Schornstein verkleiden: Mit Schiefer und anderen Materialien

Um ihn vor Nässe und Fäulnis zu schützen, sollten Sie Ihren Schornstein verkleiden. Dafür gibt es einfache Lösungen aus dem Baumarkt, aber auch etwas kompliziertere und edle Varianten wie zum Beispiel die Verkleidung mit Schiefer. Wir erklären Ihnen, worauf Sie beim Anbringen der Verkleidung achten müssen.

Schornstein traditionell verschiefern

Lange Zeit war Schiefer das beliebteste Material, um einen Schornstein zu verkleiden. Er sieht auch nach vielen Jahren noch gut aus, verändert sich äußerlich also kaum. Gleichzeitig hält der spezielle Stein den Schornstein trocken und schützt ihn durch eine gute Belüftung vor der Versottung. Er lässt sich auf jede mögliche Größe leicht anpassen, da beim Verschiefern viele einzelne Plättchen des Materials aufgebracht werden.

Schornstein verkleiden mit anderen Materialien

Im Baumarkt finden Sie zahlreiche verschiedene Bausätze, mit denen Sie Ihren Schornstein verkleiden können. Sie sind äußerlich etwa Backsteinen oder Klinker nachempfunden, sodass Sie einen Bausatz wählen können, der optimal zu Ihrem Haus passt. Ebenfalls sehr schick, aber häufig etwas kostenintensiver sind Verkleidungen aus Metall, etwa aus Zink, das matt oder blank sein kann, oder aus Kupfer.

Erkundigungen einholen vor dem Bau

Möchten Sie auf jeden Fall selbst Ihren Schornstein verkleiden, sollten Sie zunächst mit Ihrem Schornsteinfeger sprechen. Er kann Ihnen erklären, welche Form von Verkleidung passend wäre, und hat auch für die Konstruktion einige hilfreiche Tipps. Ansprechpartner in Ihrer Umgebung finden Sie unter diesem Text.

Auf keinen Fall etwa darf die Unterkonstruktion, die Sie rings um den Schornstein für die spätere Verkleidung anbringen, diesen selbst berühren. Andernfalls sorgen Sie für Instabilität oder gar Brandgefahr. Lassen Sie sich also bis hin zu den richtigen Schrauben jeden Schritt genau erklären.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn Sie einen sogenannten Stülpkopf im Baumarkt kaufen: Finden Sie einen in der passenden Größe, wird er einfach über Ihren Schornstein gestülpt und befestigt. Der Arbeitsaufwand ist sehr gering, die Ausgaben hingegen liegen oft etwas höher als bei anderen Lösungen.

Den Fachmann hinzuziehen

Vor allem, wenn Sie Ihren Schornstein traditionell verschiefern lassen möchten, lohnt es sich, einen Profi zu beauftragen. Um Schiefer zu bearbeiten, brauchen Sie spezielles Werkzeug und auch etwas Geschick. Die Fachleute bearbeiten den Stein präzise und können häufig Ihren Schornstein schon innerhalb weniger Stunden verschiefern. Das gilt aber auch für Lösungen, bei denen kein Schiefer zum Einsatz kommt: Möchten Sie lieber keine handwerklichen Betätigungen auf dem Dach durchführen, sollten Sie Fachfirmen beauftragen. Sie können im Vorfeld verschiedene Angebote einholen, um sicherzugehen, dass Sie keine unnötig hohen Ausgaben haben.