ist schlecht für den Verdauungstrakt. Denn der Körper braucht geregelte Essenszeiten, am besten täglich zur gleichen Uhrzeit. Nehmen Sie sich trotz Stress im Job Zeit für eine Mahlzeit. Körper wie Geist werden es Ihnen danken.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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