Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam in Potsdam-Nauener Vorstadt Karte
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Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Leistikowstr. 1 14469 Potsdam-Nauener Vorstadt
0331 2 01 15 40
Branche:
  • Museen
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Mittwoch 14:00 - 18:00
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  • 20.06.2014 Nike Nike

    Eigentlich wollten wir uns das Belvedere auf dem Pfingstberg und die Alexandrowka anschauen, was wir uns schon seit längerem vorgenommen hatten. So fuhren wir Ende März wieder einmal nach Potsdam. Potsdam ist eines unserer favorisierten Ausflugsziele von Berlin aus. Dort angekommen suchten wir in dem ruhigen Wohngebiet der Nauener Vorstadt nach einer Abstellmöglichkeit für unser Fahrzeug. Zufällig landeten wir dabei in der Nähe des ehemaligen KGB - Gefängnisses. Ich muss zugeben, wir haben beide nicht gewusst, was es mit dem ungepflegten Gebäude inmitten des properen Villenviertels auf sich hat, als wir es aus der Entfernung erblickten. Mein Bester - als Geocacher immer auf die Entdeckung von Lost Places aus - witterte schon "fette Beute" und so näherten wir uns neugierig. Er war dann aber ebenso erstaunt wie ich über unsere Entdeckung. Es handelte sich um das ehemalige KGB - Gefängnis - heute eine Gedenk- und Begegnungsstätte. Welche eine Entdeckung, die ich bis dato in noch keinem Reiseführer gefunden hatte. Sie ist noch weitgehend unbekannt, was mich anspornt, ihren Bekanntheitsgrad auf diesem Wege zu steigern, denn auch hier wird ein Kapitel Deutscher Geschichte durch das "Wirken" der Sowjetischen Besatzung beleuchtet. Montags sind 99 % der Museen und Gedenkstätten geschlossen ... und heute war Montag ... ausgerechnet. Wir nahmen es - da nicht zu ändern - aber locker und uns vor, beim nächsten Potsdam - Besuch unbedingt noch einmal hierher zu kommen, wenn die Gedenkstätte geöffnet haben würde, denn schon von außen, verspricht das Gebäude eine spannende Zeitreise, da es authentisch erhalten ist, so wie es vom KGB, der hier in Potsdam seine Deutschland - Zentrale hatte, verlassen wurde. Ich finde es sowieso immer unheimlich spannend auf den Spuren der Deutschen Geschichte zu wandeln und das kann man in und um Berlin herum sehr reichlich. Auch dieser Platz gehört unzähligen anderen zu einem Kapitel Deutscher Geschichte, der nicht "unter den Teppich" des Vergessens und Verdrängens gefegt werden sollte! Das Gebäude wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der Evangelischen Kirche errichtet und diente dem Evangelischen Hilfsverein als Hauptsitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg im Anschluss an die Potsdamer Konferenz wurde es zusammen mit weiteren Gebäuden der Nauener Vorstadt von der Sowjetischen Besatzungsmacht annektiert und abgeriegelt. Fortan nannte sich die Gegend "Militärstädtchen Nr. 7". (Nördlich von Potsdam an der Bundesstraße Richtung Spandau befindet sich übrigens ein zuletzt als von der Sowjetischen Armee genutztes, leer stehendes Kasernenegelände - einst als Kavallerieschule errichtet.) Von den Potsdamern wurde sie die "verbotene Stadt" genannt, denn MGB/KGB hatten hier ihre Kommandozentrale und benachbart das Untersuchungsgefängnis. Vor allem bis Mitte der 50iger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden hier auch Deutsche interniert, die im Verdacht der Spionagetätigkeit für die westlichen Alliierten standen. Man geht für diese Zeit von um die etwa zwischen 900 und 1200 Inhaftierten aus. Später - bis etwa Mitte der 80iger Jahre letzten Jahrhunderts wurden hier Sowjetische Soldaten inhaftiert, die im Verdacht der Kollaboration zu stehen. Dokumentiert werden hier etwa 60 Schicksale Deutscher und 10 Schicksale Sowjetischer Bürger. Wir waren fast auf den Tag genau zum 15 - jährigen Bestehen der Gedenkstätte hier her gekommen, ohne zu ahnen, was sich hier Jahrzehntelang zugetragen hat. Die Verhöre sollen nicht gerade zimperlich erfolgt sein. Nach der Wiedervereinigung und Abzug der Sowjetischen Truppen wurde die Liegenschaft dem Evangelischen Hilfsverein zurück gegeben. Aber was sollte dieser mit einem Gefängnis anfangen? So legte es sich nahe, hier mit Hilfe von Spendengeldern eine Gedenk- und Erinnerungsstätte einzurichten. Nach der Restaurierung in den Jahren 2007/2008 wurde am 29. März 2012 die Gedenkstätte eröffnet und für Besucher zugänglich gemacht.. Wer mehr Details über die Geschichte des Ortes und Chronologie der Gedenkstätte erfahren möchte, dem empfehle ich, hier weiter zu lesen: http://www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de/inhalt/index.html Wer historisch interessiert ist, dem empfehle ich einen Besuch der noch sehr neuen Einrichtung oder nach Voranmeldung eine Führung, durch Zeitzeugen bzw. ehemaligen Inhaftierten der 50iger Jahre. Aktuelle Informationen dazu findet man an dieser Stelle: http://www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de/inhalt/index.html unter "Service". Einen ersten Eindruck davon, was einen im Inneren erwartet kann der interessierte Besucher sich ebenfalls über die Homepage der Gedenkstätte verschaffen. Welch ein Kontrastprogramm zum friederizianischen Sanssouci !

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