Vergleiche
Renovierungskredit Vergleich 2020 - Wohnträume zinsgünstig finanzieren!
© gorodenkoff/ fotolia.com
(5)

Renovierungskredit Vergleich 2020 - Wohnträume zinsgünstig finanzieren!

Immobilien werden in Deutschland häufig als Absicherung für das Alter und um die eigenen Kinder in einer behüteten Umgebung aufwachsen zu lassen gekauft. Auch die Unabhängigkeit von steigenden Mietpreisen, die in den Großstädten der Bundesrepublik in den letzten Jahren nahezu explodierten, werden häufig als Grund für ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung genannt.

Leider hören die finanziellen Belastungen der Eigentümer auch nach der Zahlung der letzten Kreditrate nicht vollständig auf, weil auch regelmäßig anfallende Schönheitsreparaturen und eventuelle Modernisierungsmaßnahmen häufig nicht vollständig aus eigenen Mitteln bezahlt werden können. Abhilfe schafft hier ein Renovierungskredit.

Unser Ratgeber zeigt Ihnen, was einen Renovierungskredit von einem Ratenkredit unterscheidet, worauf vor dem Abschluss geachtet werden sollte und welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten es für die Renovierung oder Sanierung von Immobilien gibt.

Was ist ein Renovierungskredit?

Die Modalitäten eines Renovierungskredits und eines Raten- beziehungsweise Konsumkredits sind bis auf die Zweckbindung identisch. Dies heißt, dass bei einem Renovierungskredit ebenfalls eine Kreditsumme ausgezahlt wird, die dann verzinst in monatlichen Raten an den Kreditgeber zurückgezahlt werden muss. Aufgrund der Zweckbindung darf das geliehene Geld allerdings nur für die Renovierung, Sanierung oder Modernisierung einer Immobilie genutzt werden.

Wie detailliert diese Zweckbindung beim Kreditabschluss festgeschrieben wird, unterscheidet sich zwischen den einzelnen Banken. Besonders bei kleineren Krediten wird einer sehr engen Zweckbindung häufig abgesehen. Banken akzeptieren in diesen Fällen, dass lediglich die Immobilie und die „Finanzierung von Renovierungsarbeiten“ in den Kreditmodalitäten festhalten werden.

Tipp
Ein Renovierungskredit ist ein Ratenkredit mit Zweckbindung und einem niedrigeren Zinssatz.

Im Vergleich zu einem Ratenkredit zur freien Verwendung haben Renovierungskredite und Sanierungskredite deshalb in der Regel einen niedrigeren Zinssatz. Vergeben werden Renovierungskredite von Banken sowohl an Eigentümer als auch Mieter einer Immobilie.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Welche weiteren Kreditformen gibt es zur Renovierung der Immobilie?

Eine kürzlich unter deutschen Eigenheimbesitzer durchgeführte Befragung zeigt, dass zur Finanzierung der Renovierung, Sanierung oder Modernisierung neben dem klassischen Renovierungskredit auch Modernisierungskredit, Ratenkredite und Kredite sowie Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) benutzt werden. Die wichtigsten Unterschiede der einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten zeigte Ihnen die folgende Übersicht.

Ratenkredit

Ein Ratenkredit, der auch Konsumkredit genannt wird, ist ein Darlehen ohne Zweckbindung. Privatpersonen können diesen Kredit in der Regel ohne Sicherheiten nutzen, müssen aber zum Abschluss eine gute Bonität und ein zur Rückzahlung ausreichend hohes Einkommen nachweisen.

Zweckbindung:

  • Keine Zweckbindung (freie Verwendung)
  • Nachweis über geplante Renovierungsarbeiten nicht erforderlich

Zinsen:

  • Zwischen 0,68 und über 10 Prozent
  • Zinshöhe ist abhängig von der Bonität, der Kreditsumme und der Laufzeit

Benötigte Kreditsicherheiten:

  • Regelmäßiges Einkommen üblicherweise ausreichend
  • Weitere Sicherheiten nur bei schlechter Bonität oder sehr hohem Kredit nötig

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Modernisierungskredit

Ein Modernisierungskredit besitzt große Ähnlichkeiten zum Renovierungskredit, wird aber nur vergeben, wenn der Wert der Immobilie durch die finanzierten Veränderungen steigt. Dies umfasst laut § 555b des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) „Bauliche Veränderung, die zur Einsparung von Wasser und Energie dienen, neuen Wohnraum schaffen oder den Gebrauchswert der Immobilie erhöhen.“

Die meisten Banken verlangen zum Abschluss eines Modernisierungskredits eine Eigenkapitalquote zwischen 20 und 30 Prozent. Bei kleineren Modernisierungskrediten reicht ein regelmäßiges Einkommen üblicherweise aus, bei größeren Vorhaben ab etwa 50.000 Euro Kreditsumme ist die Eintragung einer Grundschuld in der Regel unumgänglich.

Tipp
Ab einer Kredithöhe von 50.000 Euro wird häufig ein Grundbucheintrag verlangt.

Die Zinsen bei Modernisierungskrediten liegen etwas unterhalb eines klassischen Immobilienkredits. Staatliche Förderprogramme können außerdem eine signifikante Entlastung bei einigen Modernisierungsmaßnahmen bringen.

Zweckbindung:

  •  Wird nur für bauliche Maßnahmen vergeben, die laut § 555b BGB Modernisierungsmaßnahmen sind

Zinsen:

  • 0,68 bis etwa 5 Prozent
  • Zinshöhe ist abhängig von Laufzeit, Eigenkapital und Kreditsicherheiten
  • Grundbucheintrag kann die Zinsen deutlich reduzieren

Benötigte Kreditsicherheiten:

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent
  • Grundbucheintrag bei sehr hohen Krediten

Hier geht es zu den Modernisierungskrediten >>>*

KfW-Kredit und KfW-Fördermittel

Kredite der KfW-Bank können nur bei Partner wie zum Beispiel der Sparkasse abgeschlossen werden, weil die Bank ein eigenes Filialnetz betreibt. Die besonders günstigen KfW-Kredite unterliegen einer sehr strengen Zweckbindung. In der Praxis werden sie daher oft mit einem Konsum- oder Renovierungskredit kombiniert, der zur Finanzierung der übrigen Maßnahmen dient. Es ist so möglich, die Zinsbelastung im Vergleich zur ausschließlichen Finanzierung über einen Ratenkredit zur freien Verfügung signifikant zu reduzieren.

Zweckbindung:

  •  Altersgerechte Umbaumaßnahmen
  • Energetische Sanierungsmaßnahmen
  • Einbruchhemmende Maßnahmen

Zinsen:

  • Sehr niedrige Zinsen von 0,75 Prozent durch Zweckbindung und staatliche Förderung

Benötigte Kreditsicherheiten:

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Bei hohen Kreditsummen Grundbucheintrag

Verwendung des Renovierungsdarlehens - Wann lohnt sich ein Sanierungskredit?

Der Abschluss eines Renovierungskredits lohnt sich in der Regel nur für den tatsächlichen Besitzer einer Immobilie aber nicht für deren Mieter. Dies liegt daran, weil bei sehr kleinen Renovierungsdarlehen, die zum Beispiel für neue Tapete oder einen neuen Teppichboden nötig wären, aufgrund des Aufwands einen Zinsaufschlag verlangen.

Mieter können diese Maßnahmen daher oft günstiger über einen Ratenkredit finanziert, dessen Ausschüttung an geringere Formalitäten geknüpft ist. Gegen den Abschluss eines langfristigen Renovierungskredits spricht aus Mietersicht außerdem die fehlende Planungssicherheit. Es könnte so zu einer Situation kommen, in der ein hoher Renovierungskredit nach getilgt werden muss, obwohl der Mietvertrag bereits durch den Eigentümer aufgekündigt wurde.

Achtung
Ein Renovierungskredit ist in fast allen Situationen nur für Immobilienbesitzer eine sinnvolle Finanzierungsmöglichkeit.

Bei höheren Investitionen, die bei der Sanierung oder Modernisierung der Grundsubstanz eines Hauses anfallen und die üblicherweise durch den Eigentümer getragen werden, ist ein Renovierungskredit hingegen fast immer einem Ratenkredit vorzuziehen. Als Mindestsumme für einen Renovierungskredit nennen die meisten Banken 1.000 Euro. Die Höchstsumme liegt je nach Kreditgeber bei einem Sanierungskredit zwischen 50.000 und 100.000 Euro.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Vor- und Nachteile eines Renovierungskredits

Ein Kredit zur Renovierung ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Ratenkredit aufgrund der niedrigeren Zinsen deutlich günstiger. Die Verwendung ist aufgrund der Zweckbindung allerdings stark eingeschränkt und darf nur für die Renovierung und teilweise für die Neueinrichtung einer Immobilie genutzt werden.

Vorteile:

  • Im Vergleich zu normalen Ratenkrediten geringe Kreditzinsen durch die Zweckbindung
  • Relativ flexible Kredithöhe, die nur durch das Einkommen und eventuelle Sicherheiten begrenzt wird
  • Eintragung als Grundschuld im Gegensatz zur Baufinanzierung bei kleineren Krediten nicht immer nötig
  • Staatliche Fördermöglichkeiten zum Beispiel für die energetische Sanierung
  • Flexible Laufzeit und Ratenhöhe

Nachteile:

  • Zinsen sind höher als beim klassischen Baufinanzierungskredit
  • Verwendung des Kredits muss vor Auszahlung belegt werden können
  • Freie Verwendung der Kreditsumme ist nicht gestattet

Voraussetzungen für einen Renovierungskredit

Die Voraussetzungen für den Abschluss eines Renovierungskredits sind nahezu identisch mit denen eines normalen Konsumkredits. Die einzige weitere Voraussetzung ist der Verwendungszweck, der bei allen Banken die Nutzung auf Verbesserungen oder Veränderungen einer Immobilie beschränkt ist.

Volle Geschäftsfähigkeit (18 Jahre mit wenigen Ausnahmen)

  • Meldeadresse in Deutschland
  • Konto bei einer deutschen Bank
  • Regelmäßiges und ausreichend hohes Einkommen
  • Gute Bonität
  • Bei hohen Krediten weitere Sicherheiten

Neben einem Einkommen, dessen Höhe zur Rückzahlung des Kredits bei gleichzeitiger Deckung der Lebenshaltungskosten problemlos ausreichen sollte, ist eine gute Bonität wohl die Voraussetzung, die am häufigsten zu Problemen bei der Kreditbewilligung führen.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Banken verlangen hierfür bei Angestellten die Vorlage der letzten drei Gehaltsabrechnungen, bei Selbstständigen können Steuerunterlagen zum Nachweis des Einkommens genutzt werden. Aufgrund ihrer sehr sichern beruflichen Stellung erhalten Beamte besonders leicht einen Sanierungskredit.

Warnung
Sanierungskredite ohne Bonitätsprüfung und Schufa-Auskunft sind meistens unseriös.

Bei allen Berufsgruppen ist außerdem eine Auskunft der Schufa Holding AG obligatorisch. Negativmeldungen wie verpasste Ratenzahlungen oder Vollstreckungsmaßnahmen und ein geringer Schufa-Score reduzieren die Kreditchancen deutlich.

Warnung
Eine gute Bonität erhöht die Kreditchancen und kann die Zinshöhe reduzieren.

Sollte die eigene Bonität von den Banken als nicht ausreichend angesehen werden, kann eine selbstschuldnerischer Bürgschaft einer solventen Person oder eine zusätzliche Kreditsicherheit oft das Kreditinstitut umstimmen.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Kredit für Renovierung: So sieht der Ablauf aus!

Der Abschluss eines Renovierungskredit gliedert sich in drei Schritte. Anfangs wird der Kapitalbedarf genau bestimmt, dann folgt der Vergleich der verschiedenen Banken und zuletzt wird der Kreditantrag eingereicht.

Kapitalbedarf ermitteln

Um zu entscheiden, ob für Ihr Renovierungsvorhaben ein Kredit nötig ist, sollten zuerst der Kapitalbedarf detailliert ermittelt werden. Grob lassen sich die Renovierungskosten anhand einer Faustregel bestimmen:

  • Umfangreiche Renovierungen (Böden erneuern, tapezieren und streichen, Innentüren erneuern und Durchbrüche setzen) kosten bis zu 600 Euro pro Quadratmeter
  • Eine komplette Sanierung (Innenwände und Decke verputzen, neue Elektro- und Wasserinstallation und Heizanlage) kostet bis zu 1.200 Euro pro Quadratmeter

Aufgrund des hohen Lohnkostenanteils der Handwerker von etwa 50 Prozent kann Eigenleistung die Kosten im Durchschnitt um etwa 30 Prozent reduzieren. Die Differenz entsteht durch die besseren Konditionen professioneller Handwerker im Materialeinkauf und zusätzliche Anschaffungen wie neues Werkzeug.

© Chalirmpoj Pimpisarn/iStock / Getty Images Plus

Zur präzisen Kostenabschätzung sollten Sie bei größeren Projekten Angebote von mehreren Handwerkern einholen und die Materialpreise genau kalkulieren. Es könnte ansonsten passieren, dass der Kapitalbedarf durch den Kredit über- oder unterdeckt wird.

Warnung
Banken prüfen den Kapitalbedarf manchmal anhand von Fotos, Projektbeschreibungen, Kostenvoranschläge von Handwerkern oder durch eine Begehung des Objekts.

Kreditgeber vergleichen

Nachdem Sie die benötige Kredithöhe bestimmt haben, kann mit Vergleich der verschiedenen Anbieter begonnen werden. Neben dem effektiven Jahreszins sind hier vor allem die Laufzeit und die daraus resultierende monatliche Rate sowie eventuelle Sondertilgungen wichtig.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Kreditantrag einreichen

Wenn Sie einen passenden Kredit gefunden haben, kann ein unverbindliches Angebot eingeholt werden. Sollte auch das Angebot Ihren Vorstellungen entsprechen, kann der verbindliche Kreditantrag anschließend online abgegeben oder postalisch an die Bank übermittelt werden. Neben der Einsendung der Dokumente ist dafür noch die Identifikation per PostIdent-Verfahren oder VideoIdent-Verfahren nötig.

Die Bank führt daraufhin eine zweite Kreditprüfung unter Berücksichtigung der nun vorliegenden Unterlagen durch. Sollte keine Probleme oder Rückfragen vorliegen, verläuft diese Prüfung schnell. Die Kreditsumme befindet sich in der Regel bereits nach weniger als einer Woche auf dem Konto des Kreditnehmers.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Folgende Unterlagen werden für einen Sanierungskredit benötigt:

Bei der Beantragung eines Renovierungskredits verlangen die Banken eine Reihe von Unterlagen. Dazu gehören aufgrund der Zweckbindung vor allem Nachweise über die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

  • Einkommensnachweise (Gehaltsnachweise, Rentenbescheide, bei Selbstständigen Bilanzierungen, Gewinnermittlungen und Einkommensteuerbescheide)
  • Beleg der Steuer-ID
  • Bei geschiedenen oder getrennt lebenden Personen: Kopie der Trennungsvereinbarung oder notariellen Scheidungsbeschluss
  • Renovierungsnachweise, bei geringen Summen reicht oft eine schriftliche Bestätigung des Kreditnehmers, bei höheren Summen werden Kostenvoranschläge von Handwerkern und Begehungen der Räumlichkeiten verlangt
  • Kopie des Personalausweises
  • Kontoauszüge (drei Monate)
  • Nachweise über eventuelle andere Kredite
  • Nachweise über Sicherheiten (Grundbucheinträge, Lebensversicherungen, Wertgegenstände
Achtung
Selbstständige erhalten bei vielen Banken einen Renovierungskredit erst zwei bis drei Jahre nach der Gründung.

Hinweise für die Aufnahme eines Renovierungskredits - Kosten sparen und niedrige Zinsen erhalten!

Beim Abschluss eines Renovierungskredits können durch einen gründlichen Vergleich der Konditionen der zahlreichen Anbieter und individuelle Verhandlungen über die Zinshöhe Kosten eingespart werden. Dabei sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:

Bonität

Kein anderer Faktor beeinflusst die Kreditchancen und die Höhe der Zinsen so stark wie die eigene Bonität. Kreditnehmer sollten daher im Vorfeld der Antragsabgabe bei der Schufa eine Auskunft verlangt und diese auf alte und falsche Negativmerkmale überprüfen. Die Schufa ist verpflichtet eine entsprechende Auskunft einmal jährlich kostenfrei zu erteilen und fragliche Einträge bis zur Klärung mit einem Sperrvermerk zu versehen.

Achtung
Negative Merkmale in der Schufa-Auskunft erhöhen die Zinsen stark und machen die Kreditvergabe unwahrscheinlich.

Kreditsumme

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Jahr 2014 entschieden, das Bearbeitungsgebühren für private Kredite nicht zulässig sind. Dies hat bei Renovierungskrediten, die aufgrund ihrer Zweckbindung eine umfassendere Prüfung benötigen dazu geführt, dass bei relativ kleinen Kreditsummen die Zinsen erhöht wurden. Ein Renovierungskredit ist deshalb oft nur bei mittleren bis hohen Kreditsummen eine gute Wahl. Ratenkredite zur freien Verwendung können hingegen bei sehr kleinen Summen für einfache Renovierungsvorhaben oft geringere Zinsen bieten.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Laufzeit

Die Laufzeit bei einem Renovierungskredit liegt üblicherweise zwischen 24 und 84 Monaten, grundsätzlich sind aber Laufzeiten von 12 bis 120 Monaten üblich. Abweichende Kondition können in Ausnahmefällen mit den Banken verhandelt werden. Kreditnehmer sollten versuchen eine in Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten schnelle Rückzahlung und daher kurze Laufzeit zu vereinbaren, weil so das Verhältnis zwischen gezahlten Zinsen und der Kreditsumme optimiert werden kann.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Eigenkapital

Eigenkapital ist bei einem Renovierungskredit nicht zwangsläufig nötig, verringert aber aus Sicht des Kreditgebers das Risiko und reduziert damit die Zinshöhe. In der Praxis hat sich daher zur Reduzierung der Kreditkosten und der Kreditlaufzeit ein Eigenkapitalanteil von 20 Prozent etabliert.

Tipp
20 Prozent oder mehr Eigenkapital werden von vielen Banken verlangt.

Sicherheitsreserven

Auch eine sehr sorgfältige Planung kann beim Renovieren, Modernisieren oder Sanieren eines Gebäudes nicht immer vor unangenehmen Überraschungen schützten. Es ist daher sinnvoll im Sanierungsplan und damit auch in der Kredithöhe ausreichende Sicherheitsreserven einzuplanen. Ein sehr knapp kalkulierter Kredit spart zwar Zinsen, kann im Ernstfall ein Projekt durch zu geringe finanzielle Mittel aber auch vorzeitig und unvollendet beenden.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Optimale Tilgungsrate

Die optimale Tilgungsrate ist ein Kompromiss aus monatlicher Belastung und Zinszahlungen. Generell lohnt sich für Personen mit einem sehr sicheren Einkommen eine hohe Tilgungsrate und eine dadurch geringe Zinsbelastung. Personen, deren finanzielle Zukunft weniger sicher ist, sollten hingegen eine geringe Tilgungsrate vereinbaren, um bei einem eventuellen Wechsel der Arbeitsstelle oder zeitweisen Verdienstausfällen den Kredit noch decken zu können.

Tipp
Die optimale Tilgungsrate hängt von der individuellen finanziellen Situation ab.

Sondertilgungen

Einige Kreditinstitute erlauben innerhalb der Laufzeit eine oder sogar mehrere Sondertilgungen. Dies sind Möglichkeiten zur Rückzahlung eines höheren Einzelbetrags, die die Laufzeit und damit die Zinszahlungen deutlich reduzieren können. Aufgrund des entgangenen Gewinns verlangen manche Banken dafür jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung. Sollten Sie in den kommenden Jahren damit rechnen, einen größeren Betrag einmal tilgen zu können, kann es sinnvoll seien, einen Kredit mit einem etwas höheren Zinssatz und der Option einer kostenlosen Sondertilgung zu wählen.

Weitere Möglichkeiten und Alternativen zum Renovierungskredit

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, eine Renovierung oder Sanierung ihrer Immobilie durchzuführen und die Maßnahmen nicht vollständig bezahlen können, lohnt es sich vor dem Abschluss eines Kredits weitere Optionen durchzurechnen.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

Ratenzahlung beim Handwerker

Bei einigen Handwerksbetrieben besteht die Möglichkeit zur Vereinbarung einer Ratenzahlung. Aufgrund des benötigen Cashflows und der derzeitigen Marktsituation, in der viele Handwerker mit Aufträge „überschwemmt“ werden, ist eine Finanzierung nur selten und dann maximal über 12 Monate möglich. Häufig liegen Renovierungs- oder Ratenkredite in der aktuellen Niedrigzinsphase außerdem unterhalb der Ratenzahlungsangebote von Handwerkern.

Finanzierung der Materialkosten

Eine weitaus praktikable Finanzierungsmöglichkeiten bieten Baumärkte, die aufgrund des starken Konkurrenzdrucks in der Branche eine Null-Prozent-Finanzierung ohne Zinsen anbieten. Sollten die Arbeiten in Eigenleistung erfolgen und nur die Materialien finanziert werden müssen, ist dies somit ohne Mehrkosten möglich.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

© Akiromaru/iStock / Getty Images Plus

Baumärkte bieten Finanzierungsmöglichkeiten

Fragen und Antworten zum Renovierungsdarlehen

Wie ist die aktuelle Zinsentwicklung?

Die Zinsen für Renovierungs- und Baukredite befinden sich aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäische Zentralbank (EZB) derzeit auf einem historischen Tief. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die Auswirkungen des Coronavirus sorgen laut Experten dafür, dass auch in den kommenden Jahren die Zinssätze nur geringfügig ansteigen werden. Es ist deshalb aktuell ein sehr guter Zeitpunkt, um einen Sanierungskredit günstig abzuschließen.

Tipp
Aufgrund der aktuellen Niedrigzinspolitik können neue Kredite sehr günstig abgeschlossen werden.

Ist ein Renovierungskredit steuerlich absetzbar?

Die Kosten einer Renovierungskredit können nicht direkt steuerlich geltend gemacht werden. Bei privat genutzten Wohnungen können Handwerkerrechnungen aber zu 20 Prozent in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Dazu ist eine Rechnung nötig, auf der die Arbeitskosten separat ausgewiesen sind.

Tipp
Bei vermieteten Immobilien können Modernisierungen meistens steuerlich komplett als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Sanierungs- bzw. Renovierungskredit: Das große Fazit

Renovierungs- und Sanierungskredite bieten eine unkomplizierte und zinsgünstige Möglichkeit Projekte an Immobilien mit einem Investitionsvolumen von bis zu 100.000 Euro zu finanzieren. Wichtig dabei ist vor allem eine präzise Abschätzung des Finanzbedarfs und ein detaillierter Vergleich der zahlreichen Anbieter und Berücksichtigung der individuellen Situation. Oft ist dabei nicht der niedrigste Zinssatz, sondern ein Kredit mit Möglichkeiten für kostenfreie Sondertilgungen oder andere Besonderheiten die beste Wahl.

Hier geht es zu den Wohnungskrediten >>>*

* Diese Links führen zu unserem Partner. Bei Kauf über diesen Link bekommen wir eine Provision. Der Preis verändert sich für Sie nicht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung ❤️

Wie finden Sie diesen Artikel?