Bluterguss behandeln: 3 Mittel, wie Sie blaue Flecken schnell loswerden
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Bluterguss behandeln: 3 Mittel, wie Sie blaue Flecken schnell loswerden

Kurz nicht aufgepasst, schon ist der blaue Fleck da. Doch leider bleibt der unschöne Bluterguss in der Regel zwei bis drei Wochen erhalten. Wie Sie ein Hämatom behandeln, damit es schneller verschwindet oder gar nicht erst entsteht, erfahren Sie hier.

1. Bluterguss mit der PECH-Regel behandeln

Ein Stoß gegen die Tischkante oder eine heftige Berührung können bei Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen oder schwaches Bindegewebe haben, schon ausreichen, um für einen blauen Fleck zu sorgen. Ist das Hämaton einmal da, dauert ist, bis sich die beschädigten Blutgefäße wieder regeneriert haben.

Nach einem Schlag, Sturz oder Stoß handeln Sied daher am besten schnell, damit sich der blaue Fleck gar nicht erst manifestieren kann. Dabei hilft die sogenannte PECH-Regel. Diese einfache Maßnahmenreihe ist nach den Anfangsbuchstaben ihrer Komponenten benannt: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern:

  • Pause: Stellen Sie die Aktivität am betroffenen Körperteil ein, um es nicht zusätzlich zu belasten.
  • Eis: Kühlen Sie die Stelle, da sich dadurch die Blutgefäße zusammenziehen und weniger Blut ins Gewebe gelangt. Aber aufgepasst: Wickeln Sie das Eis in ein dünnes Tuch ein, um Hautschäden zu verhindern.
  • Kompression: Druck durch einen Verband verhindert eine Schwellung. Der Verband darf nicht zu fest angelegt werden, da sonst die Gefahr eines Blutstaus besteht.
  • Hochlagern: Die Hochlagerung des betroffenen Körperteils verringert ebenfalls die Blutzufuhr und kann so einen blauen Fleck und eine Schwellung vermindern.

2. Hämatom-Behandlung mit Cremes und Salben

Ist der Bluterguss da, können Salben den Schmerz lindern und Entzündungen hemmen. Arnikasalbe beispielsweise wirkt abschwellend, entzündungshemmend und schmerzlindernd und hilft, die blauen Flecken schnell loszuwerden.

3. Warme Umschläge

Wärmende Umschläge steigern die Durchblutung und sorgen dafür, dass das Blut schneller aus dem Gewebe abgebaut wird. Wärme sollte aber frühestens ab dem zweiten Tag nach der Verletzung auf das betroffene Gebiet gegeben werden.

4. Verdecken mit Camouflage

Wenn es schnell gehen muss, weil das Hämatom ein optisches Problem darstellt, hilft nur Camouflage: Einfach ein Make-up-Produkt, das dem Hautton entspricht, auf die betroffene Stelle auftragen. Danach ist der Bluterguss zumindest nicht mehr zu sehen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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